Mittwoch 22. November 2017

"Ohne Sie gäbe es keinen Diözesanbischof Manfred Scheuer!"

Nach Erteilung des feierlichen Schlusssegens folgten Ansprachen von Nuntius Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen, Edeltraud Artner-Papelitzky (Vorsitzende des Pastoralrates), Superintendent Gerold Lehner (Evangelische Kirche A. B. in OÖ) und LH Josef Pühringer.

Bischof Manfred Scheuer lauscht den Rednern
Bischof Manfred Scheuer mit Nuntius Peter Stephan Zurbriggen
Edeltraud Artner-Papelitzky
Superintendent Gerold Lehner
Landeshauptmann Josef Pühringer bei seiner Ansprache

 

Der Apostolische Nuntius in Österreich, Erzbischof Dr. Peter Stephan Zurbriggen, brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass Papst Franziskus Scheuer zum neuen Oberhirten der zweitgrößten Diözese Österreichs erwählt hat. Zurbriggen zum neuen Linzer Bischof: "Deine vorrangige Aufgabe wird in der Verkündigung der Frohbotschaft Jesu Christi bestehen. Im Sinne einer pastoralen Neuausrichtung der Kirche, wie Papst Franziskus sie sich wünscht, sollst du dafür sorgen, dass die Strukturen der Kirche missionarischer werden, dass die Seelsorge noch expansiver und offener wird und in eine Haltung des Aufbruchs versetzt wird." Unerlässlich dabei sei die Aufgabe des Bischofs als Lehrer des Glaubens. "Als beliebter Bischof wird es dir leicht fallen und viel Freude bereiten, dieser Aufgabe in der großen und lebendigen Diözese Linz nachzugehen", so Nuntius Zurbriggen. Ziel sei es, dass diözesane und pfarrliche Strukturen noch mehr der Neuevangelisierung dienten. "Wir sollen den Menschen zeigen, wie liebevoll Gott seine Freundschaft Tag für Tag anbietet. Und dabei dürfen wir auf Gottes Unterstützung zählen."


Bezugnehmend auf den Wahlspruch von Bischof Scheuer, "Spiritus vivificat", betonte der Nuntius: "Der Geist macht lebendig. Er allein führt uns in die neue Wahrheit, die Jesus Christus, der Sohn Gottes, ist." Und in Anspielung auf die Evangeliums-Erzählung von der Hochzeit zu Kana: "Die Mutter Jesu sagte: ‚Was er euch sagt, das tut.‘ Lieber Bischof Manfred, das gilt besonders auch für deinen bischöflichen Dienst in der Diözese Linz, denn Christus allein ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Wir empfehlen deinen Dienst der seligen Jungfrau und Gottesmutter Maria und den Diözesanpatronen hl. Florian und hl. Severin."


Der Nuntius dankte allen, die zum Verfahren der Neufindung des Diözesanbischofs beigetragen haben. Er sprach auch Scheuers Vorgänger Bischof em. Ludwig Schwarz im Namen von Papst Franziskus ein herzliches Danke aus: "Du bist den Menschen in deiner Diözese immer nahe gewesen und hast den Kontakt zu den jungen Menschen gesucht, besonders in deinen Jugendkatechesen. Danke für deinen unermüdlichen, aufopferungsvollen und treuen Dienst, für dein Engagement, deine Umsicht, deine Geduld und die vertrauensvolle Zusammenarbeit über so viele Jahre!" Diese Worte wurden von den Mitfeiernden mit Applaus unterstrichen.


Zurbriggen gratulierte auch Bischof em. Maximilian Aichern zu seinem 34-jährigen Weihejubiläum als Bischof. Die Gläubigen schlossen sich diesen Glückwünschen mit einem herzlichen Applaus an.

