Friday 27. May 2022

Corona-Infos für oö. Bibliotheken

Stand: 15.04.2022

15.04.2022:

Durch die Entspannung der epidemiologischen Lage können mit dem 16. April einige Schutzmaßnahmen gelockert werden. Die 2. COVID-19-Basismaßnahmenverordnung tritt mit diesem Tag in Kraft und gilt vorerst bis zum 8. Juli.

  • Das Tragen von FFP2-Masken ist beim Betreten und beim Aufenthalt in Öffentlichen Bibliotheken nicht mehr verpflichtend. Es wird aber weiterhin in allen geschlossenen Räumen empfohlen.
  • Die Erstellung bzw. Bestellung von COVID-19-Präventionskonzepten und -Beauftragten ist nur noch bei Zusammenkünften mit mehr als 500 Personen notwendig.
  • Es gibt keine Einschränkungen mehr bei Veranstaltungen mit weniger als 500 Teilnehmer*innen.

21.03.2022:

Ab Mittwoch, 23. März, gilt in Innenräumen, also auch in Bibliotheken, wieder die FFP2-Maskenpflicht. 

Bei Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen sind ab 100 Teilnehmer*innen FFP2-Masken zu tragen.

Weiterhin für Bibliotheken vorgeschrieben: 

  • COVID-19-Präventionskonzept (Vorlage) und COVID-19-Beauftragte/r!

 

05.03.2022: 

 

Maßnahmen für den Bibliotheksbetrieb:

  • Kultureinrichtungen müssen weiterhin ein COVID-19-Präventionskonzept und einen COVID-19-Beauftragte/n haben. Der BVÖ bietet eine entsprechende Vorlage an: Vorlage Präventionskonzept. 

Alle anderen Maßnahmen entfallen:

  • Keine Maskenpflicht (Das Tragen einer Maske in Innenräumen wird nach § 3 Abs. 5 dennoch empfohlen). Da in Verwaltungsbehörden Maskenpflicht besteht, sollten Bibliotheken, die in einem Gebäude einer Verwaltungsbehörde (Gemeinde) untergebracht sind, mit dem Träger Rücksprache halten, ob die Maskenpflicht auch in den Bibliotheksräumlichkeiten gilt. Falls ja, gilt FFP2-Maske für alle ab 14 Jahren; ab 6 Jahren und für Schwangere Mund-Nasen-Schutz. Dies gilt dann auch für das Bibliotheksteam im Kundenkontakt (außer es stehen Trennwende u. Ä. zum Schutz zur Verfügung).
  • Keine G-Regeln, keine Kontaktdatenerhebung, kein Mindestabstand.

Maßnahmen für Bibliothekar*innen am Arbeitsplatz:

  • Kein G-Nachweis
  • Keine Maskenpflicht (siehe dazu „Maßnahmen für den Bibliotheksbetrieb“)

Maßnahmen für Zusammenkünfte/Veranstaltungen

  • Ab 50 Teilnehmer*innen ist ein COVID-19-Präventionskonzept und die Ernennung einer/s COVID-19-Beauftragten nötig. (Bibliotheken brauchen ein solches als Kultureinrichtungen aber ohnehin generell...)
  • Es gibt keine abstands- oder zahlenmäßigen Beschränkungen mehr bei Veranstaltungen
  • Es gilt keine Maskenpflicht. Das Tragen einer Maske wird aber in Innenräumen weiterhin empfohlen.
  • Das Ausschenken von Speisen und Getränken bei Veranstaltungen ist wieder in jeder Form erlaubt.

Zur COVID-19-Basismaßnahmenverordnung geht´s hier.

 

15.02.2022:

Folgende Lockerungsschritte betreffen die Bibliotheken:

  • keine 2G Nachweispflicht in Museen, Kunsthallen, Bibliotheken - FFP2 Maskenpflicht bleibt aufrecht
  • Kein Präventionskonzept und keine Kontaktdatenerhebung für den normalen Betrieb von Bibliotheken notwendig. 
  • keine Personenobergrenzen mehr bei Veranstaltungen
    AUSNAHME: Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze mit mehr als 50 Personen. Diese sind nur erlaubt, wenn keine Speisen und Getränke verabreicht werden, d.h. die FFP2 Maske durchgehend getragen wird.
  • keine Sperrstunde in Kultureinrichtungen, außer bei Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen
  • Bei Veranstaltungen bleiben aufrecht: 2G Nachweispflicht, FFP2 Maskenpflicht, ggf. Anzeige- oder Bewilligungspflicht (Anzeigepflicht bei Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen, Bewilligungspflicht bei Veranstaltungen mit mehr als 250 Personen), COVID-19 Beauftragte/r bzw. Präventionskonzept bei Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen.

31.01.2022:

Ab 31.01.2022 endet der Lockdown für Ungeimpfte. Allerdings dürfen Bibliotheken weiterhin nur mit einem 2G-Nachweis betreten werden. (Kontrolle durch die Bibliothekar*innen). Click&Collect ist wie bisher ohne 2G möglich. Laut Ankündigungen werden die nächsten Öffnungsschritte voraussichtlich folgendermaßen aussehen:

  • Ab 12.2.: Entfall der 2G-Regelung für Museen (analog zum Handel). Es ist davon auszugehen, dass dies auch für Bibliotheken gelten wird.

  • Ab 19.2.: 3G- statt 2G-Regelung bei allen Veranstaltungen.

Wir informieren Sie, sobald es gesicherte Informationen dazu gibt. 

 

04.01.2022:

In den Weihnachtsferien gilt für Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren der sogenannte Holiday-Ninja-Pass als 2-G-Zutrittsberechtigung für die Bibliothek. Dieser ist ab dem ersten negativen Antigen- oder PCR-Test gültig.

Sobald die Schule wieder beginnt (10.01.2022) gilt wieder der reguläre Ninja-Pass. Auch an Wochenenden, wenn alle vorgesehenen Testungen eingetragen sind. Kinder unter 12 Jahren brauchen gar keinen Nachweis. Ab 15 Jahren (Ende der Schulpflicht) gelten dieselben Regeln wie für Erwachsene. 

Der bundesweite Lockdown für Nichtimmunisierte ist weiterhin aufrecht!

 

13.12.2021:

Ab Freitag, 17.12. sind auch in OÖ Öffnungsschritte für Personen mit einem 2G-Nachweis geplant. Für Ungeimpfte bleiben die Ausgangsbeschränkungen aufrecht. Bibliotheken dürfen wieder öffnen. 

Es gelten ab 17. Dezember auch in OÖ wieder die bundesweiten Maßnahmen. Das bedeutet: 

  • 2G-Einlasskontrollen. Für Schwangere und Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können, gilt, dass sie statt eines 2G-Nachweises einen molekularbiologischen Test (PCR-Test) vorweisen dürfen.
  • Click & Collect weiterhin für Personen, die keinen 2G-Nachweis erbringen können. Die Abholung vorbestellter Medien (und im Zuge dessen ebenso die Rückgabe entliehener Medien) ist also auch für Ungeimpfte Personen möglich.
  • FFP2-Maskenpflicht beim Besuch der Bibliothek und bei der Abholung vorbestellter Medien. Auch die Mitarbeiter*innen müssen eine FFP2-Maske tragen, außer am Arbeitsplatz, wenn es andere geeignete Schutzmaßnahmen gibt (Plexiglassscheibe, Trennwand...)
  • 2 Meter Mindestabstand zu haushaltsfremden Personen
  • Kontaktdatenerhebung ab einer Aufenthaltsdauer von 15 Minuten. Sollten sich in Ihrer Bibliothek der Großteil der Besuche in diesem Zeitfenster bewegen, kann von einer Kontaktdatenerhebung abgesehen werden. Legen Sie am besten bei Sitz- und Arbeitsplätzen Kontaktdatenerhebungsformulare auf, damit länger andauernde Besuche von den Benutzer*innen selbst zu erfassen sind. Die Kontaktdatenformulare sollen Name, Kontaktdaten (Email oder Telefonnummer) und Datum mit Zeitangabe erfassen und aufgrund der Datenschutzvorgaben bei Ihnen abgegeben (nicht liegen gelassen) werden. Nach 28 Tagen sind die Daten zu vernichten.
  • Kultureinrichtungen benötigen ein COVID-19-Präventionskonzept und eine*n COVID-19-Beauftragte*n. Der BVÖ hat eine Vorlage für das Präventionskonzept erstellt. Diese finden Sie hier. Bevor Sie sich an die Umsetzung machen, empfiehlt der BVÖ Rücksprache mit dem Träger zu halten. Einerseits ist dieser als Betreiber der Bibliothek verantwortlich, andererseits gibt es möglicherweise von seiner Seite bereits eine/n COVID-19-Beauftragte/n sowie ein Präventionskonzept, das für die Bibliothek anwendbar ist.

