Katholische Kirche in Oberösterreich - Diözese Linz Online


BISCHÖFLICHE ARBEITSLOSENSTIFTUNG
 
 
 

 

 

 

Gute Arbeit mit Wertschätzung und Fairness

Gute Arbeit mit Wertschätzung und Fairness

Die Bischöfliche Arbeitslosenstiftung beschäftigt im Betrieb Jona Personalservice Menschen in sensiblen Lebenssituationen über gemeinnützige Arbeitskräfteüberlassung. Seit der Gründung im Jahr 1994 konnten wir mehr als 530 Arbeitsplätze vermitteln. Jona nützt das Instrument der Arbeitskräfteüberlassung sehr verantwortungsvoll und sensibel zur langfristigen Integration. Gleichzeitig ist Jona ein kompetenter Partner für Unternehmen, die soziale Verantwortung tragen wollen. So können wir Menschen, die schwer Arbeit finden, einen Arbeitsplatz vermitteln, zu dem sie sonst keinen Zugang hätten.
Manifest für Gerechtigkeit

Manifest für Gerechtigkeit

Der Linzer Diözesanbischof Ludwig Schwarz und der AK-Präsident und ÖGB-Landesvorsitzende Johann Kalliauer präsentierten heute gemeinsam ein Manifest für Gerechtigkeit. In einer Aktion auf dem Linzer Taubenmarkt forderten sie die Politik zu konkreten Maßnahmen gegen Armut und Arbeitslosigkeit auf - "für menschengerechtes Wirtschaften und ein gutes Leben!"
Tag der Arbeitslosen - Unsere Aktionen auf dem Linzer Taubenmarkt

Tag der Arbeitslosen - Unsere Aktionen auf dem Linzer Taubenmarkt

"Tag der Arbeitslosen? Ja gibt's denn was zu feiern?" fragt ein Passant am Infostand der Bischöflichen Arbeitslosenstiftung. Zu recht. Ein Feiertag ist der 30. April nicht. Im Jahr 2010 weniger denn je. Umso wichtiger, an diesem Tag in der Öffentlichkeit auf die massiv angestiegene Arbeitslosigkeit, die hohe Armutsgefährdung und psychische Belastung arbeitsloser Menschen hinzuweisen. Zusammen mit anderen Mitgliedern der oberösterreichischen Veranstaltergemeinschaft sprachen wir mit interessierten LinzerInnen, aber auch mit selbst betroffenen Menschen.
„Tag der Arbeitslosen“ – Einladung an Pfarren

„Tag der Arbeitslosen“ – Einladung an Pfarren

Die vielschichtigen Problemlagen arbeitsloser Menschen sind Herausforderungen auch für die Pfarrgemeinde. Die stark gestiegene Arbeitslosigkeit betrifft so viele Menschen wie noch nie, gleichzeitig ist die Zahl der offenen Stellen massiv zurückgegangen. Bei den längere Zeit arbeitslosen Menschen sinkt rapide die Hoffnung auf einen guten Arbeitsplatz.
Presseaussendung: Strukturelle Arbeitslosigkeit

Presseaussendung: Strukturelle Arbeitslosigkeit

Die hohe strukturelle Arbeitslosigkeit erfordert mehr Arbeitsplätze. Arbeitslosen Menschen stehen viel zu wenige offene Stellen zur Verfügung. Laut neuesten Zahlen ist die Arbeitslosigkeit in Oberösterreich im März 2010 erneut angestiegen. 46.288 (+3.824) Menschen waren arbeitslos oder in Schulung. Dem gegenüber standen 6.246 (-494) gemeldete offene Stellen, wobei weder alle Arbeitssuchenden noch alle offenen Stellen hier erfasst sind. Diese Tatsache erfordert neue Lösungen von der Politik zur Schaffung von mehr Arbeitsplätzen, von denen auch gut zu leben ist.

Solidarität in der Krise

Solidarität in der Krise

Nach der Finanzkrise, Wirtschaftskrise und Beschäftigungskrise zeichnet sich eine Solidaritätskrise ab. Die Wirtschaftskrise hat nicht nur große wirtschaftliche Schäden angerichtet. Ihre negativen Auswirkungen auf den sozialen Zusammenhalt werden sich im vollen Umfang erst zeigen. Die Solidarität wird auch zum Opfer der Krise. Arbeitslose Menschen geraten noch stärker unter Druck. Doch die Entsolidarisierung hat schon vor der Krise begonnen. Diese Logik folgt zumindest vier Schritten:
Arbeitslosigkeit - ein wichtiges Thema für die Kirche

Arbeitslosigkeit - ein wichtiges Thema für die Kirche

In Hinblick auf den Tag der Arbeitslosen am 30. April lädt die Bischöfliche Arbeitslosenstiftung alle Pfarren ein, die Problemlagen arbeitsloser Menschen in den Blick zu nehmen. Dafür haben wir hier Hintergründe und Informationen bereitgestellt
Bischof Ludwig Schwarz besucht die Jugendlichen von "ju-can"

Bischof Ludwig Schwarz besucht die Jugendlichen von "ju-can"

Jeden Montag werken die TeilnehmerInnen des Jugendprojektes der Bischöflichen Arbeitslosenstiftung „ju-can“ in der Werkstatt. Sie lernen hier nicht nur, Bremsen einzustellen und Reifen zu wechseln. Im Vordergrund steht, dass sie Freude durch ihrer eigenen Hände Arbeit erfahren. Sichtlich stolz präsentierten sie Bischof Ludwig Schwarz bei seinem Besuch Anfang Februar ihr erstes gemeinsam repariertes Fahrrad.
 