 

Die Vorsitzende des Pastoralrats der Diözese Linz, Mag.a Edeltraud Artner-Papelitzky, hieß den neuen Bischof mit herzlichen Worten willkommen und thematisierte auch die Herausforderung des Neubeginns: "Zu gehen, neu anzufangen braucht Mut und Tapferkeit – vielleicht ganz besonders, wenn es zugleich auch ein Zurückkommen ist." Bischof der Diözese Linz zu sein, sei eine Herausforderung, so Artner-Papelitzky. Es gebe die hohe Beteiligung von Menschen am Leben der Kirche, viel Kompetenz und innovatives Ausprobieren, Fülle von gelebter Menschlichkeit und großes sozialpolitisches Engagement, Vernetzung und Zusammenarbeit von vielen Kräften, gelebte Ökumene und interreligiösen Dialog, Säkularisierung und Urbanisierung, Arbeitslosigkeit und Armut, Flucht und Migration. Aus alldem erwachse für den neuen Bischof die große Verantwortung, "gut zu hören, klare Worte zu sprechen, Getrenntes miteinander ins Gespräch zu bringen, zu inspirieren, zu ermutigen, zu stärken". Artner-Papelitzky würdigte "die Erfahrungen, die Kompetenz und das feine Gespür" von Manfred Scheuer und brachte ihre Freude über das zukünftige Miteinander zum Ausdruck: "Ich freue mich darauf, wenn wir in Oberösterreich Leben und Glauben teilen werden und du hier wieder – so hoffe ich – daheim sein kannst."


Superintendent Dr. Gerold Lehner von der Evangelischen Kirche A. B. In Oberösterreich nahm in seiner Ansprache die Ökumene und ihre Verantwortung in den Blick. Die ökumenische Verbundenheit der Kirchen, wie sie auch in der Gestaltung der Feier der Amtseinführung deutlich wurde, sei ein Grund zur Freude, so Lehner. Und doch: "Gerade weil so vieles sich zum Besseren gewendet hat, wird es auf uns ankommen, ob wir willens sind, die letzten Gräben zu beseitigen und uns gemeinsam um den Tisch des Herrn zu versammeln. Keine Generation vor uns hat die Möglichkeit gehabt, diesen Schritt zu tun. Wir können ihn tun. Wir können ihn theologisch verantwortet tun. Aber wir müssen ihn auch wollen. Diese Hoffnung lebt in mir und mit dieser Hoffnung grüße ich Sie, verehrter Herr Bischof." Die aktuelle Zeit sei auch eine gefährdete, denn: "Unsere Art zu leben bringt diese eine Welt an ihre Grenzen." Anstatt verzweifelt zu versuchen, diese Grenzen immer weiter hinauszuschieben, sollten die Menschen lernen, mit Grenzen zu leben. "Unsere Tage sind eine Zeit, in welcher der Ruf zur Umkehr lauter wird und drängender. Und der Ruf zur Umkehr beginnt im Haus Gottes", mahnte Lehner die gemeinsame Verantwortung der Kirchen ein. Er freue sich darauf, "auf dem Weg der Nachfolge gemeinsam zu gehen, gemeinsam zu lernen, voneinander zu lernen, einander beizustehen, sich aneinander zu freuen und gemeinsam Gott und den Menschen zu dienen".


Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer begrüßte besonders die Mutter des neuen Bischofs, Marianne Scheuer: "Ohne Sie gäbe es keinen Diözesanbischof Manfred Scheuer!" Pühringer brachte seine Freude über den neuen Bischof von Linz zum Ausdruck, den er als großartigen Theologen und guten Seelsorger würdigte. In launigen Worten dankte Pühringer den TirolerInnen, vor allem seinem Amtskollegen Günther Platter, für die "Rückgabe" von Scheuer, der "eben nur eine Leihgabe" gewesen sei. Scheuer sei der 6. Linzer Diözesanbischof, der ein gebürtiger Oberösterreicher sei. Das mache es völlig überflüssig, ihn trotz längerer Abwesenheit aus Oberösterreich nun neu einzubürgern, denn: "Du bist mit uns immer, egal wo du warst, in Verbindung geblieben. Ich erinnere hier besonders an dein Amt als Diözesanpostulator für die Seligsprechung von Franz Jägerstätter." Von der vielzitierten "schwierigen Diözese Linz" zeichnete Pühringer ein positives, buntes Bild: "Du kommst in ein Land, in eine Diözese der positiven Vielfalt. Das heißt nicht Oberflächlichkeit und hat schon gar nichts zu tun mit Grundsatzlosigkeit. Es hat etwas zu tun mit dem Geist des Zulassens und mit dem Geist des Ermöglichens. Es ist ein Land, wo dem Heiligen Geist keine Richtung vorgegeben wird, wie und wo er wirken darf. Ein Land mit viel positivem Engagement der ChristInnen und Christen und mit lebendigen Pfarrgemeinden." Pühringer gab Bischof Scheuer viele gute Wünsche mit in das neue Amt – vor allem einen, der an den letzten Satz von Scheuers aktuellem Buch "Wider den kirchlichen Narzissmus" angelehnt ist: "Auskunft im Glauben zu geben heißt, die Menschen mit Gott in Berührung zu bringen. Das möge dir immer wieder gelingen!" Gemeinsam mit seinem Tiroler Amtskollegen Günther Platter überreichte Landeshauptmann Pühringer dem neuen Diözesanbischof eine "Willkommens-Mappe" mit Wissenswertem über Oberösterreich – samt einer Landkarte, "damit dir Umwege und Irrwege erspart bleiben".


Mehrmals wurde Pühringer bei seiner Ansprache durch spontanen Applaus unterbrochen – auch bei seinem Dank an den Vorgänger Scheuers, Bischof em. Dr. Ludwig Schwarz: "Danke für deine gute und engagierte Zusammenarbeit für unser Land und seine Menschen und für die gute Zusammenarbeit mit dem Land Oberösterreich." Herzliche Dankesworte fand Pühringer auch für Bischof em. Maximilian Aichern, der auf den Tag genau vor 34 Jahren die Bischofsweihe im Mariendom empfangen hatte. "Danke, dass du als Bischof immer noch in vielfacher Verwendung unermüdlich und segensreich in unserem Land wirkst." Auch hier applaudierten die Gläubigen.

 

Generalvikar und Bischofsvikare im Amt bestätigt


Am Ende des Gottesdienstes bestätigte der neue Diözesanbischof Dr. Manfred Scheuer Generalvikar DDr. Severin Lederhilger OPraem und die vier Bischofsvikare Franz Haidinger, Dr. Johann Hintermaier, Mag. Maximilian Mittendorfer und Wilhelm Vieböck in ihrem Amt.

 

Große Gästeschar zur Amtseinführung

 

Etwa 6.000 Menschen feierten trotz eisiger Kälte im Linzer Mariendom mit dem neuen Bischof. Über zwei Großleinwände in den Seitenschiffen und drei Monitore in der Votivkapelle sowie im hinteren Dombereich konnte das Geschehen im Altarraum von allen Plätzen aus gut mitverfolgt werden. Für gehörlose Mitfeiernde wurde der gesamte Festgottesdienst von zwei DolmetscherInnen in die Österreichische Gebärdensprache gedolmetscht.


Rund 20 Bischöfe aus österreichischen Diözesen und Partnerdiözesen feierten mit ihrem Amtskollegen: neben den emeritierten Bischöfen von Linz Dr. Ludwig Schwarz und Dr. Maximilian Aichern die österreichischen Bischöfe Erzbischof Dr. Christoph Kardinal Schönborn und Weihbischof Dr. Franz Scharl, Militärbischof Dr. Werner Freistetter, der Feldkircher Bischof Dr. Benno Elbs, aus Eisenstadt Bischof em. Paul Iby, der Kärntner Bischof Dr. Alois Schwarz, der Salzburger Erzbischof DDr. Franz Lackner und sein Vorgänger Bischof em. Dr. Alois Kothgasser, der St. Pöltner Bischof DDr. Klaus Küng und Weihbischof Dr. Anton Leichtfried und der Grazer Bischof Dr. Wilhelm Krautwaschl. Ebenfalls anwesend waren der Innsbrucker Generalvikar Mag. Jakob Bürgler und DDr. Peter Schipka, Generalsekretär der Österreichischen Bischofskonferenz. Aus den Partnerdiözesen waren Bischof Oleg Budkiewicz aus der Diözese Witebsk (Weißrussland), Metropolit Kasimir Kondrusiewicz aus der Diözese Minsk (Weißrussland), Erzbischof Dr. György Jakubinyi aus der Diözese Alba Iulia (Rumänien), Bischof Dr. Vlastimil Kročil aus der Diözese Budweis mit Generalvikar David Henzl und Bischof Dr. Stefan Oster aus der Diözese Passau gekommen.


