Mittwoch 18. Oktober 2017

Begegnung mit Bischof Scheuer auf dem Schärdinger Wochenmarkt

„Schön, dass Sie heute da sind!“ Freudig überrascht reagierten viele Menschen am 5. Oktober 2017 auf dem Schärdinger Wochenmarkt auf die Begegnung mit Bischof Manfred Scheuer.

Bei einem Besuch bei den Marktständen kam der Bischof mit Jung und Alt ins Gespräch.

 

Da staunten manche BesucherInnen des Wochenmarktes in Schärding nicht schlecht: Am Donnerstagvormittag trafen sie nicht nur auf alte Bekannte und die vertrauten „Standler“, sondern auch auf Bischof Manfred Scheuer. Dieser ist derzeit im Rahmen der Visitation im Dekanat Schärding unterwegs und hatte sich nach der Frühmesse in der Pfarrkirche Schärding unters Volk gemischt, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.

 

„Ja, der Herr Bischof! Jetzt muss ich Ihnen aber schon die Hand geben!“ Viele, die auf dem Wochenmarkt einkaufen, freuen sich, dass sie zwischen Speck und Bauernbrot „ihrem“ Bischof begegnen und ein paar persönliche Worte wechseln können. Manfred Scheuer schüttelt Hände, fragt die „Standler“, wie das Geschäft läuft, und hat ein offenes Ohr für alles, was ihm erzählt wird: von der Situation in der eigenen Pfarre bis hin zur persönlichen Lebenssituation. Aber auch der Bischof wird gefragt, wie es ihm jetzt geht in Oberösterreich. Viele sagen einfach nur: „Schön, dass Sie heute da sind!“ – und die Freude ist ihnen deutlich anzusehen.

 

Bischof Manfred Scheuer im Gespräch auf dem Schärdinger Wochenmarkt
Bischof Manfred Scheuer im Gespräch auf dem Schärdinger Wochenmarkt
Bischof Manfred Scheuer im Gespräch auf dem Schärdinger Wochenmarkt
Bischof Manfred Scheuer im Gespräch auf dem Schärdinger Wochenmarkt
Bischof Manfred Scheuer im Gespräch auf dem Schärdinger Wochenmarkt
Bischof Manfred Scheuer im Gespräch auf dem Schärdinger Wochenmarkt
Bischof Manfred Scheuer im Gespräch auf dem Schärdinger Wochenmarkt
Bischof Manfred Scheuer im Gespräch auf dem Schärdinger Wochenmarkt
Bischof Manfred Scheuer im Gespräch auf dem Schärdinger Wochenmarkt

© Diözese Linz / Kraml

 

Einen besonderen Bezug zu den Ständen mit Brot und Gebäck kann der Bischof nicht leugnen – ist er doch geprägt von der familieneigenen Bäckerei in Haibach ob der Donau, wo er aufgewachsen ist und bis heute „der Bäcker-Fredi“ genannt wird.

 

Bischof Scheuer beim Bäcker-Standl – ein vertrauter Geruch für den „Bäcker-Fredi“.

Bischof Scheuer beim Bäcker-Standl – ein vertrauter Geruch für den Sohn eines Bäckers, der in seiner Heimat Haibach immer noch „Bäcker-Fredi“ genannt wird. © Diözese Linz / Kraml

 

Auch eine Abordnung der Klasse 2 s der Sporthauptschule Schärding ist zum Wochenmarkt gekommen, um Bischof Scheuer zu sehen. „Wir haben schon viel von Ihnen gehört – wir freuen uns, dass wir Sie heute einmal kennenlernen!“, begrüßt der Mutigste aus der Gruppe den Gast. Er überreicht ein Kuvert mit einem Foto der ganzen Klasse, die liebe Grüße an den Bischof sendet. Und natürlich wird die Gelegenheit genutzt, um Manfred Scheuer auch ein paar Fragen zu stellen: „Ist das Bischofsamt anstrengend?“ und „Wie dicht ist das Programm bei der Visitation?“ Auf die Frage: „Was war Ihr Lieblingsfach in der Schule?“ folgt die doch etwas überraschende Antwort: „In der Volksschule war es Heimatkunde, im Gymnasium dann Geografie – Religion auch, aber hauptsächlich Geografie“. Als Abschluss der Begegnung darf natürlich ein gemeinsames „Beweisfoto“ mit dem Bischof nicht fehlen.