Presseaussendung: Arbeitsstiftungen waren noch nie wichtiger

Presseaussendung: Arbeitsstiftungen waren noch nie wichtiger

Nie zuvor war die Zahl der Arbeitslosen in Österreich so hoch wie im vergangenen Jahr: Ende Dezember waren mehr als 450.000 Menschen auf der Suche nach Arbeit, das ist um ein Viertel mehr als im Vorjahr. Umso wichtiger ist angesichts dieser besorgniserregenden Entwicklung die konkrete Unterstützung durch Arbeitsstiftungen. Als einzige Diözese Österreichs hat Linz eine eigene Arbeitsstiftung.

Makel Langzeitarbeitslosigkeit - Film von Kurt Brazda

Makel Langzeitarbeitslosigkeit - Film von Kurt Brazda

In diesem Film kommen langzeitarbeitslose Menschen zu Wort, sie erzählen unkommentiert von ihren Erfahrungen und Schicksalsschlägen. Kurt Brazda hat für kreuz & quer des ORF eine sehr beeindruckende und einfühlsame Reportage erstellt.

Start unserers Jugendprojekts ju-can

Start unserers Jugendprojekts ju-can

Unser Sozial- und Bildungsprojekt für arbeitslose junge Menschen ist am 11. Jänner gestartet. Barbara Ecker-Derflinger und Iris Schwarzmayr begleiten zehn junge Menschen bei ihren Schritten in die Arbeitswelt. Unser Modellprojekt ist eine Gegenmaßnahme zur besorgniserregend hohen Arbeitslosigkeit bei jungen Menschen. Die Krise hat sie besonders getroffen. Die Arbeitslosenquote ist hier um ein Drittel höher als die allgemeine.

Gespräch und Beratung können helfen

Gespräch und Beratung können helfen

Seit 25 Jahren lebt die aus Cesena gebürtige Marta Göbl in Marchtrenk. Von daher rührt nicht nur ihr italienischer Akzent, sondern eine kritische Sichtweise auf die österreichische Lebens- und Arbeitskultur. Ebenfalls seit 25 Jahren ist die studierte Doktorin der Architektur auf der Suche nach einer, zu ihr passenden Arbeitsstelle. Göbl hat in Florenz im Bereich Altbausanierung gearbeitet. Dann folgte sie ihrem Mann nach Österreich und bekam zwei Kinder. "Ich bin zur Universität gegangen, für mich war klar, dass ich nicht Hausfrau sein möchte." In Italien hatte sich ihr Mann bereit erklärt, sie dabei zu unterstützen.
Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen weiter viel zu hoch - Aufruf an junge Menschen für unser Jugendprojekt

Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen weiter viel zu hoch - Aufruf an junge Menschen für unser Jugendprojekt

Unsere Presseaussendung aus Anlass der aktuellen AMS-Zahlen: Wir fordern Sofortmaßnahmen wie ein erhöhtes Arbeitslosengeld und mehr Arbeitsplätze. Als eigenen Beitrag gegen die viel zu hohe Jugendarbeitslosigkeit starten wir unser Projekt "ju-can".

Aktuelle Presseaussendung: Steigende Jugendarbeitslosigkeit als Hypothek - Das Jugendprojekt der Bischöflichen Arbeitslosenstiftung

Aktuelle Presseaussendung: Steigende Jugendarbeitslosigkeit als Hypothek - Das Jugendprojekt der Bischöflichen Arbeitslosenstiftung

Die jüngsten Zahlen des AMS bestätigen unsere Befürchtungen: Seit Ausbruch der Krise 2008 ist die in Oberösterreich bislang relativ niedrige Zahl arbeitsloser Menschen um 11.000 auf fast 40.000 (inkl. SchulungsteilnehmerInnen) angestiegen.
Eine Chance für die Jugend!

Eine Chance für die Jugend!

Jugendliche sind aktuell besonders gefährdet, ihre Arbeit zu verlieren oder keinen Ausbildungsplatz zu finden. Das Jugendprojekt der Bischöflichen Arbeitslosenstiftung will jungen Menschen, die sozial oder anderweitig benachteiligt sind, die Hoffnung auf Arbeit und ein selbständiges Leben zurückgeben sowie ihren Selbstwert stärken.
Arbeit ist das halbe Leben - Was ist dann ein Leben ohne Arbeit?

Arbeit ist das halbe Leben - Was ist dann ein Leben ohne Arbeit?

Neu: Alle Vorträge auch zum Nachhören!
Mehr als 180 TeilnehmerInnen folgten der Einladung zur Enquete der Bischöflichen Arbeitslosenstiftung zum Thema "Arbeitslosigkeit und psychische Belastungen" im Linzer Wissensturm. Sie bekamen nicht nur einsichtsreiche Referate von Werner Schöny, Clemens Sedmak und Margit Appel zu hören. Vielmehr folgten sie der Aufforderung, selbst beim Nachdenken, Mitdenken und Vordenken mitzumachen.