Zu Gast waren auch die oö. Äbte und Provinziäle: Abt Maximilian Neulinger (Stift Lambach), P. Hans Eidenberger (Regionaloberer der Marianisten), P. Josef Riegler (Administrator Stift Schlierbach), H. Gerhard Eichinger (Administrator Stift Reichersberg), Abt Marianus Hauseder (Stift Engelszell), Abt Reinhold Dessl (Stift Wilhering), Abt Ambros Ebhart (Stift Kremsmünster), Propst Johannes Holzinger (Stift St. Florian) und Abt Martin Felhofer (Stift Schlägl). Auch der Abt von Stift Wilten Raimund Schreier sowie General-Abt Christian Haidinger (Erster Vorsitzende der Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften Österreichs) nahmen an der Feier teil. Als Regionaloberin der oberösterreichischen Frauenorden feierte Schwester M. Michaela Pfeiffer-Vogl, Generaloberin der Marienschwestern vom Karmel, mit Bischof Scheuer.


Gekommen waren auch Caritas-DirektorInnen aus mehreren österreichischen Diözesen, Vertreter des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ), wo Scheuer Vorstandsmitglied ist, und VertreterInnen von "Pax Christi Östereich", wo Scheuer Präsident ist.


Neben zahlreichen VertreterInnen der Ökumene waren auch viele Ehrengäste aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft geladen: Vizekanzler Dr. Reinhold Mitterlehner, der oö. Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und sein Vorgänger Dr. Josef Ratzenböck, von der Oö. Landesregierung Landesrat Ing. Reinhold Entholzer, Landesrat Max Hiegelsberger, LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer, Landesrat Dr. Michael Strugl MBA, Landesrat Rudolf Anschober und Landesrat Mag. Günther Steinkellner sowie Landtags-Präsident KommR Viktor Sigl. Auch der Linzer Vizebürgermeister Dr. Bernhard Baier und der Haibacher Bürgermeister Franz Straßl nahmen an der Amtseinführung teil. Ebenso gekommen waren der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich Dr. Christoph Leitl und WKOÖ-Präsident Dr. Rudolf Trauner.


Aus Scheuers langjähriger Heimat Tirol reisten viele WegbegleiterInnen an: aus der Politik etwa Landeshauptmann Günther Platter, der Tiroler Landtagspräsident DDr. Herwig van Staa und die Innsbrucker Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, aus der Diözese VertreterInnen des Innsbrucker Konsistoriums sowie Scheuers langjährige Haushälterin Helga Ott und sein theologischer Referent Dr. Josef Walder, der als Diakon in die Liturgie eingebunden war.


Eingeladen war auch der oberösterreichische Künstler Herbert Friedl, der Scheuers Bischofsstab entworfen hat und mit dem Scheuer seit 15 Jahren freundschaftlich verbunden ist. Mit Manfred Scheuer feierten nicht zuletzt etliche Familienmitglieder (u. a. Mutter Marianne Scheuer und Bruder Franz Scheuer), Freunde und WeggefährtInnen.

