Samstag 22. Juli 2017

"Ich komme alt und neu in die Diözese Linz..."

Wie schon sein Statement bei der Antritts-Pressekonferenz im November 2015 zeugte auch die erste Predigt des neuen Bischofs von seiner Offenheit und seinem (kirchen)kritischen Blick.

Antrittspredigt von Bischof Manfred Scheuer

 

Gleich zu Beginn stellte Scheuer das aus seiner Sicht Wesentliche eines kirchlichen Dienstes und auch des Bischofsamtes klar: "'Wie alt bist du?' So wurde ich oft von Kindern im Kindergarten und in der Volksschule gefragt. Als ich darauf einmal geantwortet habe, kam die Zusatzfrage: 'Hast du schon gelebt, als Jesus von den Toten auferstanden ist?' Ich habe das so gedeutet: Lebst du als Zeuge der Auferstehung Jesu? Lebst du aus einer Beziehung zu Jesus Christus heraus? Jeder kirchliche Dienst und auch das Bischofsamt braucht eine lebendigen Beziehung zum gekreuzigten und auferstandenen Christus in der Gegenwart."

 

Scheuers Antrittspredigt: "Kirche der Zukunft wird ärmer sein, aber vielleicht näher am Evangelium"

 

Zu seiner Rückkehr nach Oberösterreich, die im Vorfeld vielfach als "Heimkehr" bezeichnet worden war, meinte der gebürtige Haibacher Scheuer ehrlich: "Ich komme alt und neu in die Diözese Linz und nach Oberösterreich. Hier ist meine Herkunft und hier war auch meine Heimat und Zugehörigkeit. Freilich bin ich auch entwöhnt und habe anderswo meine Wurzeln geschlagen. Und so brauche ich Zeit, um hier wieder anzukommen."


In Dankbarkeit blickte Scheuer auf seine familiären, spirituellen und seelsorglichen Wurzeln in Oberösterreich zurück. Er dankte auch seinen Vorgängern im Bischofsamt, besonders Bischof Ludwig Schwarz und Bischof Maximilian Aichern ("Ich erinnere mich noch gut an seine Bischofsweihe am 17. Jänner 1982"), den Priestern und Diakonen, den OrdenschristInnen, den Pfarr- und PastoralassistentInnen, JugendleiterInnen, ReligionslehrerInnen, der Katholischen Aktion und den laienapostolischen Bewegungen, den PfarrgemeinderätInnen und den Seelsorgeteams sowie den MitarbeiterInnen in diözesanen Ämtern und Einrichtungen bzw. der Caritas für ihren Dienst und ihr Glaubenszeugnis.


Dankbar zeigte sich der neue Diözesanbischof auch für die Freude vieler über seine Ernennung, wenngleich er wisse, dass dies nicht die ganze Wirklichkeit sei: "Das Spektrum von Wohlwollen, Sympathie, Interesse, Abwarten und Distanz, Gleichgültigkeit und Ablehnung ist recht groß. Und dieser bunte Haufen ist die Wir-Gestalt der Kirche in Oberösterreich – sicher keine Idealgestalt von Gemeinschaft und Kommunikation, sondern eine höchst gemischte und durchwachsene Gesellschaft. In der Ortskirche von Linz werden die von Gott geschenkten Charismen in einer Vielfalt gelebt." Scheuers pragmatisch-kritische Feststellung zur Zukunft der Kirche: "Selbst in einem Verständnis von Kirche als Communio dürfte der Umgang mit Unterschieden auch einige Reibungsverluste, das heißt, viele Enttäuschungen, Kränkungen und Ängste mit sich bringen. Es ist eine Frage der Zukunftsfähigkeit der Kirche, ob es gelingt, eine Sozialform des Glaubens zu finden, in der es ein entkrampfteres Verhältnis zwischen Priestern und Laien gibt, gelöste Beziehungen zwischen Frauen und Männern, innerlich freier in der Offenheit und Gastfreundschaft für suchende Menschen, nicht zu sehr mit sich selbst und den eigenen Problemen beschäftigt."