    Voraussetzung für COVID-19-Beauftragte ist laut Verordnung zumindest die Kenntnis des COVID-19-Präventionskonzepts sowie der örtlichen Gegebenheiten und der organisatorischen Abläufe. Der/die COVID-19-Beauftragte ist Ansprechperson für die Behörden und hat die Umsetzung des COVID-19-Präventionskonzepts zu überwachen.

  • 3G-Regel und FFP2-Maskenpflicht für Mitarbeiter*innen (auch ehrenamtliche). (Ob in OÖ wieder eine strengere 2,5G Regel am Arbeitsplatz in Kultur- und Freizeiteinrichtungen gelten wird, lässt sich noch nicht sagen. Derzeit gibt es keine OÖ-Maßnahmenverordnung dazu). Auch Teamsitzungen dürfen unter diesen Bedingungen stattfinden. 
  • Veranstaltungen unter 25 Personen: 2G-Nachweis, FFP2-Maskenpflicht, Kontaktdatenerhebung. 
  • Veranstaltungen über 25 Personen: zusätzlich zugewiesene Sitzplätze
  • Veranstaltungen über 50 Personen: zusätzliche Anzeigepflicht bei der Bezirksverwaltungsbehörde, COVID-19-Beauftragte*r, COVID-19-Präventionskonzept.
  • Veranstaltungen über 250 Personen: zusätzlich Bewilligungspflicht bei der Bezirksverwaltungsbehörde. 
  • Flohmärkte, Buchausstellungen: es gelten die selben Maßnahmen wie bei Veranstaltungen ab 50 Personen.
  • Veranstaltungsende spätestens 23 Uhr. 

 

08.12.2021

Wie bereits angekündigt bleibt der Lockdown für alle bis 17. Dezember in OÖ weiter bestehen. Die Büchereien bleiben in OÖ also weiterhin geschlossen. Es gelten die Maßnahmen, die bereits seit 22.11. gelten.

 

22.11.2021

Ab Montag gelten bis mindestens 17. Dezember Ausgangsbeschränkungen für alle. 

  • Die Büchereien sind also für Besucher*innen wieder geschlossen.
  • Click&Collect, also die Abholung vorbestellter Medien, ist erlaubt, wobei eine FFP2-Maske zu tragen ist. 
  • Auch die Zustellung von Medien ist möglich (Stimmen Sie sich dazu mit dem Träger ab und holen Sie sich gegebenenfalls eine Bescheinigung über die Zustelltätigkeit im Rahmen Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit)
  • Für den Arbeitsplatz Bibliothek gilt weiter in OÖ der 2,5G-Nachweis und FFP2-Maskenpflicht bei Kontakt mit anderen Menschen, wenn es keine geeigneten Schutzmaßnahmen (Trennwände oder Plexiglaswände...) gibt. 
  • Bei der Medienförderung des Bundes (BVÖ) wird es auch 2022 noch eine Kulanz geben, was das Erreichen der Kennzahlen betrifft: es gilt eine Corona-Ausnahmeregelung mit 10% Kulanz bei Umsatz und Erneuerung. 
  • Die Verordnung finden Sie hier.

Häufige Fragen in diesem Zusammenhang

 

Frage: Dürfen Besucher*innen zum Abholen die Bibliothek auch ohne 2G-Nachweis betreten?

Laut § 6 Abs 1 Z 22 der 6. COVID-19-Notmaßnahmenverordnung ist das kurzfristige Betreten von Bibliotheken zum Abholen vorbestellter Waren auch ohne 2G-Kontrolle erlaubt. Dabei könnten auch die Lesegebühren kassiert werden. Bitte lassen Sie die Benutzer*innen aber immer nur einzeln eintreten. Zu bevorzugen sind aber kontaktlose oder zumindest kontaktarme Abholungen, wie z.B. Bereitstellen im Vorraum oder "Fensterausleihe". 

 

Frage: Was machen wir mit den Überziehungsgebühren bzw. mit den Jahreskarten während eines Lockdowns?

Die normalen Bandgebühren können natürlich auch während des Lockdowns verrechnet werden, entweder gleich bei der Rückgabe im Zuge des Click&Collect oder die Gebühren bleiben am Benutzer*innenkonto offen, bis der Lockdown wieder vorbei ist. Überziehungsgebühren sollten während des Lockdowns nicht verrechnet werden, auch wenn Sie die Möglichkeit der Abholung und Rückgabe anbieten. Wer sich an die Ausgangsbeschränkungen hält und nicht im Zuge eines Spaziergangs oder am Heimweg von der Arbeit bei der Bibliothek vorbeischauen möchte, sollte dafür nicht mit Überziehungsgebühren bestraft werden. Bei den Jahresgebühren empfehlen wir eine Verlängerung der Geltungsdauer bis nach dem Lockdown. 

 

Frage: Müssen retournierte Medien desinfiziert werden oder für eine gewisse Zeit "in Quarantäne"?

Dem deutschen Bundesinstitut für Risikobewertung zufolge gibt es nach wie vor keine belastbaren Beweise für eine Übertragung des Virus durch Kontakt zu kontaminierten Gegenständen, daher halten wir eine über das übliche Maß hinausgehende Reinigung der zurückgegebenen Bibliotheksmedien für nicht dringend erforderlich.

Es gibt keine Verordnungsvorschrift, die Bibliotheken dazu verpflichtet, Medien zu lagern oder zu reinigen.

Es bleibt also Ihnen überlassen, ob Sie die Medien mit Alkohol oder anderen desinfizierenden Mittel reinigen bzw. ob Sie die Medien einen Tag lang lagern, bevor Sie sie wieder zur Ausleihe freigeben. 

 

Frage: Muss ich als Leiter*in den 3G-Nachweis meiner Mitarbeiter*innen kontrollieren?

Laut § 11 Abs 2 der 6. COVID-19-Notmaßnahmenverordnung dürfen Arbeitnehmer*innen, Inhaber*innen und Betreiber*innen  Arbeitsorte nur betreten, wenn sie über einen 3G-Nachweis verfügen. Das heißt, die Mitarbeiter*innen müssen diesen Nachweis nicht explizit vor jedem Dienst vorweisen, sondern "nur" darüber verfügen und auf Verlangen vorweisen. Den Arbeitgeber/die Arbeitgeberin trifft trotzdem eine gewisse Kontrollpflicht. Die Kontrollpflicht des Arbeitgebers/der Arbeitgeberin (das wäre im Übrigen der Träger der Bibliothek und nicht die Leiterin/der Leiter) darf allerdings nicht überspannt werden und muss dem Arbeitgeber/der Arbeitgeberin zumutbar bleiben. Hinsichtlich des Ausmaßes der Kontrollpflicht genügen – je nach den Umständen des Einzelfalls (Größe und Struktur des Betriebs, Anzahl der Beschäftigten, räumliche und organisatorische Beschaffenheit) – entsprechende Hinweise, Aushänge, mündliche und schriftliche Belehrungen und stichprobenartige Kontrollen. Eine Dokumentation der Nachweise ist aber aus datenschutzrechtlichen Gründen untersagt.

 

Frage: Was gilt für Kinder genau?

Für Kinder bis 6 Jahren gelten keine der Maßnahmen.

 

Maskenpflicht:

6-14 Jahre: Mund-Nasen-Schutz reicht.

Ab 14 Jahren: FFP2-Maskenpflicht.

 

2/2,5/3-G Nachweis:

Kinder bis 12 Jahren müssen keinen Nachweis erbringen.

Von 12 bis 14 Jahren ist der Ninja-Pass gültig, auch übers Wochenende, wenn unter der Woche alle erforderlichen Tests eingetragen sind.

Ab 14 Jahren gelten die Regeln wie für Erwachsene.

 

Frage: Muss ich den 2G-Nachweis der Leser*innen wirklich bei jedem/jeder kontrollieren?

