Durch den Advent mit Engel Angela

Vorschlag für ein Adventprojekt in der Pfarre (Lj C - 2009)

Wer hätte nicht gerne einen Engel an seiner Seite, den er auch manchmal sehen kann ... Vielleicht ist der Advent so eine Zeit, (s)einen Engel zu erspüren ...


Gerade für Kinder ist die Zeit des Wartens im Advent etwas ganz Besonderes. In vielen Pfarren gibt es schon Adventprojekte, welche Kinder vor allem in den Gottesdienst einbeziehen sollen, indem es Angebote gibt, bei denen sich die Kinder im Gottesdienst finden können. Das kann z.B. geschehen durch verschiede Elemente im Gottesdienst, die für Kinder und von Kindern gestaltet werden oder durch Aktionen, wie Austeilen von Malvorlagen oder Bastelanleitungen, deren Resultate die Kinder dann in den nächsten Gottesdienst oder in die Kinderweihnacht mitbringen und dort zur „Präsentation“ aufgehängt werden, usw. …  

In der kleinen Filialgemeinde Reindlmühl, die zur Pfarre Altmünster gehört, gibt es seit Jahren ein solches Adventprojekt. Den Mittelpunkt bildet immer eine Geschichte, die von den Kindern im Gottesdienst (als Einleitung oder als Teil der Predigt) dargestellt wird. Bereits letztes Jahr haben wir ein solches Projekt auf unserer Homepage vorgestellt. Vielleicht können sich noch manche daran erinnern, als uns ein Stern nach Betlehem (ent)führte …
Heuer soll uns in den vier Geschichten ein Engel namens Angela auf die Spur bringen, was Advent wirklich heißen könnte

Aufbau der Geschichte und Tipps zum Projekt:
Insgesamt ist die Geschichte so aufgebaut, dass Elemente/Kernaussagen der Schriftstellen des jeweiligen Adventsonntages vertieft werden.
Dazu gibt es vier Teile für den Advent: 1., 2., 3. und 4. Adventsonntag (bei diesem Teil auch Überleitung zur Kinderweihnacht).
Angegeben sind zu jeder Geschichte: Schriftstellen des jeweiligen Sonntags und Liedvorschläge für den Gottesdienst.

Nach jedem Gottesdienst kann eine Bastel- oder Malvorlage für einen Engel ausgeteilt werden. Man könnte die Kinder aber auch ermutigen, selbst Engel zu basteln oder zu malen und sie zum nächsten Gottesdienst oder zur Kinderweihnacht mitzubringen. Eine gute Quelle für Ausmalbilder  ist auch das Internet.

Als Motivation zum Mitmachen kann im ersten Gottesdienst ein dunkles leeres Tuch gezeigt werden, das die Dunkelheit in der Welt (wie sie auch in der Geschichte vorkommt) darstellt. Die Kinder werden aufgefordert, ihre Engel mitzubringen, damit diese Angela helfen, ihre Aufgabe zu erfüllen … Das Tuch wird in der Kirche aufgehängt, sodass die mitgebrachten Engel mit Stecknadeln befestigt werden können und für die Kinder gut sichtbar sind.

Natürlich kann man sich mit der Geschichte auch in einem anderen Rahmen auseinandersetzen, z.B.: Kinderbibelrunde, Jungschar, in der Familie usw. Auch das Lesen mit verteilten Rollen ist eine Möglichkeit. Weiters kann der ganze Text auch von einer Person gelesen werden und die Kinder könnten ihre Rollen pantomimisch darstellen (wenn zu wenig Vorbereitungszeit ist, oder wenn die SchauspielerInnen zu schüchtern sind für Sprechrollen.)
Ja, und wen euer Engel männlich ist, dann ist der Name ganz leicht in Angelo zu verwandeln (eine Namensänderung würde ich auch eventuell vornehmen, wenn der Name Müller in der Pfarre usw. sehr präsent ist).
 

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