 

Eure Sorgen sind auch unsere Sorgen

Eure Sorgen sind auch unsere Sorgen

Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist im Mai in Österreich um 29,7 Prozent gestiegen. Den höchsten Anstieg verzeichnet Oberösterreich mit 61,1 Prozent. Mit Stichtag 31. Mai sind 37.100 OberösterreicherInnen arbeitslos oder in Schulungen, also auf der Suche nach Arbeit. Das sind um 12.630 mehr als im Mai des Vorjahres. Gleichzeitig sinkt die Zahl der offenen Stellen um ein Viertel. Besorgniserregend ist der Anstieg bei den 15- bis 24- Jährigen: Die Anzahl ist um 64 Prozent hochgeschnellt. 9.300 junge Menschen sind Ende Mai in Oberösterreich arbeitslos oder in Schulung.

Aktionstag zum Tag der Arbeitslosen

Aktionstag zum Tag der Arbeitslosen

Gemeinsam mit vielen anderen Vereinen und Initiativen war die Bischöfliche Arbeitslosenstiftung am Tag der Arbeitslosen auf dem Linzer Taubenmarkt vertreten. Im Gespräch mit Passantinnen und Passanten zeigt sich klar, dass die Krise ihre Schatten schon lange vorauswirft: Noch nie zuvor haben so viele arbeitslose Menschen vorbeigeschaut, um von ihrem Los zu berichten.
Baum der Solidarität mit arbeitslosen Menschen im Dompark gepflanzt

Baum der Solidarität mit arbeitslosen Menschen im Dompark gepflanzt

Anlässlich des Tages der Arbeitslosen am 30. April pflanzten Bischof Ludwig Schwarz und AK-Direktor stv. Franz Molterer einen "Baum der Solidarität" im Linzer Dompark. Er soll Wurzeln schlagen als Erinnerung an den Auftrag von Gesellschaft und Kirche, sich für mehr Arbeitsplätze und bessere Bedingungen für arbeitslose Menschen einzusetzen. Ein Zeichen, das angesichts rasant steigender Arbeitslosenzahlen wichtiger denn je ist.
"Eure Sorgen sind unsere Sorgen! Wir vergessen euch nicht!" lautet die Botschaft von Bischof Schwarz.
Pressekonferenz 30. April - Tag der Arbeitslosen

Pressekonferenz 30. April - Tag der Arbeitslosen

Die Unterstützung arbeitsloser Menschen ist Anliegen der Katholischen Kirche und der Arbeiterkammer. Durch die Wirtschaftskrise steigt die Arbeitslosigkeit in Oberösterreich massiv an. Junge Menschen sind davon ganz besonders betroffen. An der Pressekonferenz nahmen teil: Diözesanbischof Dr. Ludwig Schwarz, der stv. AK-Direktor Franz Molterer, MAS, Mag.a Elke Weißböck von der Sozialplattform, Christian Winkler von der Bischöflichen Arbeitslosenstiftung sowie eine arbeitslose Frau. Anschließend wurde im Dompark ein Baum der Solidarität mit arbeitslosen Menschen gepflanzt.
Eure Sorgen sind auch unsere Sorgen 30. April - Tag der Arbeitslosen

Eure Sorgen sind auch unsere Sorgen 30. April - Tag der Arbeitslosen

Seit einigen Jahren bereits lädt die Bischöfliche Arbeitslosenstiftung ein, rund um den 30. April, dem Tag der Arbeitslosen, auch in einem Gottesdienst die Lage der betroffenen Menschen zu thematisieren. In diesen Tagen wurden Gottesdienst Gestaltungsbausteine an alle Pfarren in Oberösterreich verschickt. Nach einem Spruch des II. Vatikan. Konzils sind "Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen auch Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Kirche." Darum haben wir als Titel für den Behelf "Eure Sorgen sind auch unsere Sorgen" gewählt.
Zahlen bitte! Eine Analyse der Auswirkungen der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise

Zahlen bitte! Eine Analyse der Auswirkungen der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise

Margit Appel, Katholische Sozialakademie - ksoe: In kleinen Dosen werden wir über das informiert, was wir seit Herbst 2008 ohnehin alle wissen: Die Arbeitslosigkeit wird in Österreich als Konsequenz "der Krise" deutlich steigen. Ein Nachweis mehr, dass Erwerbsarbeit im Rahmen einer kapitalistisch-marktwirtschaftlichen Wirtschaftsordnung nur bedingt geeignet ist, stabile Existenzsicherung zu gewährleisten. Und erst recht nur bedingt geeignet ist, die Bedürfnisse bzw. Ansprüche von Menschen auf Zugehörigkeit, auf Ansehen, auf Beteiligung, auf Sinnstiftung zu erfüllen.
Besorgniserregende Ergebnisse der Erhebung über Einkommen, Armut und Lebensbedingungen (EU-SILC 2007)

Besorgniserregende Ergebnisse der Erhebung über Einkommen, Armut und Lebensbedingungen (EU-SILC 2007)

Trotz Hochkonjunktur im Jahr 2007 waren Kinder, Jugendliche und Alleinerziehende stärker armutsgefährdet als in den Jahren zuvor. In ihrer jüngsten Publikation "Einkommen, Armut und Lebensbedingungen. Ergebnisse aus EU-SILC 2007" präsentiert die Statistik Austria Ergebnisse der Erhebung in Österreich. Die Zahlen aus der Vergangenheit lassen für die Zeit des aktuellen Wirtschaftsabschwungs nichts Gutes erahnen.
Arbeitslosigkeit ist kein persönliches Verschulden