Ja, bei allen ab 12 Jahren. Die Verordnung ist hier sehr eindeutig und lautet: § 10 Absatz 6: „Der Betreiber von Kultureinrichtungen darf Kunden zum Zweck der Inanspruchnahme von Dienstleistungen der Kultureinrichtungen nur einlassen, wenn diese einen 2G-Nachweis vorweisen. Dies gilt nicht für die Abholung vorbestellter Waren. Kunden haben in geschlossenen Räumen eine Maske zu tragen.“ Das heißt: will jemand in den Regalen selbstständig schmökern, muss er/sie zuvor bei der Ausleihe einen 2G-Nachweis vorweisen ab 12 Jahren. Am besten, man macht darauf bereits mit einem Aushang bei der Eingangstür darauf aufmerksam. Für die Kontrolle empfiehlt sich die kostenlose App Green Check am Smartphone. So kann man den QR-Code einfach einscannen und sieht innerhalb weniger Sekunden, ob das Zertifikat gültig oder ungültig ist (grün oder rot). Ausgenommen sind nur Schwangere und Personen, die  nicht ohne Gefahr für Leben oder Gesundheit geimpft werden können (mit ärztlichem Attest).

 

Frage: Wie sollen wir denn das bewältigen?

Am besten einfach mal ausprobieren. Und am besten mit Zweierbesetzung. Dann kann eine*r kontrollieren und der/die andere hat Zeit für Beratung und Rücknahme, Ausleihe etc….Womöglich merken wir, dass das halb so wild ist. Es stehen womöglich gar nicht 50 Leute auf einmal vor der Tür, sodass wir mit dem Kontrollieren überfordert wären…Zusätzlich ist zu bedenken: das ist eine zeitlich begrenzte Maßnahme bis 6. Dezember, die meisten Bibliotheken haben 2-3 mal pro Woche offen, es geht also um 6 bis 9 Dienste, die mit den Kontrollen zu bewältigen sind. Wenn Sie nach dem ersten Ausprobieren feststellen, dass das wirklich nicht zumutbar ist, dann bleibt als Alternative nichts anders übrig, als die Bibliothek für die Dauer der Maßnahmen zu schließen. (Die andere Alternative, nämlich nicht zu kontrollieren und so gegen die Verordnung zu verstoßen, kann Strafen bis zu 3.600,- Euro nach sich ziehen).

 

Frage: Welche Zertifikate sind gültig für den 2G-Nachweis?

Genesen: Es gelten ein Genesungsnachweis über eine in den letzten 180 Tagen (=6 Monate) überstandene Infektion mit SARS-CoV-2 oder eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion mit SARS-CoV-2, die molekularbiologisch bestätigt wurde, oder ein Absonderungsbescheid der BH, wenn dieser für eine in den letzten 180 Tagen vor der vorgesehenen Testung nachweislich mit SARS-CoV-2 infizierte Person ausgestellt wurde. Wie das konkret aussieht, ist sehr unterschiedlich. Eine Genesung kann auch im grünen Pass eingetragen sein, kann aber auch eben einfach ein ausgedruckter Zettel sein.

 

Geimpft: Zurzeit gilt bei den Impfungen noch die 12 Monate Frist. Nur die Impfung von Johnson und Johnson, wo ja nur eine Impfung notwendig ist, gilt für 9 Monate.

Welcher Impfstoff verwendet wurde ist aus dem Nachweis ersichtlich. Als Impfzertifikat gelten der grüne Pass (Handy oder ausgedruckt), der Impfpass oder auch die Impf-Kärtchen.

 

Genesen und einmal geimpft: auch hier gilt die 12 Monate-Frist. Der Nachweis erfolgt über den grünen Pass (dort wird eine Genesung wie eine erste Impfung eingetragen) bzw. mit einem Genesungsnachweis und einem Impfnachweis.

 

Hat man die erste Teilimpfung erst kürzlich erhalten, gilt bis 6. Dezember eine Übergangsfrist: Eine gerade erfolgte Erstimpfung gilt im Zusammenhang mit einem PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) wie ein 2G-Nachweis.

 

19.11.2021

Ab Montag gelten bis mindestens 17. Dezember Ausgangsbeschränkungen für alle. Gastronomie, Kultur- und Freizeiteinrichtungen und der Handel (außer für Besorgungen des täglichen Bedarfs) werden geschlossen. Abholungen sollen in der Gastronomie, aber auch im Handel möglich sein. Wir gehen davon aus, dass also Click&Collect auch in den Büchereien erlaubt sein wird. Am Arbeitsplatz gilt weiterhin 2,5G in den Kultureinrichtungen.

Wir informieren Sie genauer, sobald die Verordnung vorliegt.

 

14.11.2021

Wie bereits angekündigt gilt ab 15. November bis vorerst einschließlich 5. Dezember ein Lockdown für Ungeimpfte ab 12 Jahren. Besucher*innen von Bibliotheken müssen eine FFP2-Maske tragen und dürfen Bibliotheken nur nach Vorlage eines 2G-Nachweises betreten!

Die Kontrolle entfällt, wenn Kund*innen lediglich vorbestellte Medien abholen.

(siehe § 9 Abs. 6: "Der Betreiber darf Kunden zum Zweck der Inanspruchnahme von Dienstleistungen der Kultureinrichtungen nur einlassen, wenn diese einen 2G-Nachweis voweisen. Dies gilt nicht für die Abholung vorbestellter Waren, wobei Kunden in geschlossenen Räumen eine Maske zu tragen haben.")

Auch für die Mitarbeiter*innen gilt bei Kundenkontakt die FFP2-Maskenpflicht.

 

Kontaktdatenerhebung ist notwendig bei Personen, die sich voraussichtlich länger als 15 Minuten in der Bibliothek aufhalten. Sollten sich im Entlehnbetrieb in Ihrer Bibliothek der Großteil der Besuche in diesem Zeitfenster bewegen, kann von einer Kontaktdatenerhebung abgesehen werden. Jedoch sollte in allen Fällen bei Sitz- und Arbeitsplätzen Kontaktdatenerhebungsformulare aufliegen, um länger andauerende Besuche zu erfassen.
Die Kontaktdatenformulare sollen Name, Kontaktdaten und Besuchszeit erfassen und aufgrund der Datenschutzvorgaben bei Ihnen abgegeben (nicht liegen gelassen) werden. Nach 28 Tagen sind die Daten zu vernichten.

 

Zusätzlich zu den österreichweiten Regeln gelten in ab 15. November folgende Regeln:

  • Für Arbeitnehmer*innen in Kultur- und Freizeiteinrichtungen (also auch Bibliotheken) gilt die 2,5G Regel: geimpft, genesen, PCR-getestet. Die ehrenamtliche Arbeit ist zwar laut rechtlicher Begründung weiterhin der beruflichen Tätigkeit gleichgesetzt. Trotzdem empfehlen wir den ungeimpften Mitarbeiter*innen zu ihrem eigenen Schutz, sich wie die Besucher*innen an den Lockdown zu halten und, soweit sich das gut im Team organisieren lässt, auf eine Mitarbeit bis 6. Dezember zu verzichten. 
  • Veranstaltungen über 25 Personen sind untersagt. Wir empfehlen darüber hinaus, auch Veranstaltungen mit weniger als 25 Personen nicht durchzuführen, um im Sinne der gebotenen Kontaktminimierung alle unnötigen Menschenansammlungen zu vermeiden,  und in diesem Sinne also generell auf Veranstaltungen vorerst bis 6. Dezember zu verzichten.

Hier finden Sie die Verordnung von OÖ.

Hier finden Sie die Verordnung, die österreichweit gilt.

Die OÖ Verordnung bezieht sich auf die Rechtsvorschrift für 3. COVID-19-Maßnahmenverordnung. 

 

Häufige Fragen in diesem Zusammenhang:

 

Frage: Warum muss im Handel der 2G-Nachweis nicht kontrolliert werden, in Bibliotheken aber schon?

§ 5. (1) Kunden dürfen Kundenbereiche von Betriebsstätten zum Zweck des Erwerbs von Waren oder zur Inanspruchnahme von Dienstleistungen nur betreten, wenn sie über einen 2G-Nachweis verfügen.

§ 9 (6) Der Betreiber darf Kunden zum Zweck der Inanspruchnahme von Dienstleistungen der Kultureinrichtungen nur einlassen, wenn diese einen 2G-Nachweis vorweisen.

Daraus ergibt sich, warum im Handel nicht kontrolliert werden muss (Kunden müssen über 2G-Nachweis verfügen), in Kultureinrichtungen aber schon (Kunden müssen 2G-Nachweis vorweisen).

 

Frage: Muss ich als Leiter*in den 2,5G-Nachweis meiner Mitarbeiter*innen kontrollieren?

