Thursday 9. December 2021
Dekanat Eferding

Pfarrstrukturreform: „Anders-Start“ des Dekanats Eferding als Pionierpfarre

Im Herbst 2021 begann mit der Vorbereitungsphase für fünf Pionierpfarren die Umsetzung der Pfarrstrukturreform der Katholischen Kirche in Oberösterreich. Am 19. November 2021 startete das Dekanat Eferding als letzte Pionierpfarre – anders als seine vier Vorgänger coronabedingt im Online-Modus.

Sie sind engagierte Vorreiter in der Pfarrstrukturreform: jene fünf Dekanate, die nun den zweijährigen begleiteten Übergangsprozess vom Dekanat zur zukünftigen Pfarre begonnen haben. Den Anfang hatten am 9. und 10. Oktober die Dekanate Linz-Nord und Braunau gemacht. Am 22. bzw. 23. Oktober 2021 fanden in den Dekanaten Weyer und Schärding die Startveranstaltungen statt. Den Abschluss machte am 19. November 2021 das Dekanat Eferding, das coronabedingt einen „Anders-Start“ in Form einer mehrstündigen Online-Veranstaltung erlebte. Trotz der erschwerten Bedingungen wurde der Kick-off als sehr positiv und motivierend erlebt. Ziel des Auftakts war es, gemeinsam auf den zweijährigen Umsetzungsweg zu schauen, den Zeitplan und einzelne Schritte zu erfahren und das Begleitteam kennenzulernen. Am Kick-off nahmen der jeweilige Dechant, der/die projektverantwortliche DekanatsassistentIn und Mitglieder des erweiterten Dekanatsrats (hauptamtliche SeelsorgerInnen, VertreterInnen der pastoralen Knotenpunkte, PfarrsekretärInnen und PfarrgemeinderätInnen) teil. Weiters wurde in jeder Pionierpfarre ein „Kernteam“ zusammengestellt, das aus Mitgliedern der Dekanatsleitung, zwei ProzessbegleiterInnen und einer Inhaltlichen Begleitung besteht und das den Prozess leitet.

Hüte, Glocken und ein Webrahmen als Symbole für den Strukturprozess

Etwa 60 TeilnehmerInnen aus dem Dekanat Eferding fanden sich am Nachmittag des 19. November 2021 nicht wie ursprünglich geplant in Hartkirchen, sondern aufgrund der Corona-Situation vor ihren Bildschirmen zur Online-Startveranstaltung für den Weg als Pionierpfarre ein.

 

 

Zum Dekanat gehören die Pfarren Alkoven, Aschach an der Donau, Eferding, Haibach ob der Donau, Hartkirchen, Maria Scharten, Prambachkirchen, Schönering, St. Marienkirchen an der Polsenz und Stroheim. Am Kick-off nahmen Dechant Paulinus Anaedu, Dekanatsassistent Martin Wintereder, weitere VertreterInnen des Dekanatsrats und PfarrgemeinderätInnen sowie Religionslehrkräfte, Pfarrcaritasleiterinnen und kirchlich Engagierte aus den einzelnen Pfarren des Dekanates teil. Zum Kernteam, das den Prozess leitet, gehören Dechant Paulinus Anaedu, Dekanatsassistent Martin Wintereder, Sylvia Stockhammer, Sieglinde Baumann, Siglinde Holnsteiner, Bettina Rathmair, Wolfgang Froschauer und Thomas Mair. Die Begleitung des Dekanats übernehmen in den kommenden beiden Jahren Daniel Neuböck und Sabine Weißengruber-Holzer (Prozessbegleitung und Moderation) sowie Irmgard Lehner und Angelika Gumpenberger-Eckerstorfer (inhaltliche Begleitung).