Arbeitslosigkeit ist kein persönliches Verschulden

Heftige Kritik an Aussagen von Regierungs-Vertretern zum Thema Beschäftigungspolitik übt Dr. Markus Schlagnitweit, Direktorder der ksoe - Kath. Sozialakademie Österreichs. Arbeitslosigkeit ist ein prinzipielles Strukturproblem der aktuellen Wirtschaftsordnung und kann nicht mit individuellen Schuldzuweisungen erklärt werden
Dramatischer Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit

Dramatischer Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit

Angesicht der dramatischen Steigerung der Arbeitslosigkeit, besonders auch bei jungen Menschen fordert die Bischöfliche Arbeitslosenstiftung neue Ausbildungs- und Beschäftigungsprogramme und die Erhöhung des Arbeitslosengeldes. Nachdem im Jänner die Arbeitslosigkeit der jungen Menschen bereits um ein Drittel gestiegen war, hat sich der Anstieg Ende Februar auf dramatische 60,4% in Oberösterreich gesteigert (20 ? 24 jährige).

Steigende Arbeitslosigkeit und Beschäftigungskrise

Steigende Arbeitslosigkeit und Beschäftigungskrise

Der Anstieg der Arbeitslosigkeit in Oberösterreich im Jänner 2009 erreicht mit + 22% Höchstwerte. Nach den täglichen Hiobsbotschaften von Unternehmen in der Krise sind für die nächsten Monate dramatische Steigerungen zu befürchten. Derzeit sind 45.073 Menschen in OÖ arbeitslos oder in Schulung. Bei den Jugendlichen (15-24 Jahre) ist der Anstieg um 33 % erschreckend, 7.000 junge Menschen sind in OÖ arbeitslos und etwa weitere 2.800 in Schulungen und somit meist auch auf Arbeitssuche.
Finanz- und Realwirtschaftskrise ? düstere Aussichten für ArbeitnehmerInnen und arbeitslose Menschen

Finanz- und Realwirtschaftskrise ? düstere Aussichten für ArbeitnehmerInnen und arbeitslose Menschen

Bischöfliche Arbeitslosenstiftung fordert mehr Schulungen für niedrig qualifizierte Arbeitslose und ein höheres Arbeitslosengeld. Mit Ende November 2008 waren in Oberösterreich 22.295 Menschen als Arbeit Suchende gemeldet, das ist ein Anstieg von 8,8 % zum Vergleichsmonat des Vorjahres. Prognosen gehen davon aus, dass für 2009 mit einer Stagnation des Wirtschaftswachstums in Österreich zu rechnen ist und dadurch etwa 100.000 Arbeitsplätze verloren gehen könnten.
Das Abstandsgebot als Mythos

Das Abstandsgebot als Mythos

Das Arbeitslosengeld in Österreich liegt mit 55% des Lohnes deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 68%. Ein höheres Arbeitslosengeld verursacht aber keinesfalls eine höhere Arbeitslosigkeit, wie manche neoliberale Theoretiker behaupten. Arbeitslosigkeit entsteht aufgrund fehlender Arbeitsplätze. Niedriges Arbeitslosengeld eröffnet keine neuen Perspektiven, es trägt zur Armutsverfestigung, zur Stigmatisierung und zur Ausgrenzung bei.
ARBEITSLOS, KRANK, ALT - drei Wege in die Armut

ARBEITSLOS, KRANK, ALT - drei Wege in die Armut

Am 22. Oktober fand im Neuen Rathaus in Linz die Enquete des Armutsnetzwerks OÖ statt. Etwa 250 TeilnehmerInnen folgten mit Interesse den Schwerpunkt-Vorträgen von Nikolaus Dimmel (Universität Salzburg) zu "Arbeitswelt und Armut", Matthias Till (Statistik Austria) zu "Generationen und Armut" und Claudia Habl (Ö. Bundesinstitut für Gesundheitswesen) zu "Gesundheit und Armut". Bei der anschließenden Podiumsdiskussion wurde die Frage nach der Verantwortung für die Armut in Oberösterreich gestellt.
Wie im Himmel, so auf Erden

Wie im Himmel, so auf Erden

Kirchlicher Einsatz für soziale Gerechtigkeit in der Arbeitswelt war der Titel einer Diskussionsveranstaltung in Rohrbach am 30. September 2008. Bischof em. Maximilian Aichern und der Linzer Theologe Dr. Ansgar Kreutzer diskutierten mit 120 Interessierten die soziale Dimension unseres Glaubens mit besonderem Augenmerk auf die Arbeitswelt und auf den Problembereich Arbeitslosigkeit.
Lehrplätze gesucht!

Lehrplätze gesucht!