Laut § 7 (1) der OÖ Verordnung dürfen Arbeitnehmer, Inhaber und Betreiber Arbeitsorte gemäß § 5 Abs. 1 (=Gastgewerbe), § 6 (= Beherbergungsbetriebe) und § 8 (=Kultur- und Freizeiteinrichtungen) der 3. COVID-19-MV nur betreten, wenn sie über einen 2,5GNachweis verfügen. Das heißt, die Mitarbeiter*innen müssen diesen Nachweis nicht explizit vor jedem Dienst vorweisen, sondern "nur" darüber verfügen und auf Verlangen vorweisen. Den Arbeitgeber/die Arbeitgeberin trifft trotzdem eine gewisse Kontrollpflicht. Die Kontrollpflicht des Arbeitgebers/der Arbeitgeberin (das wäre im Übrigen der Träger der Bibliothek und nicht die Leiterin/der Leiter) darf allerdings nicht überspannt werden und muss dem Arbeitgeber/der Arbeitgeberin zumutbar bleiben. Hinsichtlich des Ausmaßes der Kontrollpflicht genügen – je nach den Umständen des Einzelfalls (Größe und Struktur des Betriebs, Anzahl der Beschäftigten, räumliche und organisatorische Beschaffenheit) – entsprechende Hinweise, Aushänge, mündliche und schriftliche Belehrungen und stichprobenartige Kontrollen. Eine Dokumentation der Nachweise ist aber aus datenschutzrechtlichen Gründen untersagt.

 

Frage: Was gilt für Kinder genau?

Für Kinder bis 6 Jahren gelten keine der Maßnahmen.

 

Maskenpflicht:

6-14 Jahre: Mund-Nasen-Schutz reicht.

Ab 14 Jahren: FFP2-Maskenpflicht.

 

2/2,5/3-G Nachweis:

Kinder bis 12 Jahren müssen keinen Nachweis erbringen.

Von 12 bis 14 Jahren ist der Ninja-Pass gültig, auch übers Wochenende, wenn unter der Woche alle erforderlichen Tests eingetragen sind.

Ab 14 Jahren gelten die Regeln wie für Erwachsene.

 

Frage: Muss ich den 2G-Nachweis der Leser*innen wirklich bei jedem/jeder kontrollieren?

Ja, bei allen ab 12 Jahren. Die Verordnung ist hier sehr eindeutig und lautet: § 9 Absatz 6: „Der Betreiber darf Kunden zum Zweck der Inanspruchnahme von Dienstleistungen der Kultureinrichtungen nur einlassen, wenn diese einen 2G-Nachweis vorweisen. Dies gilt nicht für die Abholung vorbestellter Waren, wobei Kunden in geschlossenen Räumen eine Maske zu tragen haben.“ Das heißt: will jemand in den Regalen selbstständig schmökern, muss er/sie zuvor bei der Ausleihe einen 2G-Nachweis vorweisen ab 12 Jahren. Am besten, man macht darauf bereits mit einem Aushang bei der Eingangstür darauf aufmerksam. Für die Kontrolle empfiehlt sich die kostenlose App Green Check am Smartphone. So kann man den QR-Code einfach einscannen und sieht innerhalb weniger Sekunden, ob das Zertifikat gültig oder ungültig ist (grün oder rot).

 

Frage: Wie sollen wir denn das bewältigen?

Am besten einfach mal ausprobieren. Und am besten mit Zweierbesetzung. Dann kann eine*r kontrollieren und der/die andere hat Zeit für Beratung und Rücknahme, Ausleihe etc….Womöglich merken wir, dass das halb so wild ist. Es stehen womöglich gar nicht 50 Leute auf einmal vor der Tür, sodass wir mit dem Kontrollieren überfordert wären…Zusätzlich ist zu bedenken: das ist eine zeitlich begrenzte Maßnahme bis 6. Dezember, die meisten Bibliotheken haben 2-3 mal pro Woche offen, es geht also um 6 bis 9 Dienste, die mit den Kontrollen zu bewältigen sind.  Wenn Sie nach dem ersten Ausprobieren feststellen, dass das wirklich nicht zumutbar ist, dann bleibt als Alternative nichts anders übrig, als die Bibliothek für die Dauer der Maßnahmen zu schließen. (Die andere Alternative, nämlich nicht zu kontrollieren und so gegen die Verordnung zu verstoßen, kann Strafen bis zu 3.600,- Euro nach sich ziehen).

 

Frage: Welche Zertifikate sind gültig für den 2G-Nachweis?

Genesen: Es gelten ein Genesungsnachweis über eine in den letzten 180 Tagen (=6 Monate) überstandene Infektion mit SARS-CoV-2 oder eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion mit SARS-CoV-2, die molekularbiologisch bestätigt wurde, oder ein Absonderungsbescheid der BH, wenn dieser für eine in den letzten 180 Tagen vor der vorgesehenen Testung nachweislich mit SARS-CoV-2 infizierte Person ausgestellt wurde. Wie das konkret aussieht, ist sehr unterschiedlich. Eine Genesung kann auch im grünen Pass eingetragen sein, kann aber auch eben einfach ein ausgedruckter Zettel sein. 

 

Geimpft: Zurzeit gilt bei den Impfungen noch die 12 Monate Frist. Nur die Impfung von Johnson und Johnson, wo ja nur eine Impfung notwendig ist, gilt für 9 Monate.

Welcher Impfstoff verwendet wurde ist aus dem Nachweis ersichtlich. Als Impfzertifikat gelten der grüne Pass (Handy oder ausgedruckt), der Impfpass oder auch die Impf-Kärtchen.

 

Genesen und einmal geimpft:  auch hier gilt die 12 Monate-Frist. Der Nachweis erfolgt über den grünen Pass (dort wird eine Genesung wie eine erste Impfung eingetragen) bzw. mit einem Genesungsnachweis und einem Impfnachweis.

 

Hat man die erste Teilimpfung erst kürzlich erhalten, gilt bis 6. Dezember eine Übergangsfrist: Eine gerade erfolgte Erstimpfung gilt im Zusammenhang mit einem PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) wie ein 2G-Nachweis. 

 


12.11.2021

Ab Montag gilt in ganz Österreich ein Lockdown für Ungeimpfte. Die dazugehörige Verordnung liegt leider noch nicht vor. Es wird aber auf alle Fälle ab Montag in den Bibliotheken für die Besucher*innen die 2G-Regel gelten!

Wir informieren Sie, sobald es Informationen dazu gibt, was das für die Bibliotheksmitarbeiter*innen bedeutet. 


08.11.2021

Ab 08.11. sind die Corona-Maßnahmen bundesweit wieder einheitlich. Folgende Punkte sind geplant und betreffen die Bibliotheken:

 

Veranstaltungen:

  • über 25 Teilnehmer*innen: 2G-Nachweis
  • Über 50 Teilnehmer*innen: zusätzlich Anzeigepflicht bei der Bezirksverwaltungsbehörde bis 1 Woche vor der Veranstaltung, Ernennung eines/einer COVID-19-Beauftragten, Erstellung eines Präventionskonzepts (Gilt für Veranstaltungen ab 14. November)
  • Über 250 Teilnehmer*innen: oben genannte Maßnahmen, zusätzlich statt der Anzeige Genehmigungspflicht bei der Bezirksverwaltungsbehörde bis 2 Woche vor der Veranstaltung (Gilt für Veranstaltungen ab 21. November).
  • Bei Buchausstellungen/Buchflohmärkten gelten die oben genannten Regeln, die bei Veranstaltungen ab 50 Teilnehmer*innen gelten + FFP2 Maskenpflicht, da es keine zugewiesenen Sitzplätze gibt. 

2G-Nachweis bei Veranstaltungen:

  • Genesen
  • Geimpft
    • vollimmunisiert
    • Übergangsfrist von 4 Wochen: Erstimpfung und zusätzlichem PCR-Test zählt als 2G-Nachweis bis 06.12.2021
  • Der Corona-Testpass (Ninja-Pass) von Schüler*innen wird bei Einhaltung aller Testintervalle bis zur Vollendung der Schulpflicht (9. Schulstufe) dem 2-G-Nachweis gleichgestellt (auch Freitag bis Sonntag).

Grüner Pass:

  • Gültigkeit für neun Monate nach der 2. Impfung, danach braucht es eine 3. Dosis für ein gültiges Zertifikat, Übergangsfrist von drei Wochen
  • Für Janssen (Johnson & Johnson)-Geimpfte gilt ab 3.1.2022: Es braucht eine 2. Dosis für einen gültigen Grünen Pass.

