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Der Liturgiekreis der Pfarre will damit an eine alte kirchliche Tradition anknüpfen, welche in der Fastenzeit den Altar und das Allerheiligste den Blicken entzog, um einen Blick für die Leere zu bekommen. Der Besucher ist gefordert sich auf die Leere einzulassen um aus dem Nicht-sehen eine Ahnung für das Heilige zu gewinnen. „Es ist paradox“, erläutert Pfarrassistent Johannes Frank, „aber erst durch die Verhüllung wird das Heilige besonders sichtbar!“ Die Pfarre hat sich vorgenommen in der Fastenzeit den Blick auf das Wesentliche zu schärfen. In diesem Sinne wird Mitte März eine ganze Woche in der Pfarre terminfrei bleiben. In den Sonntagsgottesdiensten wird das gesprochene Wort zugunsten der Stille reduziert. Zur Osternacht wird der Altarraum wieder in altem Glanz erstrahlen.
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Der verhüllte Altar in der Pfarrkirche Puchkirchen |
http://www.dioezese-linz.at/pfarren/puchkirchen/
(ha)
2010-03-04 10:22:58
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