Die Lage für Lehrstelleninteressierte ist etwas besser als im Vorjahr. Aber noch immer gibt es zu wenige Lehrstellen für alle Jugendlichen, die einen betrieblichen Ausbildungsplatz suchen.
In Oberösterreich ist ein Anstieg bei den neu abgeschlossenen Lehrverträgen zu verzeichnen. Das ist eine erfreuliche Tendenz, das Problem von zu wenigen Lehrstellen ist aber noch nicht gelöst. Nach wie vor sind viele SchulabgängerInnen auf der Suche nach einem für sie passenden Lehrplatz. Ende August stehen in Oberösterreich 1.313 sofort verfügbaren Lehrstellensuchenden 1.047 sofort verfügbare offene Lehrstellen gegenüber. Somit beträgt die "Lehrstellenlücke" derzeit rechnerisch 266.
"Zeichen des Teilens" mit arbeitslosen Menschen

"Zeichen des Teilens" mit arbeitslosen Menschen

Wenn vielen Menschen das Schicksal arbeitsloser Menschen wichtig ist, wird nachhaltige Hilfe möglich! Seit mehr als 20 Jahren ist der Einsatz der Bischöflichen Arbeitslosenstiftung für arbeitslose Menschen nur durchführbar dank einer Vielzahl von Spender und Spenderinnen ? Personen und Organisationen, die sich mit Arbeitslosen solidarisch zeigen und ein "Zeichen des Teilens" setzen wollen.
Erfolgreich mit guten Arbeitsplätzen

Erfolgreich mit guten Arbeitsplätzen

Die Bischöfliche Arbeitslosenstiftung verhilft mit dem "anderen Leasing" erfolgreich arbeitslosen Menschen zu einem Arbeitsplatz. Seit 1994 konnten mehr als 400 Menschen auf einen Arbeitsplatz vermittelt werden. Im heurigen Jahr sindes bereits 20 Menschen. Für diese Menschen ist dank der Bischöflichen Arbeitslosenstiftung die Zeit der Arbeitslosigkeit vorbei.
Unsere Hilfe konkret - Wir verbinden Mensch und Wirtschaft

Unsere Hilfe konkret - Wir verbinden Mensch und Wirtschaft

Eine ganz konkrete Form der Unterstützung arbeitsloser Menschen durch die Bischöfliche Arbeitslosenstiftung ist die Beschäftigung in unserem gemeinnützigen Betrieb JONA-Personalservice. Seit der Gründung im Jahr 1994 konnten wir 422 Dienstverhältnisse abschließen und somit für unsere Beschäftigten großen Nutzen stiften. Mit unserem "Integrationsleasing" bauen wir eine Brücke, die Menschen mit verschiedenen Handikaps und Betriebe verbindet. So erschließen wir für unsere Zielgruppe Arbeitsplätze, zu denen sie sonst keinen Zugang hätten.
Kundgebung zum Tag der Arbeitlosen -  30. April

Kundgebung zum Tag der Arbeitlosen - 30. April

Viele Menschen in unserem Land erleben Arbeitslosigkeit als Teil ihrer Lebensrealität. Um auf die Lage der betroffenen Menschen und auf das gesellschaftliche Problem Arbeitslosigkeit aufmerksam zu machen, haben verschiedene Organisationen anlässlich des Tages der Arbeitslosen am 30. April gemeinsam eine Kundgebung an der Linzer Landstraße organisiert.
Arbeitslosigkeit oder prekäre Arbeitssituationen machen vielen Menschen zu schaffen

Arbeitslosigkeit oder prekäre Arbeitssituationen machen vielen Menschen zu schaffen

Bei einer Pressekonferenz am 29.4.2008 im Linzer Presseclub nahmen Diözesanbischof Dr. Ludwig Schwarz, Arbeiterkammerpräsident Dr. Johann Kalliauer und Dr.in Christine Stelzer-Orthofer, Sozialwissenschafterin am Institut f. Gesellschafts- und Sozialpolitik der UNI Linz Stellung zum Tag der Arbeitslosen. Zudem schilderte Josef Schmid sehr persönlich seine Zeit der zweieinhalb jährigen Arbeitslosigkeit.
Arbeitslosigkeit - theologisch betrachtet

Arbeitslosigkeit - theologisch betrachtet

Arbeitslosigkeit ist primär ein gesellschaftliches strukturelles Problem und muss als solches gelöst werden. Ein individualistisches Menschenbild, mit der Devise "Jeder ist seines Glückes Schmied!", entspricht nicht dem Menschenbild der jüdisch-christlichen Tradition. In der Logik einer solch individualistischen Betrachtungsweise liegt es dann auch, den Arbeitslosen die Schuld für Arbeitslosigkeit zu geben.
Schicksal "arbeitslos"?

Schicksal "arbeitslos"?

Unterlagen zum "Tag der Arbeitslosen" am 30. April. Die Arbeitslosenquote geht zurück, trotzdem ist sie auch 2008 für viele Menschen bedrückende Realität. Etwa jede/r fünfte Beschäftigte in Oberösterreich muss innerhalb eines Jahres mit Arbeitslosigkeit rechnen.
Diese Site wird laufend ergänzt!!
Neuerscheinung SKANDAL ARBEITSLOSIGKEIT

Neuerscheinung SKANDAL ARBEITSLOSIGKEIT

Anlässlich 20 Jahre Bischöfliche Arbeitslosenstiftung der Diözese Linz ist dieses Buch, das Arbeitslosigkeit als theologische Herausforderung versteht, entstanden. Die AutorInnen Edeltraud Koller, Ansgar Kreutzer und Bernhard Vondrasek stellen dringliche Anfragen an Kirche, Wirtschaft und Gesellschaft. Aus Sicht von Systematischer Theologie, Moraltheologie und Pastoralthologie werden Konturen einer gebotenen "Theologie der Arbeitslosigkeit" skizziert.
Menschen - nicht Zahlen!

Menschen - nicht Zahlen!