In seiner Predigt bekannte sich "Ökumene-Bischof" Scheuer zum ökumenischen Miteinander der christlichen Kirchen. Innerster Auftrag der Ökumene sei "die schöpfungstheologisch begründete Ethik, der Schrei nach Gerechtigkeit, die Sorge um den Erhalt der Lebensmöglichkeiten und der Widerstand gegen Gewalt". Dazu zähle auch ein menschlicher Umgang mit Flüchtlingen. Scheuers klare Positionierung in dieser Frage: "Asyl ist ein Menschenrecht. Unsere Gedanken dürfen sich daher nicht auf Abschottung und Dichtmachen richten, sondern auf die Problemlösung. Ich glaube, dass es unsere humane Aufgabe und christliche Pflicht ist, diese Menschen innerhalb des internationalen Rechts und der rechtsstaatlichen Rahmenbedingungen aufzunehmen. Zum anderen sind zugleich die Fragen nach den Ursachen anzugehen, nach den wirtschaftlichen und ideologischen Hintergründen, die dazu führen, dass Menschen flüchten. Das lässt sich gewiss nicht von einer Seite alleine angehen. Entscheidend ist aber, dass wir nicht resignieren und uns in Ohnmacht vergraben, sondern – ermutigt von zahlreichen helfenden Händen – versuchen, mit Solidarität ans Werk zu gehen."


Als großes persönliches Anliegen bezeichnete Scheuer am traditionell am 17. Jänner begangenen "Tag des Judentums" auch den interreligiösen Dialog, etwa mit der Israelitischen Kultusgemeinde und der Islamischen Religionsgemeinde, denn, so Scheuer: "Nur durch tragfähige Kontakte im interreligiösen Dialog und durch gelebte Toleranz kann gemeinsames Leben gelingen und ein friedliches Miteinander möglich werden."


Der neue Linzer Diözesanbischof dankte auch allen Verantwortlichen des politischen, wirtschaftlichen, kulturellen, wissenschaftlichen und sozialen Lebens sowie den Medien. Kritisch und zugleich prophetisch äußerte sich Scheuer zur Position von Kirche in der Gesellschaft. In den letzten Jahrzehnten habe sich sehr viel im Verhältnis von Kirche und Öffentlichkeit verändert. Dies betreffe die Beziehung zu Politik, Wirtschaft, Medien und Kultur. "Der Versuch einer bloß strukturellen und institutionellen Absicherung des bisherigen (Besitz-)Standes führt nicht in die Zukunft, weil die inhaltlichen, spirituellen und personellen Herausforderungen damit noch nicht einmal berührt sind. Ich glaube, dass die Kirche in Zukunft ärmer sein wird: materiell, personell, ärmer auch an Bedeutung, Macht und Einfluss, vielleicht aber näher am Evangelium."


Für sich selbst und alle Gläubigen erbat der neue Diözesanbischof am Tag seiner Amtseinführung ein "hörendes Herz" und nahm damit Bezug auf eine Bibelstelle aus dem alttestamentlichen Ersten Buch der Könige (1 Kön 3,9). Dort wird erzählt, dass König Salomo Gott um ein hörendes Herz bat, um die rechten Entscheidungen treffen zu können. Scheuer wörtlich: "Mit der Bitte um ein hörendes Herz ist auch der Respekt im Umgang miteinander, vor allem bei verschiedenen inhaltlichen Akzenten und Glaubensgestalten, verbunden."


Scheuer sprach sich weiters für eine "Option für die Jugend" aus, die zu einem erfüllten Leben "eine Lebensrichtung, eine Lebenstiefe, Lebenskraft und ein 'Warum' und einen Lebensplatz" brauche. Für das Jahr der Barmherzigkeit, das Papst Franziskus am 8. Dezember 2015 eröffnet hat, wünschte sich "Caritas-Bischof" Scheuer "eine Zeit der Umkehr und Versöhnung, der Heilung von Wunden und der Erfahrung von neuen Lebensmöglichkeiten". Barmherzigkeit werde, so Scheuer in Anlehnung an seinen Freund Bischof Joachim Wanke, in Worten und Haltungen realisiert, "die Brücken bauen, Freiräume eröffnen, aufatmen lassen, Menschen zueinander führen, Abgründe der Angst und der Fremdheit überwinden. Einander sagen: Du gehörst dazu. Ich höre dir zu. Ich rede gut über dich. Ich brauche dich. Ich gehe mit dir. Ich teile mit dir. Ich besuche dich. Ich bete für dich. Beten wir füreinander."

Nach diesen berührenden Worten applaudierten die Gläubigen.