 

Eine Abordnung der Klasse 2 s der Sporthauptschule Schärding überreicht Bischof Scheuer einen Fotogruß ihrer Klasse.
Eine Abordnung der Klasse 2 s der Sporthauptschule Schärding überreicht Bischof Scheuer einen Fotogruß ihrer Klasse.
Eine Abordnung der Klasse 2 s der Sporthauptschule Schärding überreicht Bischof Scheuer einen Fotogruß ihrer Klasse.

© Diözese Linz / Kraml

 

 

Das Ohr bei den Menschen

 

Während Bischof Manfred Scheuer am Vormittag auf dem Schärdinger Wochenmarkt unterwegs ist, besucht Generalvikar Severin Lederhilger gemeinsam mit Caritas-OÖ-Direktor Franz Kehrer das Büro der Caritas, wo Sozialberatung, RegionalCaritas und der „Integrations-Caritas-Express“ untergebracht sind. Die Mitarbeiterinnen berichten von Herausforderungen und Erfolgserlebnissen ihrer täglichen Arbeit und machen durch Fallbeispiele die Not von Menschen in der Region deutlich. Bewirtet werden die beiden Vertreter der Diözese mit einem köstlichen arabischen Frühstück, das sie sich sichtlich schmecken lassen. Zur gleichen Zeit besucht Bischofsvikar Willi Vieböck die Landwirtschaftsschule Otterbach.

 

 Lederhilger und Caritas-OÖ-Präsident Franz Kehrer zu Besuch bei der Caritas.

Generalvikar Severin Lederhilger und Caritas-OÖ-Präsident Franz Kehrer zu Besuch bei der Caritas. © Diözese Linz / Kraml

 

Neue Form der Visitation

 

Eine Visitation ist traditionell der Besuch des Bischofs in einer Pfarre. Die Diözese Linz geht nun neue Wege: Der Bischof besucht gemeinsam mit Generalvikar DDr. Severin Lederhilger und Bischofsvikar Wilhelm Vieböck eine Woche lang ein ganzes Dekanat. Von 3. bis 6. Oktober und von 13. bis 14. Oktober 2017 sind die drei Vertreter der Diözesanleitung auf Visitation im Dekanat Schärding. Im Zentrum stehen Begegnungen: in den Pfarren, mit VertreterInnen kirchlicher Einrichtungen und Gruppen und mit den Menschen in der Region. Unterschiedliche Formen der Begegnung dienen dem Erfahrungsaustausch und dem Kennenlernen der Lebensumstände der Menschen und MitarbeiterInnen im jeweiligen Dekanat. Der unmittelbare Kontakt und die Einblicke in unterschiedlichste Bereiche über einen längeren Zeitraum ermöglichen es den Vertretern der Diözesanleitung, die jeweilige pastorale Situation intensiver wahrzunehmen.

 

Berichte zur Visitation im Dekanat Schärding
BV Vieböck im Altenheim Esternberg

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Es war eine schöne Abwechslung für die Bewohner des Altenheims, denn nicht jeden Tag kommt ein Vertreter des Bischofs...

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Bischof Manfred Scheuer besucht den Weltladen

Am Donnerstag, 5. Oktober, waren manche überrascht, den Bischof auf dem Schärdinger Wochenmarkt anzutreffen.

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KMB und KFB besprechen ihre Lage mit Generalvikar Lederhilger

Am letzten Tag der Visitation stand im Kultursaal Vichtenstein eine Begegnung der KMB-Obmänner und...

Begrüßung durch die Schülerkapelle

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„Wir hoffen uns dorthin zu begeben, wo die Menschen uns brauchen.“ Mit diesem Satz beschrieb ein...
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