Viele arbeitslose Menschen haben trotz guter Wirtschaftlage keinen Erfolg bei ihrer Arbeitssuche. Besonders schwierig ist die Lage von älteren arbeitslosen Menschen, meist schon ab Mitte 40. Sie können oftmals nicht die hohen Erwartungen an Flexibilität oder an EDV-Kenntnissen erfüllen und werden einfach als zu alt abgestempelt. Trotz einiger löblicher Ausnahmen, wo einzelne Betriebe besonders auch ältere MitarbeiterInnen beschäftigen, werden durchwegs jüngere bevorzugt. Es gibt ja genug Arbeitssuchende.
Warum engagiert sich die Kirche für arbeitslose Menschen?

Warum engagiert sich die Kirche für arbeitslose Menschen?

In den 20 Jahren des Bestehens der Bischöflichen Arbeitslosenstiftung konnte vielen arbeitssuchenden Menschen ein Zeichen der Hoffnung und eine neue berufliche Zukunft geschenkt werden. Diözesanbischof Dr. Ludwig Schwarz und Bischof em. Maximilian Aichern begründen das kirchliche Engagement für arbeitslose Menschen.
20 Jahre Einsatz für mehr Gerechtigkeit

20 Jahre Einsatz für mehr Gerechtigkeit

1987 wurde vom damaligen Diözesanbischof Maximilian Aichern die "Bischöfliche Arbeitslosenstiftung" als Zeichen der tatkräftigen Unterstützung und des Engagements der Kirche mit arbeitslosen Menschen gegründet. In diesen 20 Jahren blieb die Notwendigkeit zur Hilfe bestehen. Eine Zwischenbilanz von Christian Winkler.
Soziale Gerechtigkeit in der Arbeitsgesellschaft

Soziale Gerechtigkeit in der Arbeitsgesellschaft

Die Schieflage bei der Verteilungsgerechtigkeit entsteht durch die Schieflage bei den gesellschaftlichen Machtverhältnissen. Die Rede von Prinzipien der sozialen Gerechtigkeit erfordert eine präzise Deutung der Situation, um entsprechende grundlegende Antworten zu finden.
Schieflage der Machtverhältnisse

Schieflage der Machtverhältnisse

"Zentrales Merkmal der Wirtschaft in Europa ist die vorherrschende Schieflage der Machtverhältnisse" so bringt Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach beim gestrigen Sozial-Stammtisch im Bildungshaus Betriebsseminar die Sache auf den Punkt. Mehr als 70 Personen waren gekommen, um den deutschen Jesuitenpater, Sozial- und Wirtschaftsethiker Prof. Hengsbach zum Thema "Gerechtigkeit konkret ? bei Arbeit, Wirtschaft und Grundsicherung" zu hören und mit ihm zu diskutieren.
Straßenaktion am Taubenmarkt

Straßenaktion am Taubenmarkt

Wer am Montag, den 30. April 2007 am Linzer Taubenmarkt vorbeikam, wurde mit dem Thema Arbeitslosigkeit konfrontiert. Verschiedene Organisationen, unten ihnen die Bischöfliche Arbeitslosenstiftung und "Stellenwert ? Jugend will Arbeit" machten am "Tag der Arbeitslosen" auf die Situation arbeitsloser Menschen aufmerksam.
Gute Arbeit - Gutes Leben

Gute Arbeit - Gutes Leben

Gerechte Verteilung der Erwerbsarbeit reduziert Arbeitslosigkeit und Armut. Sozialpredigt von Christian Winkler zum Tag der Arbeitslosen 30. April und Tag der Arbeit 1. Mai
Arbeitslosigkeit kann jede und jeden treffen

Arbeitslosigkeit kann jede und jeden treffen

Arbeitslosigkeit ist vor allem ein Problem für Menschen ohne Berufsausbildung. Mit 45% sind sie die größte Gruppe. 35% der arbeitslosen Menschen haben einen Lehrabschluss und somit eine Qualifikation, die oftmals aber nicht nachgefragt ist. Verstärkte Anstrengungen in der Ausbildung sind nötig, besonders für junge Menschen.
Eröffung der neuen Büroräume

Eröffung der neuen Büroräume

Mehr als 100 Gäste versammelten sich am 21. März 2007 in der Kapuzinerstraße 38 zur Eröffnungsfeier der Büroräume der Bischöflichen Arbeitslosenstiftung mit JONA-Personalservice und der Arbeitstiftung der Diözese Linz. Sie arbeiten nun unter einem Dach mit dem Fahrradzentrum der Vereines B7.
Das ´Märchen´ von der Vollbeschäftigung

Das ´Märchen´ von der Vollbeschäftigung

Angesichts von aktuell ca. 397.000 arbeitslosen Menschen im Jänner in Österreich ist Vollbeschäftigung noch lange kein Thema. Wenn manche Verantwortlichen nach dem knappen Verfehlen eines neuen Rekordhochs bei den Arbeitslosenzahlen von beinahe Vollbeschäftigung reden, kann bei arbeitslosen Menschen das Gefühl auftauchen, sie wären Teil einer Märchenerzählung. Es handelt sich aber um reale Schicksale. Die veröffentlichten Beschäftigten- oder Arbeitslosenzahlen sind genauer zu betrachten.
Neue Arbeitslosenzahlen ? menschlich betrachtet

Neue Arbeitslosenzahlen ? menschlich betrachtet

Erfreulicher Rückgang der Arbeitslosenzahlen ist leider nur ein kleiner Knick in der Statistik nach langjährigem Anstieg. Schlimme Auswirkungen für arbeitslose Menschen belegt die wissenschaftliche Studie der Universität Linz. SchulungsteilnehmerInnen wollen berufliche Qualifikation verbessern.

