Thursday 9. July 2020

Wir bitten um Ihre Unterstützung...

Die Corona-Krise hat unseren Alltag verändert. Jeder und jede von uns ist betroffen. Am härtesten trifft es aber die Ärmsten in unserer Gesellschaft. Es geht um Menschen, die verzweifelt vor einem leeren Kühlschrank stehen. Menschen, die ihren Arbeitsplatz verloren oder Angst davor haben, ihre Wohnung zu verlieren. Oder um Menschen, die obdachlos sind. Sie brauchen uns ...

 

Helfen wir in der Not zusammen!

Unter dem Motto „Helfen ist größer als wegschauen“ sind auch heuer wieder viele ehrenamtliche HaussammlerInnen aus den Pfarren unterwegs. Sie gehen - unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsvorschriften - von Tür zu Tür um Spenden für OberösterreicherInnen in Not zu sammeln.

 

In 12 Sozialberatungsstellen und unseren Projekten wie z.B. Help-Mobil, Wärmestube und Krisenwohnen stehen Caritas-MitarbeiterInnen den Menschen in Not auch in diesen herausfordernden Zeiten mit Rat und Tat zur Seite. 

Für diese Menschen werden die nächsten Wochen und Monate weiterhin mit zusätzlichen Sorgen und Ängsten verbunden sein. Das macht sich in den Caritas-Beratungsstellen bemerkbar. Es melden sich noch mehr Betroffene als vorher, die Hilfe brauchen, weil sie ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten können. Sie sind mehr denn je auf die Solidarität aller OberösterreicherInnen angewiesen, die in der Lage sind, mit den von der Corona-Krise betroffenen Mitmenschen zu teilen.

Jede Spende ist ein wichtiger Beitrag, damit die akuten Notlagen abgefedert werden können: Sie ermöglicht obdachlosen Menschen ein warmes Essen und ein Dach über dem Kopf. Sie sorgt dafür, dass viele Wohnzimmer im Winter warm bleiben. Sie hilft Eltern, die ihre Arbeit verloren haben, ihre Kinder mit dem Nötigsten zu versorgen.

 

So hilft die Caritas in der Corona-Krise

 

Helfen wir in der Not zusammen!

 

Spendenkonto:

RLB OÖ

IBAN AT20 3400 0000 0124 5000,

Verwendungszweck: Haussammlung

 

Caritas für Menschen in Not

Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz

Tel. 0732 / 7610 - 2040

E-Mail: spenden@caritas-linz.at

Ihre Spende ist steuerlich absetzbar!

 

(noch) Ein Beispiel?

Frau P. ist 38 Jahre alt und Alleinerzieherin ihrer bald 6-jährigen Tochter. Die zwei wohnen in einer kleinen Mietwohnung im Bezirk Eferding. Bis vor kurzem arbeitete Frau P. als Dipl. Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Ambulanz, doch durch die Corona-Krise wurde sie, weil sie Alleinerzieherin ist und noch in der Probezeit war, von einem Tag auf den anderen gekündigt.

Die kleine Familie hatte in der Vergangenheit immer wieder mit finanziellen Engpässen zu kämpfen. Frau P. arbeitete viele Jahre in einem Altersheim, musste allerdings ihren Arbeitsplatz nach 16 Jahren aufgrund gesundheitlicher Beschwerden aufgeben. Seit drei Jahren ist sie vom Kindesvater getrennt und muss seither alleine für ihre Tochter sorgen, was trotz Alimenten eine große finanzielle Herausforderung für die Mutter ist.

Durch die Kündigung hat Frau P. nun ein immer größer werdendes Minus am Konto, dazu kommen Mietrückstände und einige weitere offene Rechnungen. Beim AMS hat sie bereits ihre Unterlagen eingereicht, sie wartet allerdings noch auf eine Rückmeldung. Bislang erhielt sie keine Unterstützung.

„Ich bin seit zwei Wochen nur am Telefonieren und am Suchen im Internet, wo ich Hilfe bekommen könnte“, sagt Frau P. verzweifelt. Diese Woche konnte sie - dank einer kulanten Geste ihrer Bank und der Unterstützung einer Freundin - noch im Sozialmarkt Lebensmittel einkaufen gehen, doch für die nächsten Tage und Wochen wird es eng. Daher wandte sie sich hilfesuchend an die Caritas-Sozialberatungsstelle. Hier erhielt sie Lebensmittelgutscheine und die Caritas konnte den fehlenden Betrag zur letzten Monatsmiete übernehmen. Auch bei den Ansuchen um öffentliche Mittel erhielt Frau P. von der Caritas-Sozialarbeiterin Unterstützung.

So wie Frau P. geht es zurzeit vielen. „Üblicherweise beraten wir, wenn sich wer das Heizen oder die Miete nicht leisten kann. Jetzt melden sich zunehmend Menschen, die ganz akut Hilfe brauchen, deren Kühlschrank leer ist und die nicht mehr weiterwissen“, berichtet Bettina, Sozialarbeiterin der Caritas Linz.

Es sind Menschen, die ihren Arbeitsplatz verloren haben und ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen können. Menschen, die arbeiten müssen und nicht wissen, wer ihre Kinder betreuen soll. Familien mit mehreren Kindern, die auf engem Raum zusammenleben müssen. Menschen, die gar keine Wohnung haben. Oder Menschen, die alleine leben und durch die derzeitige Situation einsam sind.

Bewältigen wir diese herausfordernde Zeit gemeinsam und verlieren wir Menschen wie Frau P. und alle, die es gerade jetzt am härtesten trifft, nicht aus den Augen.

Dekanat Molln
Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

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