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Allianz für den freien Sonntag protestiert gegen Sonntagsöffnung von Spar am Linzer Hauptbahnhof
Am vergangenen Sonntag haben rund 200 Personen der "Allianz für den freien Sonntag" vor dem Linzer Hauptbahnhof gegen die Sonntagsöffnung von Spar protestiert. Die Allianz von VertreterInnen der katholischen und evangelischen Kirchen, Gewerkschaft, Arbeiterkammer, Freizeitverbände und aller vier oberösterreichischen Parteien stellte sich geschlossen gegen die Sonntagsöffnung.
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Die Präsidentin der Katholischen Aktion OÖ Margit Hauft sagte bei der Kundgebung:
"Der Sonntag ist ein Kulturgut und ein Teil der Lebensqualität. Die nötige Unterbrechung im Alltag und das Eintreten gegen seine Aufweichung ist keine Privatsache. Wenn durch zuviele Ausnahmen für die Sonntagsregelung der freie Sonntag immer mehr zur Ausnahme wird, ergibt das schwerwiegende Konsequenzen für die gesamte Gesellschaft, die ohnehin unter Vereinsamungstendenzen leidet. Versuche, durch geschickte Interpretation sogar die Landesverfassung zu umgehen, werden sicher kein Einzelfall bleiben. An uns allen wird es liegen, ob es interessant ist für Unternehmen, sich über die Sonntagskultur hinwegzusetzen. Ich spare mir Gedanken über die Firmenphilosophie, die Respekt vor einer Landesverfassung missen läßt und sich weigert, sich auf die vorgesehene Sonntagsverkaufsfläche zu beschränken. Ich spare mir Gedanken darüber, dass die Mitarbeiterinnen selbstverständlich die Bedingungen der Sonntagsarbeit unterschrieben haben. Ich spare mir auch Gedanken über die Familienfreundlichkeit eines ach so menschenfreundlichen Nahversorgers. Ich wünsche uns allen einen schönen gemeinsamen Sonntag."
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Allianz für den freien Sonntag
Feedback und Reaktionen an SPAR Österreich
2004-12-06 11:13:53
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