Arbeitslose Menschen in Oberösterreich und ihre Probleme

Arbeitslose Menschen in Oberösterreich und ihre Probleme

Kaum jemand stellt sich die Frage, wie arbeitslose und Arbeit suchende Menschen zurecht kommen. Wie fühlen sie sich, wie zufrieden sind sie, mit welchen Belastungen leben sie? Was könnte ihnen helfen? Um die Lebens- und Problemlagen arbeitsloser Menschen zu erfassen wurden in einer neuen Studie der UNI-Linz mehr als 500 Betroffene in Oberösterreich befragt, mit 50 von ihnen sowie mit 30 ExpertInnen wurden Interviews geführt. Die Ergebnisse verdeutlichen, Arbeitslosigkeit wirkt sich in vielen Lebensbereichen negativ aus, unabhängig davon ob jung oder alt, Mann oder Frau, gesund oder krank, ob erstmals oder mehrmals von Arbeitslosigkeit betroffen.
Was arbeitslose Menschen erleben

Was arbeitslose Menschen erleben

Mit Arbeitslosigkeit hatte im vergangen Jahr jede/r 5. Erwerbstätige in Oberösterreich zu kämpfen, das sind 110.633 Menschen. Ein Teil von ihnen findet wieder eine gute Stelle, ein Teil muss unter schlechteren Bedingungen ein Arbeitsverhältnis eingehen und ein Teil bemüht sich, bewirbt sich hoffnungsvoll bei jeder Gelegenheit, hat sich von den ursprünglichen Wünschen schon verabschiedet und bleibt trotzdem arbeitslos.
Wer von Armut spricht darf vom Reichtum nicht schweigen

Wer von Armut spricht darf vom Reichtum nicht schweigen

Über 1.000.000 armutsgefährdete Menschen in Österreich ist eine Schande für unser Land. Die betroffenen Menschen können sich in unserer Gesellschaft nur eingeschränkt beteiligen. Gleichzeitig wächst rapide der Reichtum und das meist auch noch steuerschonend. Die Schere zwischen Arm und Reich geht weiter auseinander. Wir brauchen mehr Verteilungsgerechtigkeit als gemeinsames Ziel im Wirtschaftsprozess und ein solidarische Sozialsystem mit sozialen Leistungen, die über der Armutsgefährdungsschwelle liegen und Armut tatsächlich beenden.

Arbeitslose und Pflegedienst

Arbeitslose und Pflegedienst

Statt den Druck auf arbeitslose Menschen weiter zu erhöhen, fordert die Bischöfliche Arbeitslosenstiftung mehr Steuergerechtigkeit und mehr Verantwortung der Unternehmerseite ein. Das Problem am Arbeitsmarkt sind nicht die Arbeitslosen sondern die fehlenden Arbeitsplätze.

Zwischen Arbeit und Arbeitslosigkeit

Zwischen Arbeit und Arbeitslosigkeit

Etwa 1.000.000 Menschen arbeiten in prekären Arbeitsverhältnissen. Mit "prekär" werden im Allgemeinen missliche, schwierige und/oder bedenkliche Situationen beschrieben. Keine ausreichende soziale Absicherung, das Arbeitsrecht gilt für diese Beschäftigten nicht und sie sind dem Auftraggeber ausgeliefert, das sind die gravierendsten Auswirkungen von prekären Dienstverhältnissen.
Gottfried Rieser, Sekretär der Privatangestellten-Gewerkschaft schildert konkrete Fälle und die Auswirkungen auf die prekär Beschäftigten.
Tag der Arbeitslosen  - Straßenaktion am Taubenmarkt

Tag der Arbeitslosen - Straßenaktion am Taubenmarkt

Verschiedenste Vereine und Organisationen versammelten sich am 29. 4. am Linzer Taubenmarkt, um auf die Situation arbeitsloser Menschen aufmerksam zu machen. Von kirchlicher Seite beteiligten sich die Bischöfliche Arbeitslosenstiftung, das Projekt "stellenwert ? Jugend will Arbeit" und die Kath. ArbeitnehmerInnen Bewegung (Arbeitskreis Frauen) an der Aktion.
In Oberösterreich suchen 15,4 % der Frauen dringend Arbeit.
Pressekonferenz anlässlich des Tages der Arbeitslosen 30. April

Pressekonferenz anlässlich des Tages der Arbeitslosen 30. April

Arbeitslosigkeit ist schon lange kein Randgruppen-Problem mehr. Aus Anlass des "Tages der Arbeitslosen" macht die Bischöfliche Arbeitslosenstiftung auf Lücken in der Statistik aufmerksam und zeigt auf, was es heißt, mit dem sozialen Stigma "Arbeitslosigkeit" leben zu müssen. Die bereinigte Arbeitslosenquote liegt in Oberösterreich im Jahresdurchschnitt 2005 bei 7,1%, in Österreich bei 10,0%.
Diözesanbischof Dr. Ludwig Schwarz: "Wirtschaften sollen wir nicht nur für die Gewinne sondern für die Menschen, damit sie gute Arbeitsplätze haben."
Gute Arbeit ist für alle da - Gestaltungsvorschläge für Gottesdienste zum Tag der Arbeitslosen 30. April