Die FFP2-Maskenpflicht in Bibliotheken ist in OÖ ja bereits seit 1.11. gültig.

Für den Arbeitsplatz gilt weiterhin der 3G-Nachweis, wobei Antigentests zur Eigenanwendung und Antikörpertests nicht mehr als Nachweise gelten. 


05.11.2021

  • Ab 01.11. dürfen Arbeitsorte, an denen physische Kontakte zu anderen Personen nicht ausgeschlossen werden können, nur betreten werden, wenn ArbeitnehmerInnen, Inhaber*innen und Betreiber*innen über einen 3G-Nachweis verfügen.
  • Diese Regelung gilt auch für ehrenamtliche Bibliothekar*innen und ehrenamtlich geführte Bibliotheken.
  • Kann kein 3G-Nachweis vorgelegt werden, ist es möglich, dass am Arbeitsplatz durchgehend FFP2-Maske getragen wird. Diese Regelung gilt bis inklusive 14.11.2021.
  • Der eigene 3G-Nachweis ist für die Dauer des Aufenthaltes am Arbeitsort bereitzuhalten.

Kontrollen der 3G-Regel am Arbeitsplatz

  • Bitte halten Sie Rücksprache mit Ihrem Träger, wer zur Kontrolle des 3G-Nachweises berechtigt ist (Verordnungswortlaut: „Inhaber einer Betriebsstätte, der Verantwortliche für einen bestimmten Ort …“)
  • Umfang und Ausmaß der Kontrolle des 3G-Nachweises ist in der 3. COVID-19-Maßnahmenverordnung nicht detailliert geregelt. Die „Rechtliche Begründung“ verweist auf die Möglichkeit von Stichprobenkontollen, Schwerpunktkontrollen aber auch auf die Möglichkeit vollumfänglicher Kontrollen. Betreiber*innen/Inhaber*innen haben ihrer Sorgetragungspflicht nachzukommen.  
  • Betreiber*innen/Inhaber*innen dürfen die 3G-Nachweise weder aufbewahren noch vervielfältigen.

27.10.2021

Ab Freitag, 29. Oktober, gilt in Oberösterreich für Kundinnen und Kunden ab 14 Jahren in allen Geschäften, Einkaufszentren und Kultureinrichtungen wie Museen und Bibliotheken wieder eine allgemeine FFP2-Maskenpflicht. Kinder ab dem vollendeten sechsten bis zum vollendeten 14. Lebensjahr dürfen auch eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung tragen. Die bisher schon für das Tragen einer FFP2-Maske gültigen Ausnahmen gelten auch für die neue oberösterreichische Verordnung, die bis auf weiteres gilt.

 


 

14.09.2021

Für den Bibliotheksbetrieb:

  • Bibliotheksbesucher*innen über 14 Jahre, die nicht geimpft oder genesen sind, sind zum Tragen einer FFP2-Maske verpflichtet.
  • Ausnahme von der FFP2-Maskenpflicht: Mund-Nasen-Schutz für Kinder ab 6 Jahren, für Schwangere und bei Vorliegen von gesundheitlichen Problemen, bei denen das Tragen einer FFP2-Maske nicht zumutbar ist. Außerdem Ausnahme von Mund-Nasen-Schutz-Tragepflicht für Kinder unter 6 Jahren, Hörgeschädigte und bei Vorliegen von gesundheitlichen Problemen,  bei denen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes nicht zumutbar ist).
  • Bibliothekar*innen dürfen die Einhaltung der FFP2-Maskenpflicht kontrollieren, müssen dies aber nicht.
  • Laut "Rechtlicher Begründung" sind Hinweisschilder, Auflage von Infomaterial, Bereitstellung von Masken oder Stichprobenkontrollen mögliche Mittel, um der Sorgetragungspflicht der Betreiber*innen nachzukommen.

Somit sind zwei Vorgehensweisen möglich:

  • FFP2-Maskenpflicht für ungeimpfte Besucher*innen entsprechend der Verordnung. Hier finden Sie eine Vorlage für den Aushang.
  • Festlegung einer FFP2-Maskenpflicht für alle Bibliotheksbesucher*innen (es gibt eine Empfehlung des Gesundheitsministeriums zum Tragen einer FFP2-Maske auch für Geimpfte und Genesene)

Sprechen Sie bitte mit Ihrem/Ihren Trägern! Dieser/diese entscheiden, wie das Vorgehen in Ihrer Bibliothek im Rahmen dieser Verordnung aussehen soll!

 

Bibliothekar*innen mit Kundenkontakt

  • Im Kundenkontakt müssen Bibliothekar*innen eine FFP2-Maske tragen.
  • Diese Verpflichtung entfällt, wenn
    • andere Schutzmaßnahmen (Trennwände, Plexiglaswände) vorhanden sind oder
    • ein Nachweis gemäß einer geringen epidemiologischen Gefahr (3-G-Nachweis) vorgewiesen wird (Achtung: Aufgrund einer uneindeutigen Formulierung wird diese Information noch vom Gesundheitsministerium geprüft. Änderungen sind möglich.)
  • Abseits des Kundenkontaktes sind Bibliothekar*innen nicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtet.

Veranstaltungen

  • Bis 25 Teilnehmer*innen: Kontaktdatenerhebung für Veranstaltungen in Innenräumen (Name, Telefonnummer/E-Mail-Adresse. Vernichtung der Daten nach 28 Tagen nach der Veranstaltung)
  • zwischen 26 und 100 Teilnehmer*innen: 3-G-Nachweis erforderlich und Kontaktdatenerhebung (Name, Telefonnummer/E-Mail-Adresse. Vernichtung der Daten nach 28 Tagen nach der Veranstaltung)

Beides gilt im Fall von Veranstaltungen in Innenräumen und im Freien.

  • zwischen 101  und 500 Teilnehmer*innen: 3-G-Regel (Testpflicht ab 12 Jahren), Details zum Nachweis siehe unten. Anzeigepflicht bei der Bezirkshauptmannschaft 
  • mehr als 500 Teilnehmer*innen: Vorab-Bewilligung bei der Bezirkshauptmannschaft. Keine Höchstgrenzen und Kapazitätsbeschränkungen. Präventionskonzept, COVID-Beauftragte/r. Kontaktdatenerhebung (Name, Telefonnummer/E-Mail-Adresse. Vernichtung der Daten nach 28 Tagen nach der Veranstaltung)

Die Verordnung finden Sie hier. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website des Sozialministeriums

 

Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr im Sinne der Verordnung ab 15.09.

Getestet:

  • Molekularbiologischer Test (z. B. PCR-Test): 72 Stunden ab Probenahme (Wien: 48 Stunden)
  • Antigen-Test einer befugten Stelle (z. B. Österreich testet): 24 Stunden ab Probenahme
  • Antigen-Selbsttest, der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wird: 24 Stunden (Wien: nicht gültig)
  • Corona-Testpass (Ninja-Pass): Gültigkeit laut Pass

Genesen:

  • Genesungsnachweis über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion mit SARS-CoV-2 oder eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion mit SARS-CoV-2, die molekularbiologisch (mit PCR-Test) bestätigt wurde
  • Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als 90 Tage ist
  • Absonderungsbescheid, wenn dieser für eine in den letzten 180 Tagen vor der vorgesehenen Testung nachweislich mit SARS-CoV-2 infizierte Person ausgestellt wurde.

Geimpft:

  • Zweitimpfung: Darf nicht länger als 360 Tage zurückliegen (Abstand von mindestens 14 Tagen zwischen Erst- und Zweitimpfung)
  • Ein-Dosen-Impfstoffe: Gültig ab dem 22. Tag nach der Impfung, darf nicht länger als 270 Tage zurückliegen.
  • Genesung/Antikörper und Impfung: Wenn 21 Tage vor der Impfung mittels PCR-Test eine Infektion oder Antikörper nachgewiesen wurden, ist die Impfung 360 Tage gültig.
  • Weitere Impfung ("Auffrischung"): 360 Tage gültig, wenn sie mindestens 120 Tage nach einem der drei genannten Punkte erfolgte.