Martin Schachinger, Leiter der Stabsstelle Pfarrstruktur, informierte über die inhaltlichen Schwerpunkte Spiritualität, Solidarität und Qualität, über Abläufe, Zeitpläne und die nächsten Schritte auf dem Weg. Die beiden inhaltlichen Begleiterinnen Irmgard Lehner und Angelika Gumpenberger-Eckerstorfer wählten als Symbole für die drei inhaltlichen Schwerpunkte drei verschiedene Hüte, die sie immer wieder aufsetzten, wenn die Themen bei den Präsentationen angesprochen wurden. Irmgard Lehner zur Bedeutung der drei Hüte: „Zur Spiritualität haben wir einen durchlässigen, leichten, heiteren Hut gewählt, damit die heilige Geistkraft gut hineinwehen kann. Zuversicht und Vertrauen sind auch dabei. Die blaue Farbe steht für Tiefe und Weite. Für die Solidarität steht eine warme Wollhaube, auf die zwei große Augen aufgestickt sind. Sehen, was notwendend ist – und in konkreten Taten und Worten Wärme bringen. Für die Qualität steht ein schwarzer Zylinder, stilvoll und hochwertig. Schön machen, was wir als Kirche tun, das ist der Anspruch – schön für die anderen und für uns.“

Auch drei Glocken-Varianten kamen zum Einsatz: ein Timer, der darauf aufmerksam machte, wo der Wandel in Gesellschaft und Kirche wach wahrgenommen werden muss; Glocken, die normalerweise von den MininstrantInnen bei der Wandlung geläutet werden und die darauf hinwiesen, wo Wandel bzw. Wandlung angenommen werden soll, und ein Glöckchen, wie es zur Bescherung am Heiligen Abend verwendet wird. „Dieses Glöckchen hat uns daran erinnert, dass wir nicht nur ‚Wünsche ans Christkind‘ formulieren können, sondern berufen sind, konkret den Wandel zu gestalten – und dass wir uns dabei manchmal auch einfach etwas schenken lassen dürfen“, erklärt Lehner.

Ein Webrahmen verdeutlichte schließlich, wie Kreativität und Ausprobieren Neues, Buntes entstehen lässt. Lehner dazu: „Es wurden verschiedene Bänder hineingewebt – Bänder, die von der Verbundenheit mit den Menschen und von der Verbindung mit Gott erzählen, von den Farben der Spiritualität, Solidarität und Qualität. Am Webstück sah man, wie verschieden gewebt werden kann: einfach immer Zeile für Zeile – oder kreativ auf neuen Wegen, mit neuen Verbindungen, Knotenpunkten und vielleicht auch einmal über den gewohnten Rahmen hinaus.“

 

 

Ein Orchester, das sich einstimmt

An der Startveranstaltung des Dekanats Eferding nahm Generalvikar Severin Lederhilger als Vertreter der Diözesanleitung teil. Er wies darauf hin, dass es zentrales Anliegen der Pfarrstrukturreform sei, Christ-Sein und Kirche-Sein als gemeinsame Aufgabe zu verstehen. Die Veränderung der Strukturen sei dafür nur „das Hilfsmittel, ein Instrument, das erst dann klingt, wenn es bespielt wird, wenn die Funktionen und Aufgaben gut genützt und mit Leben erfüllt werden“. Der Generalvikar bezeichnete das Dekanat Eferding als „Dekanat mit viel Erfahrung in der pfarr-übergreifenden Zusammenarbeit, in der geteilten Verantwortung von Haupt- und Ehrenamtlichen sowie im sorgfältigen Aufeinander-Hören bis hin zum ökumenischen Dialog vor allem seit dem Dekanatsprozess 2008, dem Projekt ‚Gemeinsam Planen und Handeln‘ 2017 und der Dekanatsvisitation 2019“. Bei der Auftaktveranstaltung gehe es wie bei einem neuen Orchester darum, festzustellen, welche Instrumente da seien, wie man diese passend zusammensetze und gut aufeinander abstimme, „damit am Ende jene Symphonie möglich ist, die alle zusammen mit Freude spielen und die einladend ist für die Menschen“. Es liege eine große Chance darin, sich auf eine gemeinsame Zukunft vorzubereiten und diese im Miteinander zu gestalten, so Lederhilger. Ziel sei, „dass die Freude am Christ-Sein und Kirche-Sein spürbar wird für uns und die Menschen um uns“. Er wünschte der Pionierpfarre Eferding Freude am Gestalten und Gottes Segen für den Weg.