Amtseinführung Quick-Info
Ein Wunsch an Bischof Manfred
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Eine Ministrantin wünscht Bischof Manfred Gesundheit, und dass er so bleibt wie er ist
Ein Wunsch an Bischof Manfred
Ein Wunsch an Bischof Manfred
Franz Scheuer Bruder von Bischof Manfred wünscht ihm für sein neues Amt alles Gute
Ein Wunsch an Bischof Manfred
Ein Wunsch an Bischof Manfred
Glück, Ausdauer und gute Nerven für Bischof Scheuer
Amtseinführung in Bildern
Testen Sie Ihr Wissen rund um Manfred Scheuer
Hinter den Kulissen
Domorganist Wolfgang Kreuzhuber hört seine Fanfare gleich zum ersten Mal "live"...

Ein akustischer Blindflug!

Wolfgang Kreuzhuber erzählt von dem akustischen Blindflug, seinen Uraufführungen sowie dem Umgang mit Aufregung und...

Amtseinführung von Bischof Manfred Scheuer

Ein musikalisches Special zur Amtseinführung

Gehört hat sie nur, wer bei der Amtseinführung von Bischof Scheuer vor Ort im kalten Mariendom war: die feierliche...

Stragisch geplant und perfekt umgesetzt: Die Webseite zur Amsteinführung und von Bischof Manfred Scheuer

Eine neue Website für den Bischof und seiner Amtseinführung

Welche Herausforderungen im Web warten, wennein neuer Bischof kommt, weiß Webmaster Severin Kierlinger-Seiberl. In...

Bischof Manfred Scheuer beim Packen.

Mehr als drei Tonnen Bücher und Unterlagen auf dem Weg nach Linz

Einen Schnappschuss von Bischof Manfred Scheuer beim Packen schickt die Diözese Innsbruck. Bei dieser Tätigkeit hat...

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Für die Amtseinführung von Bischof Scheuer komponierte Domorganist Wolfgang Kreuzhuber u.a.eine Festfanfare für zwei...
in Bildern
Gebet für den Bischof

Guter Gott,
segne Leben und Wirken
unseres Bischofs Manfred.

 

Für ihn und mit ihm beten wir:
Schenke uns, dass wir gemeinsam
Werkzeug deiner Liebe sind.

 

In der Freude, im Hoffen, in Trauer und Angst
wollen wir Zeuginnen und Zeugen
der Frohen Botschaft sein
inmitten unserer Welt.

 

Niemals lass uns das Gute vergessen,
das du uns getan hast.


Wir wollen einander stärken
im Glauben, im Hoffen, im Lieben.

 

Achtsam wollen wir leben,
behutsam mit deinen Geschöpfen.


Im Heiligen Geist hilf uns erkennen,
was zum Guten führt
und wo wir wachsam sein müssen. 

 

Aus der barmherzigen Liebe Christi schöpfen wir.

So lass uns auch selbst Barmherzigkeit üben,
besonders an jenen, die schwer zu tragen haben.

 

Gesundheit und Zuversicht schenke unserem Bischof
und all seinen Mitträgerinnen und Mitträgern im Amt.

 

Auf dem Weg zu deinem unendlichen Licht begleite uns.


Lass uns ein Segen sein für unser Land,
lebendiges Lob deiner Herrlichkeit.

Amen.

Mariendom - die Bischofskirche

Einblick in die Geschichte

"Wenn nach diesen Plänen diese Kirche erbauet wird, so steht ein Kunstdenkmal von großer Bedeutung da, so ist nicht...

Baustelle des Neuen Doms in Linz, um 1884

Bauphasen

Die Baugeschichte des Mariendoms ist durch vier große Phasen gekennzeichnet.

Franz Joseph Rudigier - unbekannter Maler, vielleicht von Alois Schweizer (* 1816)

Gründungsvater des Doms: Franz Joseph Rudigier

Erfahren Sie mehr über Bischof Rudigier, der für den Bau des Mariendoms verantwortlich zeichnet.
360 Grad Rundgang: https://www.dioezese-linz.at/mariendom/360Grad
Lebenslauf von Manfred Scheuer

Lebenslauf von Dr. Manfred Scheuer

Dr. Manfred Scheuer, der Bischof von Linz, mit seinen Lebensstationen und Schwerpunkten im Portrait.