Kann ein Nachweis nicht vorgelegt werden, ist ausnahmsweise ein SARS-CoV-2-Antigentest zur Eigenanwendung unter Aufsicht des Betreibers einer Betriebsstätte oder des für eine Zusammenkunft Verantwortlichen (§§ 12 bis 16) durchzuführen. Das negative Testergebnis ist für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten (Wien: nicht gültig)

 


 

09.08.2021

Für den Bibliotheksbetrieb:

Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für BesucherInnen entfällt. Sie gilt seit 22. Juli nur mehr an Orten (geschlossene Räume) des täglichen Bedarfs (Lebensmittel, Apotheken, Bank, Post..) . Im Kundenkontakt müssen BibliothekarInnen einen Mund-Nasen-Schutz tragen.Diese Verpflichtung entfällt, wenn

andere Schutzmaßnahmen (Trennwände, Plexiglaswände) vorhanden sind oder ein Nachweis gemäß einer geringen epidemiologischen Gefahr (3-G-Regel) vorgewiesen wird.

Abseits des Kundenkontaktes sind BibliothekarInnen nicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtet.

Bitte beachten Sie, dass Ihre Träger jederzeit eine Verpflichtung zum Tragen eines MNS auch für die BesucherInnen der Bücherei vorschreiben können. Insbesonders in Fällen, in denen sich die Bücherei gemeinsam mit anderen Gemeindeeinrichtungen in einem Amtsgebäude (dort besteht weiterhin MNS-Tragepflicht) befindet, empfehlen wir Rücksprache und Abklärung mit Ihrem Träger.

 

 

Es gelten keine sonstigen Maßnahmen (kein 3-G-Nachweis, kein Abstand, keine Quadratmeterregelung).

 

 

Veranstaltungen

 

- Bis 100 TeilnehmerInnen: Einzige Maßnahme: Kontaktdatenerhebung für Veranstaltungen in Innenräumen (Name, Telefonnummer/E-Mail-Adresse. Vernichtung der Daten nach 28 Tagen nach der Veranstaltung)

Kein Mund-Nasen-Schutz, kein 3-G-Nachweis erforderlich

Keine Maßnahmen bei Veranstaltungen im Freien bis 100 Personen

 

 

- Mehr als 100 TeilnehmerInnen: 3-G-Regel (Testpflicht ab 12 Jahren, Ausnahme Wien: ab 6 Jahren), Details zum Nachweis siehe unten

Anzeigepflicht ab 100 Personen, Vorab-Bewilligung ab 500 Personen

Keine Höchstgrenzen und Kapazitätsbeschränkungen

Präventionskonzept (Vorlage), COVID-Beauftragte/r

Kontaktdatenerhebung (Name, Telefonnummer/E-Mail-Adresse. Vernichtung der Daten nach 28 Tagen nach der Veranstaltung)

 

 

Umgang mit retournierten Medien

Dem deutschen Bundesinstitut für Risikobewertung zufolge gibt es nach wie vor keine belastbaren Beweise für eine Übertragung des Virus durch Kontakt zu kontaminierten Gegenständen, daher halten wir eine über das übliche Maß hinausgehende Reinigung der zurückgegebenen Bibliotheksmedien für nicht dringend erforderlich.

Es gibt keine Verordnungsvorschrift, die Bibliotheken dazu verpflichtet, Medien zu lagern oder reinigen.

 


30.06.2021

 

Veranstaltungen:

Veranstaltungen sind ab 100 Teilnehmer*innen bei der Bezirksverwaltungsbehörde zu melden, ab 500 Personen ist eine Bewilligung der Bezirksverwaltungsbehörde notwendig. Mit 1. Juli gilt die 3-G-Regel bei Veranstaltungen ab einer Teilnehmer*innenanzahl von mehr als 100 Personen. Darunter gilt entweder Maskenpflicht oder die Kontrolle der 3-G-Regel.

Ab 100 Personen müssen außerdem die Kontaktdaten von Besucher*innen erhoben werden.  Grundsätzlich gibt es aber keine Höchstgrenzen und Kapazitätsbeschränkungen in den Räumen mehr, der Mindestabstand von 1 Meter zwischen den Personen gilt aber weiterhin. Ab 100 Teilnehmer*innen muss außerdem ein Präventionskonzept erstellt werden.  Diese Regelungen gelten bis 22. Juli, danach soll es weitere Lockerungsschritte geben. Hier finden Sie eine Übersicht, welche Regeln bei Veranstaltungen gelten.

 

Mund-Nasenschutz & FFP2-Masken

Die Maskenpflicht bleibt in den Bibliotheken (es genügt ein einfacher Mund-Nasen-Schutz, keine FFP2-Maskenpflicht). Die Quadratmeter-Beschränkungen in den Bibliotheken (10 m² pro Kund*in) gilt nicht mehr.

 

Die zugehörige Verordnung und die zugehörige rechtliche Begründung sind nach der Veröffentlichung im Rechtsinformationssystem des Bundes auch hier verfügbar. 

 


14.06.2021

Seit 10. Juni gilt die neue Verordnung, die Sie hier nachlesen können. 

Für Veranstaltungen gibt es hier eine Übersicht, welche Bedingungen bei welcher Teilnehmer*innenzahl gelten: Übersicht Veranstaltungen

In der Bibliothek gilt ab 10. Juni wieder die Regel, dass pro Kund*in 10 m² zur Verfügung stehen müssen. FFP2 Maskenpflicht bleibt. Der Abstand zwischen den Menschen wurde auf 1 m reduziert. 

 

Für Flohmärkte und Bücherausstellungen gilt Folgendes:

Märkte, die nicht regelmäßig stattfinden unterliegen eigenen Regeln. Um als solcher Markt zu gelten, darf dieser höchstens einmal monatlich stattfinden. Er darf dabei nicht länger als zehn Wochen geöffnet haben. Trifft dies zu, so dürfen Waren, Speisen oder Getränke, sowie Dienstleistungen angeboten werden.

Die Veranstalterin bzw. der Veranstalter hat den Markt bei der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde anzuzeigen, eine*n COVID-19-Beauftragte*n zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept zu erstellen und umzusetzen. Ab 50 Teilnehmer*innen muss der Gelegenheitsmarkt zusätzlich von der Behörde bewilligt werden. Jedem Gast ist eine Fläche von mindestens 10 m2 zur Verfügung zu stellen. Mitarbeiter*innen haben bei Kontakt zu Gästen eine FFP2-Maske zu tragen.

Für Besucher*innen gelten folgende Regeln:

  •  Vorweisen eines Nachweises im Sinne der 3-G-Regel
  • Einhalten des Mindestabstand von einem Meter zu Personen, die nicht im selben Haushalt leben.
  • Tragen einer FFP2-Maske in geschlossenen Räumen.
  • Registrierungspflicht

Beim Essen und Trinken gelten die gleichen Regeln, wie in der Gastronomie. Weiters gilt für Gelegenheitsmärkte ebenfalls die Sperrstunde um 24 Uhr.

 

Für außerschulische Jugendarbeit und betreute Ferienlager gelten folgende Regeln, die sinngemäß auch auf Lesenächte anzuwenden sind:

  • Zusammenkünfte von Personen im Rahmen der außerschulischen Jugenderziehung und Jugendarbeit oder im Rahmen von betreuten Ferienlagern sind mit bis zu 50 Teilnehmern zulässig.
  • Sofern seitens des für die Zusammenkunft Verantwortlichen ein COVID-19-Präventionskonzept gemäß Abs. 4 ausgearbeitet und umgesetzt wird, kann der Mindestabstand von einem Meter gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, und das Tragen einer Maske entfallen.
  •  Der/die für die Zusammenkunft Verantwortliche hat eine*n COVID-19-Beauftragte*n zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzeot auszuarbeiten und einzuhalten. Das Konzept hat zu enthalten:  
  1. spezifische Hygienemaßnahmen
  2. Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion
  3. Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen
  4. gegebenenfalls Regelung betreffend Konsumation von Speisen und Getränken
  5. Regelungen zur Steuerung der Personenströme und Regulierung der Anzahl der Personen
  6. Regelungen betreffend Entzerrungsmaßnahmen, wie Absperrungen und Bodenmarkierungen
  7.  Vorgaben zur Schulung der Betreuungspersonen in Bezug auf Hygienemaßnahmen und die Durchführung eines SARS-CoV-2-Antigentests
  • Der für die Zusammenkunft Verantwortliche darf Teilnehmer*innen nur einlassen, wenn sie beim erstmaligen Betreten einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vorweisen wobei dieser für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten ist.

  • Betreuungspersonal muss spätestens alle sieben Tage einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vorweisen oder bei Kontakt mit Teilnehmer*innen und anderen Betreuungspersonen in geschlossenen Räumen eine Maske tragen.