Feier trug die Handschrift des neuen Bischofs


Die Anliegen des neuen Diözesanbischofs wurden in vielen Details bei der Gestaltung des Festgottesdienstes spürbar. So war es Bischof Manfred Scheuer ein Anliegen, die Laien und das Kirchenvolk intensiv einzubinden, was darin zum Ausdruck kam, dass der Schwerpunkt bei der musikalischen Gestaltung auf dem Volksgesang (Lieder aus dem "Neuen Gotteslob") lag.

 

Zwischenstrophen und -verse zu den Gotteslob-Liedern bzw. eigene Stücke wurden vom Linzer Domchor und Bläsern des Domorchesters unter der Leitung von Domkapellmeister Josef Habringer einfühlsam musiziert. Ebenfalls ein Bezug zu "Caritas-Bischof" Scheuer: Das "Ubi caritas", das bei der Kommunion in zwei Vertonungen gesungen wurde: "Wo die Güte und die Liebe wohnt, dort nur wohnt der Herr."

 

Beeindruckend auch das Orgelspiel: Die Rudigierorgel spielte Domorganist Wolfgang Kreuzhuber, der eigens für die Amtseinführung eine Fanfare und drei Vorspiele komponiert hatte. An der Chororgel musizierte Heinrich Reknagel.


Dass die zweite Lesung von der evangelischen Pfarrerin Veronika Obermeir (Pfarrgemeinde Linz-Innere Stadt) gelesen wurde, verdeutlichte das ökumenische Miteinander als besonderes Anliegen von "Ökumene-Bischof" Scheuer – ebenso wie die Tatsache, dass hochrangige VertreterInnen der Ökumene am Gottesdienst teilnahmen. So begrüßten den neuen Bischof u. a. der Metropolit von Austria Arsenios Kardamakis (Griechisch-orthodoxe Kirche), Bischof Dr. Michael Bünker und Superintendent Dr. Gerold Lehner (Evangelische Kirche A. B.), Bischof Dr. Johannes Ekemezie Okoro und Pfarrer Mag. Hannes Dämon (Altkatholische Kirche), Pastor Martin Siegrist (Evangelisch-methodistische Kirche), Pfarrer Dr. Sorin Bugner (Rumänisch-orthodoxe Kirche), Erzpriester P. Johannes Abousif (Koptisch-orthodoxe Kirche), Chorepiskopus Prof. Dr. Emanuel Aydin (Syrisch-orthodoxe Kirche) und Christoph Gidl (Baptistengemeinde Linz). Von der Islamischen Religionsgemeinde in Oberösterreich war Vorsitzender Murat Baser gekommen. Am "Tag des Judentums", der von den Kirchen in Österreich traditionell am 17. Jänner begangen wird, feierte mit Bischof Manfred Scheuer auch Dr.in Charlotte Herman, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde Linz.


Die erste Lesung wurde von Monika Aufreiter in Blindenschrift gelesen. Aufreiter ist Telefonistin im Pastoralamt der Diözese und Verantwortliche in der Diözese Linz für das Blindenapostolat.


Das Evangelium wurde von Diakon Dr. Josef Walder gesungen, der ab 2004 theologischer Referent und wichtiger Vertrauter von Manfred Scheuer in Innsbruck war. Die knapp 50 MinistrantInnen kamen aus dem Heimatort Haibach und aus ehemaligen Wirkungsstätten des Seelsorgers Manfred Scheuer: aus Steyr-Tabor, St. Georgen an der Gusen und aus der Linzer Dompfarre.


Die Fürbitten thematisierten Bitten für Bischof Manfred und andere Leitende in der Kirche genauso wie für die Einheit der christlichen Kirchen, den Dialog der Religionen, für Menschen auf der Flucht und in Notsituationen, für Menschen in schwierigen Arbeitssituationen und für Sterbende. Die SprecherInnen bildeten die Buntheit von Kirche ab – von der Ministrantin und dem Seminaristen über die Ordensschwester und die Pfarrassistentin bis hin zu VertreterInnen von Jugend, Jungschar und Laienapostolat. Auch die Heimatpfarre von Bischof Scheuer war vertreten: Eine Fürbitte wurde von Gerlinde Kaltseis, der Vorsitzenden des Arbeitskreises Caritas und Begegnung aus Haibach ob der Donau, gesprochen.
Die Kollekte (Kirchensammlung) kam zur Hälfte der Flüchtlingshilfe der Caritas und zur Hälfte der Bischöflichen Arbeitslosenstiftung zugute. 

