Firmpate - Firmpatin


 

Das Patenamt bedeutet Vorbild, Begleiter/in und Unterstützung im Glaubensleben zu sein.

Außerdem haben Paten/Patinnen den Vorteil, dass sie zumeist nicht zu jenem Personenkreis gehören, gegen den pubertierende Jugendliche gerade Sturm laufen. So können sie Zugänge zu ihnen haben, die die Eltern (im Moment) nicht haben. Ihr Wort, ihr Beispiel ist daher nicht zu unterschätzen. Das setzt natürlich eine gute zwischenmenschliche Beziehung zwischen Pate/Patin und Firmling voraus.
 

Der Firmpate/die Firmpatin muss diese Voraussetzungen erfüllen und der Aufgabe, Begleiter/in im Glauben zu sein, gerecht werden. Das verlangt nicht nur den »Draht« zum Firmling, sondern auch den lebendigen Bezug zur Kirche und selbstverständlich die menschliche Reife dafür. Firmpaten und -patinnen ohne Bezug zum Glauben und zur Kirche sind eigentlich ein Widerspruch in sich, wenn die Firmung als Initiation in die Kirche ernst genommen wird.
Es passiert immer öfter, dass Zweifel aufkommen, ob jemand auf Grund seiner persönlichen Lebenssituation kirchenrechtlich vom Patenamt ausgeschlossen ist. Hier müssen in jedem einzelnen Fall die konkrete persönliche Situation betrachtet und die oben genannten Voraussetzungen überprüft werden. Gefragt ist hier das Gespür für jede/n Einzelne/n. Wenden Sie sich bitte an den/die Seelsorger/in Ihres Vertrauens.

Jeder Firmling sollte normalerweise einen Paten/eine Patin haben. Die Paten sind für die rechte Vorbereitung auf den Empfang des Sakramentes mitverantwortlich; bei der Firmfeier stellen sie den Firmling dem Firmspender vor und helfen ihm auch später, in der Kraft des Heiligen Geistes den Glauben im Leben zu bezeugen.

Im Hinblick auf die heutige pastorale Situation empfiehlt es sich, dass der Taufpate/die Taufpatin auch Firmpate/Firmpatin ist. So wird die enge Verbindung von Taufe und Firmung deutlicher und das Patenamt im Bewusstsein des Taufpaten erneut gestärkt. Die Möglichkeit, einen vom Taufpaten verschiedenen Firmpaten zu wählen, wird dadurch nicht ausgeschlossen. Die Eltern können nicht die Funktion eines Paten übernehmen, es ist aber möglich, dass die Eltern selbst ihr Kind dem Firmspender vorstellen.


Der Firmpate/die Firmpatin muss das 16. Lebensjahr vollendet haben.

Der Firmpate/die Firmpatin muss katholisch und gefirmt sein. 

 

Es passiert immer öfter, dass Zweifel aufkommen, ob jemand auf Grund seiner/ihrer persönlichen Lebenssituation kirchenrechtlich vom Patenamt ausgeschlossen ist. Hier müssen in jedem einzelnen Fall die konkrete persönliche Situation betrachtet und die oben genannten Voraussetzungen überprüft werden. Gefragt ist hier das Gespür für jede/n Einzelne/n. Wenden Sie sich bitte an den/die SeelsorgerIn Ihres Vertrauens.
 
 

Firmpaten _ Foto: Haider
Firmpaten _ Foto: Haider

 

Das Firmgeschenk

Kriterien für ein „gutes Geschenk“:

1. Das Geschenk soll dem Firmling Freude machen.
Um zu wissen, was dem Firmling Freude (nicht nur Vergnügen) macht, ist es sicher erforderlich, ihn etwas besser zu kennen. Nötige Infos kann man vielleicht bei den Eltern oder – noch besser – beim Firmling selber einholen, auf mehr oder weniger offensichtliche Weise.


2. Die/Der Schenkende soll beim Schenken Freude haben.


3. Das Geschenk soll in Größe und Art dem Anlass „Firmung“ entsprechen.
Immer wieder wird auch die Frage nach der Notwendigkeit eines „religiösen“ Geschenks gestellt. Wir laden dazu ein, den Begriff „religiös“ in einem offenen Sinn zu verstehen. Ein religiöses Geschenk kann etwas sehr Schönes sein, hat aber nur Sinn, wenn die realistische Chance besteht, dass mit dem Geschenk auch das 1. Kriterium erfüllt wird.

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