Auf das Bild des Orchesters nahm auch Dekanatsassistent Martin Wintereder in seinem Resümee zur Startveranstaltung Bezug: „Beim Auftakt wurde deutlich, dass wir bereit sind, die Instrumente zu stimmen, aber wir sind noch nicht zum Üben gekommen und wissen daher noch nicht, wer welche Rolle übernimmt und wie unser Orchester klingen wird.“ Beim Kick-off sei spürbar geworden, dass es bei dem Prozess um die Menschen in der Region, um den Glauben und die Zukunft der Kirche in Eferding gehe. Wintereder: „Von der Diözese wurden die Rahmenbedingungen vorgelegt – jetzt liegt es an uns, Verantwortung zu übernehmen und zu gestalten. Diese Haltung haben viele schon verinnerlicht, manchen ist sie noch nicht so vertraut, sie hätten gern noch klarere Vorgaben.“ Mutig neue Wege zu beschreiten, sei typisch für das Dekanat Eferding, weiß Wintereder: 2008 war Eferding eines der ersten Dekanate, das einen Dekanatsprozess durchlief. „Das Bewusstsein für den pastoralen Handlungsraum ist im Dekanat Eferding schon länger vorhanden“, so der Dekanatsassistent. Dies zeigt sich unter anderem an der Dekanatswebsite, die als Kommunikationsplattform etabliert ist, und am „Pfarrgemeinderats-Stammtisch“. Dort treffen einander zweimal im Jahr die Pfarrgemeinderats-Obleute und -StellvertreterInnen aus den Pfarren des Dekanats zum informellen Austausch. „Dieser Austausch ist sehr wertvoll, weil man voneinander weiß, wie es geht, was die Herausforderungen sind und wie man ihnen begegnet. Dass diese Zusammenschau bereits vertraut ist, hilft uns jetzt beim Prozess“, erklärt Wintereder.

Beim „Anders-Start“, der online stattfinden musste, war der Austausch zwar gegeben, aber nicht in dem Ausmaß, wie er bei einer echten Begegnung möglich gewesen wäre. „Die Gespräche zwischendurch haben gefehlt, Feedback wurde zwar gegeben, wäre ‚live‘ aber sicher ausführlicher ausgefallen“, meint Wintereder. Die Atmosphäre beim Online-Meeting war insgesamt positiv, viel Tatendrang war zu spüren. Am Ende bedankten sich viele für die Gestaltung der Startveranstaltung und brachten ihre Vorfreude auf das gemeinsame Weitergehen zum Ausdruck. Künftig bei der Seelsorge noch mehr in den Blick genommen werden sollen unter anderem Kinder und junge Familien bzw. Frauen, die in der 24-Stunden-Betreuung arbeiten, und Ernte-ArbeiterInnen. „Zu überlegen, wo es da noch mehr Kontakt und seelsorgliche Angebote braucht, hilft uns beim Größer-Denken.“ Herausfordernd wird aus der Sicht von Wintereder sein, die Generation der 35- bis 40-Jährigen gut in den Prozess einzubinden, „damit nicht Ältere mit ihren Vorstellungen die Kirche der Zukunft für die Jüngeren gestalten, die sich dann aber nicht wiederfinden“. Als Herausforderung wurde bei der Startveranstaltung auch gesehen, Mitglieder für die Seelsorgeteams zu finden. Aber auch die Vorfreude ist groß: „Wir freuen uns auf die nächsten Schritte, vor allem auf die Erstellung des Pastoralkonzepts und auch auf den neuen Pfarrvorstand. Jetzt ist es uns ein Anliegen, den Prozess, den wir als Pionierpfarre durchlaufen, ins Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit zu bringen“, betont Dekanatsassistent Wintereder.

Pionierpfarren und ihr zweijähriger begleiteter Weg

Im Juni 2021 war vom Bischöflichen Konsistorium festgelegt worden, dass die Dekanate Linz-Nord, Braunau, Schärding, Eferding und Weyer als Pionierpfarren im Herbst auf dem Zukunftsweg vorangehen. Alle fünf Pionierpfarren starteten im Herbst 2021 den zweijährigen begleiteten Übergangsprozess vom Dekanat zur zukünftigen Pfarre. Diesen Prozess sollen bis etwa 2027 alle Dekanate durchlaufen haben. Unterstützt werden sie dabei von einem Begleitteam, das aus zwei GemeindeberaterInnen und (meist) einer Begleitperson für inhaltliche Fragen besteht. Auf Diözesanebene ist die Stabsstelle Pfarrstruktur unter der Leitung von Martin Schachinger für die Koordinierung der Umsetzungsschritte verantwortlich.