Amtseinführung Quick-Info
Ein Wunsch an Bischof Manfred
Ein Wunsch an Bischof Manfred
Eine Ministrantin wünscht Bischof Manfred Gesundheit, und dass er so bleibt wie er ist
Ein Wunsch an Bischof Manfred
Ein Wunsch an Bischof Manfred
Glück, Ausdauer und gute Nerven für Bischof Scheuer
Ein Wunsch an Bischof Manfred
Ein Wunsch an Bischof Manfred
Franz Scheuer Bruder von Bischof Manfred wünscht ihm für sein neues Amt alles Gute
Amtseinführung in Bildern
Testen Sie Ihr Wissen rund um Manfred Scheuer
Hinter den Kulissen
Domorganist Wolfgang Kreuzhuber hört seine Fanfare gleich zum ersten Mal "live"...

Ein akustischer Blindflug!

Wolfgang Kreuzhuber erzählt von dem akustischen Blindflug, seinen Uraufführungen sowie dem Umgang mit Aufregung und...

Amtseinführung von Bischof Manfred Scheuer

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Stragisch geplant und perfekt umgesetzt: Die Webseite zur Amsteinführung und von Bischof Manfred Scheuer

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Welche Herausforderungen im Web warten, wennein neuer Bischof kommt, weiß Webmaster Severin Kierlinger-Seiberl. In...

Bischof Manfred Scheuer beim Packen.

Mehr als drei Tonnen Bücher und Unterlagen auf dem Weg nach Linz

Einen Schnappschuss von Bischof Manfred Scheuer beim Packen schickt die Diözese Innsbruck. Bei dieser Tätigkeit hat...

Wolfgang Kreuzhuber beim Komponieren

Eine Festfanfare für den neuen Bischof von Linz...

Für die Amtseinführung von Bischof Scheuer komponierte Domorganist Wolfgang Kreuzhuber u.a.eine Festfanfare für zwei...
in Bildern
Gebet für den Bischof

Guter Gott,
segne Leben und Wirken
unseres Bischofs Manfred.

 

Für ihn und mit ihm beten wir:
Schenke uns, dass wir gemeinsam
Werkzeug deiner Liebe sind.

 

In der Freude, im Hoffen, in Trauer und Angst
wollen wir Zeuginnen und Zeugen
der Frohen Botschaft sein
inmitten unserer Welt.

 

Niemals lass uns das Gute vergessen,
das du uns getan hast.


Wir wollen einander stärken
im Glauben, im Hoffen, im Lieben.

 

Achtsam wollen wir leben,
behutsam mit deinen Geschöpfen.


Im Heiligen Geist hilf uns erkennen,
was zum Guten führt
und wo wir wachsam sein müssen. 

 

Aus der barmherzigen Liebe Christi schöpfen wir.

So lass uns auch selbst Barmherzigkeit üben,
besonders an jenen, die schwer zu tragen haben.

 

Gesundheit und Zuversicht schenke unserem Bischof
und all seinen Mitträgerinnen und Mitträgern im Amt.

 

Auf dem Weg zu deinem unendlichen Licht begleite uns.


Lass uns ein Segen sein für unser Land,
lebendiges Lob deiner Herrlichkeit.

Amen.

Mariendom - die Bischofskirche
Einblick in die Geschichte

Einblick in die Geschichte

Am 1. Mai 1862 fand im feierlichen Rahmen die Grundsteinlegung durch Bischof Rudigier statt. Das Projekt des Dombaus...

Baustelle des Neuen Doms in Linz, um 1884

Bauphasen

Die Baugeschichte des Mariendoms ist durch vier große Phasen gekennzeichnet - machen Sie sichauf eine Reise in die...

Franz Joseph Rudigier - unbekannter Maler, vielleicht von Alois Schweizer (* 1816)

Gründungsvater des Doms: Franz Joseph Rudigier

Erfahren Sie mehr über Bischof Rudigier, der für den Bau des Mariendoms verantwortlich zeichnet.
360 Grad Rundgang: https://www.dioezese-linz.at/mariendom/360Grad
Rundgang
Kapelle hinter dem Chor des Mariendoms Linz

Kapellenkranz

Im Kapellenkranz befinden sich sechs Kapellen. Die Titel der einzelnen Altäre beginnen gemäß den Anrufungen der...
Lebenslauf von Manfred Scheuer

Lebenslauf von Dr. Manfred Scheuer

Dr. Manfred Scheuer, der Bischof von Linz, mit seinen Lebensstationen und Schwerpunkten im Portrait.