Gute Arbeit ist für alle da - Gestaltungsvorschläge für Gottesdienste zum Tag der Arbeitslosen 30. April

Am 30. April, dem Tag vor dem Tag der Arbeit, wird von einigen, auch kirchlichen, Organisationen der Tag der Arbeitslosen begangen, vorrangig um auf die Situation der Menschen ohne Erwerbsarbeit aufmerksam zu machen. Die Sorgen und Ängste der Menschen sollen auch in der Gestaltung eines Gottesdienstes ihren Widerhall finden.
Die Bischöfliche Arbeitslosenstiftung hat einen Behelf für die Gestaltung der Gottesdienste erstellt.
Auswirkungen der Arbeitslosigkeit und Tipps für den persönlichen Umgang damit

Auswirkungen der Arbeitslosigkeit und Tipps für den persönlichen Umgang damit

Arbeitslosigkeit bedeutet für die Betroffenen eine schwere psychische Belastung. Sie führt bei längerer Dauer zu seelischen Veränderungen, zu psychosomatischen Krankheiten und zu anhaltenden Veränderungen im sozialen Leben. Depressivität, Nervosität und Apathie nehmen erwiesenermaßen zu.
Mag.a Ulrike Würzburger beschreibt die Auswirkungen genau und gibt den Betroffenen 10 Tipps mit.
Zauberformel 20-10 - von Christian Felber, Mitbegründer von Attac Österreich

Zauberformel 20-10 - von Christian Felber, Mitbegründer von Attac Österreich

Eine große Mehrheit in der Gesellschaft empfindet die größer werdenden Ungleichheiten als Gefahr. Gleichzeitig gibt es eine breite Ablehnung von totaler ökonomischer Gleichheit. Logische Frage: Wie groß soll die Ungleichheit sein?
Mit der Formel 20-10 schlägt Christian Felber vor, die Spitzeneinkommen mit dem 20fachen des Mindestlohnes uns das Privatvermögen mit 10 Millionen Euro zu begrenzen.
Arbeit schaffen und teilen - US-Ökonom Jeremy Rifkin, Interview aus der Stuttgarter Zeitung

Arbeit schaffen und teilen - US-Ökonom Jeremy Rifkin, Interview aus der Stuttgarter Zeitung

Die Arbeitslosenquote in den USA ist niedriger als in Deutschland. Aber zu welchem Preis? Das schmutzige Geheimnis hinter dem US-Wirtschaftsboom in den 90er Jahren ist die wahnsinnige Verschuldung der privaten Haushalte. Die Verbraucherkredite haben jedes Jahr um neun Prozent zugenommen.
Jeremy Rifkin entlarvt drei Pseudotheorien, die in der heutigen Politik weit verbreitet sind
Interview mit Bischof Maximilian Aichern, nicht nur zum Thema Arbeitslosigkeit

Interview mit Bischof Maximilian Aichern, nicht nur zum Thema Arbeitslosigkeit

"Während der ganzen Zeit meines Dienstes als Bischof von Linz ? nahezu ein Vierteljahrhunderts ? hat Arbeitslosigkeit ? manchmal mehr, manchmal weniger ? eine Rolle gespielt. Die öffentlichen Stellen haben sich immer bemüht, die Zahlen so gering als möglich zu halten, aber deutliche Anstiege sind vorhanden. Veränderungen in der Gesellschaft sind sichtbar, es gibt heute mehr Menschen mit materiellen Sorgen, sie kommen auch zu mir."
Bischof Maximilian Aichern beklagt die zunehmende ungerechte Verteilung von Einkommen und Vermögen, er tritt für eine höhere Vermögensbesteuerung ein.
Sparen wir doch die Arbeitslosigkeit ein - von Christian Winkler

Sparen wir doch die Arbeitslosigkeit ein - von Christian Winkler

Letztendlich ist Arbeitslosigkeit die Folge von fehlenden Arbeitsplätzen und sie tritt "vom Willen der Arbeitslosen unabhängig in Erscheinung". Arbeitslosigkeit ist keine Erholungsphase für die Betroffenen. Meldungen über Managementfehler im großen Stile (Opel) und Schwarzunternehmertum (Baubranche) weisen auf das Vernichten von vielen Arbeitsplätzen hin.
Christian Winkler führt sieben Punkte zur Verringerung der Arbeitslosigkeit auf.

 

BISCHÖFLICHE
ARBEITSLOSENSTIFTUNG

4020 Linz, Kapuzinerstr. 38/2
Tel.: 0732/781370 Fax: –4
arbeitslosenstiftung@
dioezese-linz.at

Setzen Sie bitte ein
Zeichen des Teilens mit arbeitslosen Menschen und spenden Sie bitte an die Bischöfliche Arbeitslosenstiftung:
Konto Nr.: 10.653.210,
VKB-Bank, BLZ 18.600

 

Film: Makel Langzeit-arbeitlosigkeit

 

Baum der Solidarität mit arbeitslosen Menschen

Seit dem Tag der Arbeitslosen am 30. April 2009 steht als Zeichen unserer Solidarität mit arbeitslosen Menschen ein neuer junger Baum im Linzer Dompark. So wie er soll unsere Solidarität wachsen.

Kirche und Arbeiterkammer bringen mit diesem gemeinsam gepflanzten Baum das gemeinsame Anliegen zum Ausdruck, dass für jeden arbeitslosen Menschen ein menschengerechter Arbeitsplatz geschaffen werden muss.