Bei der Auswahl der Pionierpfarren wurde darauf geachtet, dass sie die Vielfalt der Diözese Linz abbilden: Pfarren in der Stadt sollten genauso vertreten sein wie Pfarren im ländlichen Raum, regionalen Besonderheiten sollte ebenso Rechnung getragen werden wie der Verschiedenheit pastoraler Orte.

Wie kann man sich nun den Weg dieser fünf Pionierpfarren vorstellen? Sie starteten im Herbst in einen zweijährigen begleiteten Übergangsprozess. Im ersten Jahr geht es im Wesentlichen darum, dass die Pfarrteilgemeinden innerhalb einer Pfarre „Kirche weit denken“, dass alle Gläubigen ein motivierendes „Wir-Gefühl“ im kirchlichen Miteinander entwickeln und zusammen vereinbarte Ziele unter Beachtung der örtlichen Vielfalt und Gegebenheiten im pastoralen Raum angehen.

In jeder Pfarre wird daher ein gemeinsames Pastoralkonzept erarbeitet, in dem Ziele und Schwerpunkte für das künftige seelsorgliche Handeln festgelegt werden. In dieser Zeit sollen der Pfarrer sowie die Pastoral- und Verwaltungsvorstände bestimmt werden. Diese arbeiten mit den vorhandenen Priestern, Diakonen, SeelsorgerInnen, SekretärInnen und Ehrenamtlichen zusammen. Außerdem werden Mitglieder für die Seelsorgeteams in den Pfarrteilgemeinden und für den Pfarrlichen Pastoralrat (aus den Pfarrgemeinderäten) gesucht.

Die Seelsorgeteams werden nach dem Vorbereitungsjahr mit Beginn des 2. Jahres beauftragt, um in Begleitung und Zusammenarbeit, die Verantwortung für ihren Bereich in der Pfarrgemeinde zu übernehmen. Die Grundfunktionen der Kirche (Liturgie, Verkündigung, Diakonie und Gemeinschaft) sind allen Getauften aufgetragen, es braucht dazu aber auch Verantwortliche für Koordination, Organisation, Umsetzung und Initiativen. Geplant ist, dass etwa ein Jahr später die Dekanate rechtlich als neue Pfarren errichtet werden und – soweit nötig mit Unterstützung – in der neuen Struktur zu arbeiten beginnen.

Mit diesem Weg sollen in den kommenden Jahren jeweils im Herbst 5 bis 7 Dekanate beginnen, sodass in fünf bis sechs Jahren alle Dekanate bzw. Pfarren den Umstellungsprozess durchlaufen haben.

Die 5 Pionierpfarren, die mit Herbst den Umsetzungsprozess gestartet haben, sind folgende Dekanate:

  • Dekanat Linz-Nord
    mit den Pfarren Linz-Christkönig, Linz-Heiliger Geist, Linz-St. Leopold, Linz-St. Magdalena, Linz-St. Markus, Linz-Stadtpfarre Urfahr, Linz-Pöstlingberg-Lichtenberg
  • Dekanat Braunau
    mit den Pfarren Braunau-Maria Königin, Braunau-Ranshofen, Braunau-St. Franziskus, Braunau-St. Stephan, Burgkirchen, Gilgenberg, Handenberg, Mauerkirchen, Mining, Neukirchen an der Enknach, Schwand im Innkreis, St. Georgen am Fillmannsbach, St. Peter am Hart, Überackern
  • Dekanat Weyer
    mit den Pfarren Gaflenz, Großraming, Kleinreifling, Laussa, Losenstein, Maria Neustift, Reichraming, Ternberg, Weyer
  • Dekanat Schärding
    mit den Pfarren Brunnenthal, Esternberg, Freinberg bei Schärding, Münzkirchen, Schardenberg, Schärding, St. Florian am Inn, St. Marienkirchen bei Schärding, St. Roman, Suben, Vichtenstein, Wernstein
  • Dekanat Eferding
    mit den Pfarren Alkoven, Aschach an der Donau, Eferding, Haibach ob der Donau, Hartkirchen, Maria Scharten, Prambachkirchen, Schönering, St. Marienkirchen an der Polsenz, Stroheim