Amtsverständnis von Bischof Scheuer

"Ich denke, die Aufgabe eines Bischofs ist es, Einheit zu stiften, Brückenbauer zu sein, etwas zusammenzuhalten, was wenig miteinander zu tun hat. Es geht darum, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen, die einander schon abgeschrieben haben. Ich glaube nicht, dass von einem Bischof die Lebendigkeit einer Diözese abhängt. Es ist eher die Frage, wie wir uns in den Herausforderungen der Gegenwart aus dem Evangelium heraus bewähren. Eine kritische, solidarische Zeitgenossenschaft scheint mir entscheidend zu sein und die innere Kraft."

 

Bischof Manfred Scheuer bei der Pressekonferenz im Bildungshaus Schloss Puchberg am 18. November 2015, dem Tag seiner Ernennung zum neuen Linzer Diözesanbischof

Spiritus vivificat

Der Geist macht lebendig

Joh 6,63

 

Wahlspruch von Bischof Manfred Scheuer

Das Wappen von Bischof Manfred Scheuer
Insignien - Symbole des Hirten

Die Insignien (Amtszeichen) eines Bischofs – auch "Pontifikalien" genannt – bringen dessen religiöse Würde und kirchliche Vollmacht sichtbar zum Ausdruck. 

Die zentralen bischöflichen Insignien sind Ring, Stab und Brustkreuz. Der Bischof trägt zur sichtbaren Ausübung seines Amtes und bei liturgischen Feiern aber auch weitere bestimmte Insignien wie Mitra oder Pileolus.

Manfred Scheuers Bischofsring

Der Ring

Der Ring ist Zeichen der Bindung und der Treue. Er drückt die Verbundenheit des Bischofs mit Christus und der Kirche, konkret mit der ihm anvertrauten Diözese aus. In frühchristlicher Zeit wurde der Ring eines Bischofs auch als Siegelring verwendet.

Strahlenstab von Bischof Manfred Scheuer

Der Stab

Der Stab (auch "Pastorale" genannt) ist ein Symbol für das Hirtenamt, das dem Bischof anvertraut wird. Bereits in der frühchristlichen Kunst wird Christus als guter Hirte mit einem Stab dargestellt.

Bischof Manfred Scheuers Brustkreuz

Das Brustkreuz

Das Brustkreuz (auch "Pektorale" genannt) macht deutlich, dass sich der Bischof in die besondere Nachfolge Christi begeben hat, die trotz aller schweren Momente im Leben unter dem christlichen Siegeszeichen des Kreuzes steht.

Bischof Manfred Scheuers Mitra

Die Mitra

Die Mitra ist eine hohe, spitz zulaufende Mütze, die an der Rückseitemit zwei herabhängenden Zierbändern versehen ist...

Pileolus als Zeichen bischöflicher Würde

Der Pileolus

Der Pileolus ist ein kleines Käppchen, welches den Scheitel des Kopfes bedecken soll.
Wahlspruch und Wappen
Spiritus Vivificat - Der Geist macht lebendig: Wahlspruch von Bischof Manfred Scheuer

Der Wahlspruch

Spiritus Vivificat - Der Geist macht lebendig

Gedanken zum Wahlspruch von Bischof Manfred Scheuer

Das Wappen von Bischof Manfred Scheuer

Das Wappen

Das Wappen von Bischof Manfred Scheuer wurde vom Heraldik Atelier Watzenegger im vorarlbergischen Sulz angefertigt. 

Im Blick
Blume in der Nacht

Die Diözese Linz

Die Diözese Linz ist mit rund 900.000 Katholiken und Katholikinnen die zweitgrößte Diözese Österreichs. 487 Pfarren in 39 Dekanaten, große Stifte und Klöster, zahlreiche Gruppen und Runden aller Altersstufen spannen ein „Netz der Menschlichkeit“ über das Land Oberösterreich.

In alten Dokumenten gestöbert...

Die Bischöfe der Diözese Linz

Eine Liste aller Bischöfe der Diözese Linz.

Katholische Kirche in Oberösterreich
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