Amtsverständnis von Bischof Scheuer

"Ich denke, die Aufgabe eines Bischofs ist es, Einheit zu stiften, Brückenbauer zu sein, etwas zusammenzuhalten, was wenig miteinander zu tun hat. Es geht darum, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen, die einander schon abgeschrieben haben. Ich glaube nicht, dass von einem Bischof die Lebendigkeit einer Diözese abhängt. Es ist eher die Frage, wie wir uns in den Herausforderungen der Gegenwart aus dem Evangelium heraus bewähren. Eine kritische, solidarische Zeitgenossenschaft scheint mir entscheidend zu sein und die innere Kraft."

 

Bischof Manfred Scheuer bei der Pressekonferenz im Bildungshaus Schloss Puchberg am 18. November 2015, dem Tag seiner Ernennung zum neuen Linzer Diözesanbischof

Spiritus vivificat

Der Geist macht lebendig

Joh 6,63

 

Wahlspruch von Bischof Manfred Scheuer

Das Wappen von Bischof Manfred Scheuer
Insignien - Symbole des Hirten

Die Insignien (Amtszeichen) eines Bischofs – auch "Pontifikalien" genannt – bringen dessen religiöse Würde und kirchliche Vollmacht sichtbar zum Ausdruck. 

Die zentralen bischöflichen Insignien sind Ring, Stab und Brustkreuz. Der Bischof trägt zur sichtbaren Ausübung seines Amtes und bei liturgischen Feiern aber auch weitere bestimmte Insignien wie Mitra oder Pileolus.

Manfred Scheuers Bischofsring

Der Ring

Der Ring ist Zeichen der Bindung und der Treue. Er drückt die Verbundenheit des Bischofs mit Christus und der Kirche, konkret mit der ihm anvertrauten Diözese aus. In frühchristlicher Zeit wurde der Ring eines Bischofs auch als Siegelring verwendet.

Strahlenstab von Bischof Manfred Scheuer

Der Stab

Der Stab (auch "Pastorale" genannt) ist ein Symbol für das Hirtenamt, das dem Bischof anvertraut wird. Bereits in der frühchristlichen Kunst wird Christus als guter Hirte mit einem Stab dargestellt.

Bischof Manfred Scheuers Brustkreuz

Das Brustkreuz

Das Brustkreuz (auch "Pektorale" genannt) macht deutlich, dass sich der Bischof in die besondere Nachfolge Christi begeben hat, die trotz aller schweren Momente im Leben unter dem christlichen Siegeszeichen des Kreuzes steht.

Bischof Manfred Scheuers Mitra

Die Mitra

Die Mitra ist eine hohe, spitz zulaufende Mütze, die an der Rückseitemit zwei herabhängenden Zierbändern versehen ist...

Pileolus als Zeichen bischöflicher Würde

Der Pileolus

Der Pileolus ist ein kleines Käppchen, welches den Scheitel des Kopfes bedecken soll.
Wahlspruch und Wappen
Spiritus Vivificat - Der Geist macht lebendig: Wahlspruch von Bischof Manfred Scheuer

Der Wahlspruch

Spiritus Vivificat - Der Geist macht lebendig

Gedanken zum Wahlspruch von Bischof Manfred Scheuer

Das Wappen von Bischof Manfred Scheuer

Das Wappen

Das Wappen von Bischof Manfred Scheuer wurde vom Heraldik Atelier Watzenegger im vorarlbergischen Sulz angefertigt. 

Im Blick
Blume in der Nacht

Die Diözese Linz

Die Diözese Linz ist mit rund 900.000 Katholiken und Katholikinnen die zweitgrößte Diözese Österreichs. 487 Pfarren in 39 Dekanaten, große Stifte und Klöster, zahlreiche Gruppen und Runden aller Altersstufen spannen ein „Netz der Menschlichkeit“ über das Land Oberösterreich.

In alten Dokumenten gestöbert...

Die Bischöfe der Diözese Linz

Eine Liste aller Bischöfe der Diözese Linz.

Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

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