Pfarrstrukturreform der Diözese Linz

Zur Erinnerung: Das Umsetzungskonzept der Pfarrstrukturreform sieht 40 „Pfarren“ vor, die aus mehreren Pfarrteilgemeinden (kurz „Pfarrgemeinden“) mit ihren historischen lokalen Rechtsträgern „Pfarrkirche“ und „Pfarrpfründe“ bestehen. Damit soll sowohl die Zusammengehörigkeit innerhalb des pastoralen Raumes einer Pfarre bewusst gemacht als auch die konkrete Beheimatung und Verantwortung in einer konkreten Gemeinschaft vor Ort zum Ausdruck gebracht werden. Die Pfarrgemeinden werden daher zwar eine weitgehende Selbstständigkeit (auch finanzieller Art) für ihren Bereich bewahren können, zugleich profitieren sie vom größeren Ganzen der Pfarre und von der Zusammenarbeit der Seelsorgeverantwortlichen. Zu diesem Beziehungsnetz gehören zudem alle vorhandenen pastoralen Orte, speziell jene der kategorialen Pastoral, wie zum Beispiel im Krankenhaus, in Bildungs- oder Jugendzentren, in der Betriebsseelsorge oder in der Schulpastoral.

Innovative Projekte und pastorale Initiativen sollen fixer Bestandteil des gemeinsamen Pfarrlebens sein. Geleitet werden die Pfarren von jeweils einem Pfarrer in Zusammenarbeit mit zwei Vorständen für pastorale und für wirtschaftliche Angelegenheiten. Wesentlich bleibt dabei weiterhin die Mithilfe und Leitungsverantwortung in unterschiedlichen Aufgabenbereichen von Priestern, Ständigen Diakonen sowie haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort in den Pfarrteilgemeinden bzw. im pastoralen Handlungsraum der Pfarre. Seelsorge, Glaubenszeugnis und sozialer Einsatz sowie eine gute Erreichbarkeit sollen durch eine bessere Koordination und Aufgabenbeschreibung des pastoralen Personals langfristig für alle Pfarrteilgemeinden sichergestellt werden.

Ziel der neuen Struktur ist es vor allem, unter den geänderten gesellschaftlichen und kirchlichen Bedingungen, einen unterstützenden Rahmen für eine inhaltliche, an der Botschaft Jesu orientierte Neuausrichtung aller Christinnen und Christen zu schaffen. Spiritualität, Solidarität und Qualität sind dabei inhaltliche Schwerpunkte, um die Kirche im Sinne des Evangeliums auch weiterhin nah bei den Menschen, wirksam in der Gesellschaft und als offene, positive Kraft erlebbar zu halten.

 

www.dioezese-linz.at/zukunftsweg

 

Kontakt für Rückfragen:

Dekanatsassistent Mag. Martin Wintereder
M: 0676 8776 6312 | martin.wintereder@dioezese-linz.at

 

Fotos: © Diözese Linz (honorarfrei)

Foto 1: „Anders-Start“ der Pionierpfarre Eferding im Online-Modus: Von der Diözesanleitung nahm Generalvikar Severin Lederhilger (rechts oben im Bild) teil.

Foto 2:Anders-Start“ der Pionierpfarre Eferding im Online-Modus: Die inhaltlichen Begleiterinnen Angelika Gumpenberger-Eckerstorfer (rechts Mitte, mit Hut) und Irmgard Lehner (mit Glocke) arbeiteten mit sprechenden Symbolen.

Foto 3: „Anders-Start“ der Pionierpfarre Eferding im Online-Modus: Rechts oben der Leiter der Stabsstelle Pfarrstruktur Martin Schachinger, rechts in der Mitte eine der beiden ProzessbegleiterInnen, Sabine Weißengruber-Holzer; rechts unten: inhaltliche Begleiterin Irmgard Lehner mit dem Webrahmen.

"Seid stark und fürchtet euch nicht!"

 

Sagt den Verzagten: Seid stark, fürchtet euch nicht!
Er selbst kommt und wird euch retten.

Dann werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben werden geöffnet.
Dann springt der Lahme wie ein Hirsch und die Zunge des Stummen frohlockt, 
denn in der Wüste sind Wasser hervorgebrochen und Flüsse in der Steppe. Der glühende Sand wird zum Teich und das durstige Land zu sprudelnden Wassern.
Auf der Aue, wo sich Schakale lagern, wird das Gras zu Schilfrohr und Papyrus.

 

Jesaja 35, 4- 8

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