 


02.06.2021

 

Ab 19. Mai dürfen Veranstaltungen mit Schulklassen stattfinden. Es gelten dieselben Maßnahmen wie auch bei anderen Veranstaltungen (Meldepflicht ab 11 Personen, Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr ab 10 Jahren, Maske, Abstand etc.).

Im Gegensatz zum Verleihbetrieb gilt die 20-Quadratmeter-Regel nicht für Veranstaltungen und Gruppenbesuche!

Ab 10. Juni ist in Bibliotheken wie im Handel die 10m² pro Kund*in-Regel vorgesehen. Ab 1. Juli soll es keine m²-Beschränkungen mehr geben.

Der Mindestabstand soll auf 1m reduziert werden.

Für Veranstaltungen sind folgende Lockerungen geplant:

 

  • Obergrenze 1.500 Sitzplätze indoor,
  • Obergrenze 3.000 Sitzplätze outdoor,        
  • Anhebung der Auslastung: auf max. 75 Prozent Saalauslastung 
  • 1 Meter Mindestabstand
  • Hobby-Proben mit 3-G-Nachweis.
  • Anzeigepflicht ab 11 Gästen, Bewilligungspflicht ab 50.
  • Die Formulare für die Anzeige bzw. Bewilligung finden Sie hier: https://www.land-oberoesterreich.gv.at/255076.htm 

Geplant ab 1. Juli:

  • Keine Obergrenzen bei Veranstaltungen,
  • Sowohl Sitz- als auch Stehplätze möglich,
  • Anzeigepflicht ab 100 Gästen, Bewilligungspflicht ab 500.

Wir informieren Sie, sobald die Verordnung verfügbar ist.

 


11.05.2021

Die aktuelle Schutzmaßnahmenverordnung, die mit 19. Mai in Kraft tritt, ist nun verfügbar. Sie kann hier abgerufen werden. Für Bibliotheken hat sich beim Betrieb nichts geändert:

  • Für Kund*innen und Mitarbeiter*innen gilt: 2 m Mindestabstand ist einzuhalten zu allen Personen aus fremden Haushalten
  • pro Kund*in müssen 20 m² zur Verfügung stehen. Hier finden Sie eine Vorlage für einen entsprechenden Aushang in der Bibliothek: Aushang Höchstpersonenzahl. Ist die Bibliothek kleiner als 20 m² darf  höchstens 1 Kund*in (und zu ihrem Haushalt zugehörige weitere Personen) die Bibliothek betreten.
  • Für die Mitarbeiter*innen, egal ob ehrenamtlich oder hauptamtlich, gilt: Entweder jede Woche einmal testen (Teststraße, Hausarzt, Apotheke) und einen gewöhnlichen Mund-Nasen-Schutz tragen, oder bei Kundenkontakt FFP2-Maske tragen
  • Für die Kund*innen gilt: FFP2-Masken-Tragepflicht (FFP2 ab 14 Jahren, Mund-Nasen-Schutz ab 6 Jahren bzwl Schwangere)
  • Hier finden Sie eine Vorlage für einen Aushang in Ihrer Bibliothek mit den wichtigsten Regeln: Aushang Verhalten in der Bibliothek

Für Veranstaltungen in der Bibliothek gelten die bereits am 26.04. aufgeführten Bedingungen. 

 


26.04.2021

Mit 19. Mai sind die nächsten Öffnungsschritte geplant. Pro Kund*in müssen weiterhin 20 m² zur Verfügung stehen. Auch die FFP-2 Maskenpflicht und  2 m Abstand zwischen den den Personen bleiben weiter aufrecht. Ab 19 Mai wird die nächtliche Ausgangssperre aufgehoben. Somit sind Öffnungsstunden am Abend wieder ohne Beschränkung möglich. Außerdem sind ab diesem Datum Veranstaltungen (Lesungen, Bilderbuchkinos, Workshops, Flohmärkte...) unter folgenden Bedingungen wieder möglich:

  • FFP2-Maske (auch outdoor)
  • Bei Veranstaltungen in Räumen: Zutrittstests: Test-Gültigkeit von Selbsttest mit digitaler Lösung: 24h. Antigentest: 48h. PCR-Test: 72h. Testausnahmen für genesene und geimpfte Menschen. Personen, die mit Sars-Cov-2 infiziert waren, sind ein halbes Jahr nach Genesung von der Testpflicht befreit. Auch geimpfte Menschen sind von der Testpflicht ausgenommen. Dies gilt drei Monate lang ab Tag 22 nach der Erstimpfung bzw. 9 Monate lang nach einer fertig abgeschlossenen Impfung.  Die genaue Bestimmung ist in § 1 der Schutzmaßnahmenverordnung zu finden.
  • Registrierungspflicht: alle Teilnehmer*innen müssen sich bei den Veranstalter*innen registrieren 
  • Grundsätzlich muss ein Abstand von 2 Metern außerhalb eines zugewiesenen Sitzplatzes eingehalten werden.
  • Zwischen Besucher*innengruppen muss mindestens ein freier Sitzplatz sein.
  • Behördlich genehmigte Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen dürfen outdoor mit maximal 3.000 und indoor mit maximal 1.500 Personen durchgeführt werden.
  • Veranstaltungsorte mit fixen Sitzplätzen dürfen maximal zu 50 % ausgelastet werden.
  • An Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze (z.B Flohmärkte) dürfen maximal 50 Personen teilnehmen (indoor und outdoor).
  • Veranstaltungen ab 11 Personen sind anzeigepflichtig:  Die Anzeige hat bei der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde zu erfolgen. Ab 51 Personen braucht es eine Bewilligung durch die Gesundheitsbehörde.
  • Das Auschenken von Speisen und Getränken ist erlaubt (außer bei Veranstaltungen ohne zugewiesenen Sitzplätzen)
  • Jede*r Veranstalter*in muss ein Präventionskonzept erstellen und eine:n COVID-19-Beauftragte:n ernennen.
  • Sperrstunde ist um 22:00 Uhr. 

Ansonsten gelten die unter dem 09.02.2021 angeführten Maßnahmen bis auf Weiteres.

 


19.04. 2021

Die Situation für Bibliotheken ist unverändert. Neue Öffnungsschritte sind für Anfang Mai angekündigt. Die 4. Covid-19-Schutzmaßnahmenverordnung ist noch bis 25. April in Kraft. Wir informieren Sie, sobald die neue Verordnung bekannt ist. 

 


09.02.2021

Da die Verunsicherung bezüglich der wöchentlichen Antigen-Tests groß ist, hier noch einmal die geltenden Bestimmungen, die für die Bibliotheken relevant sind:

  • Für Kund*innen und Mitarbeiter*innen gilt: 2 m Mindestabstand ist einzuhalten zu allen Personen aus fremden Haushalten
  • pro Kund*in müssen 20 m² zur Verfügung stehen. Hier finden Sie eine Vorlage für einen entsprechenden Aushang in der Bibliothek: Aushang Höchstpersonenzahl
  • Für die Mitarbeiter*innen, egal ob ehrenamtlich oder hauptamtlich, gilt: Entweder jede Woche einmal testen (Teststraße, Hausarzt, Apotheke) und einen gewöhnlichen Mund-Nasen-Schutz tragen, oder bei Kundenkontakt FFP2-Maske tragen
  • Für die Kund*innen gilt: FFP2-Masken-Tragepflicht (FFP2 ab 14 Jahren, Mund-Nasen-Schutz ab 6 Jahren)
  • Hier finden Sie eine Vorlage für einen Aushang in Ihrer Bibliothek mit den wichtigsten Regeln: Aushang Verhalten in der Bibliothek

 


05.02.2021

Die 4. Covid-19-Schutzmaßnahmenverordnung liegt nun vor. Für Bibliotheken gelten folgende Maßnahmen: 

  • Mindestabstand von 2 Metern
  • 20 Quadratmeter pro Kundin/Kunde (Es zählt die Größe des Kundenbereichs. Ist die Bibliothek kleiner, darf nur eine Kundin/ein Kunde die Bibliothek betreten. Kinder sind ebenfalls zu zählen.)
  • FFP2-Masken-Tragepflicht (FFP2 ab 14 Jahren, Mund-Nasen-Schutz ab 6 Jahren)
  • BibliothekarInnen mit Kundenkontakt dürfen den Arbeitsort nur betreten, "wenn spätestens alle sieben Tage ein Antigen-Test auf SARS-CoV-2 oder ein molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2, durchgeführt wird, dessen Ergebnis negativ ist. Kommt der Arbeitnehmer dieser Verpflichtung nicht nach und kann dieser Nachweis nicht vorgewiesen werden, ist bei Kundenkontakt [...] eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder eine Maske mit mindestens gleichwertig genormtem Standard zu tragen. Der Nachweis über einen negativen Antigen-Test auf SARS-CoV-2 oder einen negativen molekularbiologischen Test auf SARS-CoV-2 ist gegenüber dem Arbeitgeber vorzuweisen und für die Dauer von sieben Tagen bereitzuhalten." Kurz gesagt: entweder jede Woche einmal testen oder beim Kundenkontakt eine FFP2 Maske tragen!
  • Als Testergebnisse im Sinne dieser Verordnung sind jene Nachweise zu verstehen, die im Rahmen von Tests durch dazu befugte Stellen erlangt werden.
  • Ausnahme: Wer an SARS-CoV-2 erkrankt und bereits genesen ist, kann für sechs Monate eine ärztliche Bestätigung oder einen Nachweis über neutralisierende Antikörper statt eines Tests vorlegen.
  • Lesesäle und Arbeitsplätze dürfen laut Verordnung geöffnet werden. Wir empfehlen, aufgrund der 20m²-Regel darauf zu verzichten, um den Aufenthalt in der Bibliothek so kurz wie möglich zu halten.
  • Zwischen 20 Uhr und 6 Uhr gilt eine Ausgangssperre. Wir empfehlen, die Bibliothek  längstens bis 19 Uhr geöffnet zu halten. 
  • Tipps für die Wiedereröffnung finden Sie weiter unten!

02.02.2021

In einem Pressestatement der Bundesregierung wurden am 01.02.2021 Öffnungsschritte auch für die Bibliotheken ab 08.02. angekündigt. „Dass die Museen, Ausstellungshäuser, Bibliotheken und Archive bei den ersten Öffnungsschritten dabei sind, ist ein enorm wichtiges Zeichen für die gesamte Kunst- und Kulturbranche“, sagt Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer in einer Stellungnahme .

 

Hier die ab 8. Februar geltenden Schutzmaßnahmen im Überblick:

  • Mindestabstand von 2 Metern
  • 20 Quadratmeter pro Kundin/Kunde (Es zählt die Größe des Kundenbereichs. Ist die Bibliothek kleiner, darf nur eine Kundin/ein Kunde die Bibliothek betreten. Kinder sind ebenfalls zu zählen.)
  • FFP2-Masken-Tragepflicht
  • Über mögliche Vorgaben (etwa Testungen) für das Bibliotheksteam ist derzeit noch nichts bekannt. Details folgen hier, sobald sie bekannt sind.
  • Ein Präventionskonzept, das Ende vorigen Jahres Thema war, ist nach derzeitigem Kenntnisstand nicht notwendig.

Tipp: Planen Sie den ersten Öffnungstag gut durch, um Massenansammlungen und Staus zu vermeiden! Hier ein paar Möglichkeiten, um den Besucher*innenfluss am ersten Öffnungstag zu lenken:

  • Informieren Sie die Leser*innen, dass die Medien nicht gleich am ersten Tag retourniert werden müssen, sondern die Leihfrist weiterhin, beispielsweise bis Ende Februar, verlängert wird.
  • Weiten Sie an den ersten Öffnungstagen ausnahmsweise die Öffnungszeiten aus.
  • Ermöglichen Sie die Rückgabe während der Öffnungszeiten in einer Box vor der Bibliothek. Eventuell angefallene Gebühren können am Leserkonto offen bleiben und werden bei einem späteren Besuch kassiert. 
  • Bieten Sie weiterhin die Möglichkeit des Click&Collect oder der Zustellung an und weisen Sie darauf hin.
  • Bei sehr kleinen Räumen sollten Sie die Möglichkeit der Terminvergabe für einen Besuch in Erwägung ziehen.
  • Sie müssen die Einhaltung des Mindestabstandes nicht kontrollieren. Wenn Ihnen auffällt, dass der Mindestabstand nicht eingehalten wird, sind Sie dazu angehalten, die KundInnen darauf hinzuweisen.
  • Öffnen Sie die Bibliothek nur für Entlehnung und Rückgabe. Längere Aufenthalte sollen vermieden werden: entfernen Sie unnötige Sesseln und Sitzmöglichkeiten, so weit das möglich ist. Computerarbeitsplätze sperren.
  • Wir haben wieder ein Padlet eingerichtet, wo Sie Ihre Ideen und Tipps posten können, damit alle davon profitieren! Hier geht es zum Padlet.
  • Hier finden Sie zwei Plakatvorlagen für den Aushang in Ihrer Bibliohek : Besucheranzahl, Corona-Regeln

      

25.01.2021

Die neue Verordnung ist seit heute in Kraft. Die Verlängerung des Lockdowns gilt vorerst bis 3. Februar 2021, soll aber voraussichtlich einschließlich bis 7. Februar gelten. Hier finden Sie die Verordnung.

 

Seit heute ist es Bibliotheken erlaubt, Click&Collect anzubieten. Bitte beachten Sie, dass die Leser*innen die Bibliothek beim Abholen der Medien nicht betreten dürfen!

 


20.01.2021

Der Verordnungsentwurf für die Lockdown-Verlängerung liegt nun vor: das neue anvisierte Enddatum ist der 7. Februar. Außerdem gelten folgende Verschärfungen:

  • Ab dem 25. Jänner wird das Tragen einer FFP2-Maske in ausgewählten, exponierten Bereichen (Öffentlicher Verkehr, Handel, Märkte, Behörden und Gerichte...) vorgeschrieben. Das betrifft die Bibliotheken wohl erst, sobald sie wieder öffnen dürfen.
  • Mindestabstand wird von 1m auf 2m vergrößert. Das ist vor allem bei Zustell- und Abholdiensten und gemeinsamen Tätigkeiten in der Bibliohek zu beachten!
  • Die gute Nachricht: Für Bibliotheken ist künftig Click&Collect möglich!

Die endgültige Verordnung liegt noch nicht vor. Nähere Infos finden Sie auf der Website des Gesundheitsministeriums.

 


15.01.2021

Die Bibliotheken bleiben bis einschließlich 24.01.2021 geschlossen. 

Der BVÖ hat den Wunsch vieler Bibliotheken nach einer Click & Collect Möglichkeit an das BMKÖS weitergegeben. Sollten die Verhandlungen des BMKÖS mit dem Gesundheitsministerium erfolgreich sein, werden wir Sie informieren.

 


07.01.2021

Bibliotheken werden voraussichtlich bis inklusive 24.01.2021 geschlossen bleiben. Näher Infos dazu auf der Website des Sozialministeriums

(Anmerkung:  Da die Ausgangsbeschränkungen alle  10 Tage vom Hauptausschuss des Nationalrates verlängert werden müssen, lautet das vorläufige Datum 14. Jänner (geplant bis 24. Jänner 2021). Es ist aber von einer Verlängerung bis 24. Jänner auszugehen.)

 

Für das Förderansuchen beim BVÖ gibt es ei

KBW-Treffpunkt Bildung
 Jahrestagung der KBW-Treffpunkte Bildung

Mut zum Sinn: WOFÜR will ich leben?

„Mut zum Sinn – SinnPulse für einen lebendigen (Bildungs-)Alltag“ lautete der Titel der Jahrestagung der...

Die Geehrten mit Bischof Manfred Scheuer (ganz links) und Festrednerin Mag.a Brigitte Gruber-Aichberger PMM (ganz rechts)

Ehrung für ehrenamtliches Engagement

Severin-Medaille für Margit und Franz Gruber vom KBW-Treffpunkt Bildung Ottnang.
Spiegel - Elternbildung
v.l.n.r.: Margit Hofer, Irina Hofer, Sonja Gahleitner

Neue Treffpunktleitung in Kirchberg ob der Donau

Sieben Jahre leitete Margit Hofer die Geschicke des kleinen, aber feinen Treffpunktes in Kirchberg ob der Donau. Nun...

Szenario - Das Theater Abo

Die Abos 2022/23

www.szenario-ooe.at

ZWEI TAUBEN FÜR ASCHENPUTTEL

Ersatztermin für die entfallene Vorstellung ist amSo.,22.05.2022 um 15 Uhr
Bibliotheksfachstelle der Diözese Linz
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