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Erika Kirchweger, Vorsitzende der kfb und Ursula Steiner, Vorsitzende der diözesanen Frauenkommission wiesen in ihrem Statement darauf hin, dass sie als Christinnen nicht vor der Realität „Gewalt an Frauen“, weder vor der sichtbaren noch vor der verborgenen Gewalt in der Familie und in den Strukturen von Gesellschaft, die Augen verschließen wollen Die Katholische Frauenbewegung und Frauenkommission der Diözese Linz wollen in der Kirche und in der Gesellschaft das Thema Gewalt an Frauen ansprechen. Sie verstehen sich als Anwältinnen für benachteiligte Frauen. •Sie möchten Frauen und auch Männer ermutigen, nicht die Augen vor der Realität zu verschließen und Gewalt an Frauen aufzuzeigen.
•Sie fordern dazu auf, das Schweigen über häusliche Gewalt zu brechen und betroffene Frauen zu ermutigen, sich an professionelle Beratungsstellen zu wenden.
•Sie wenden ihre Aufmerksamkeit auch den Erfahrungen von Menschen zu, die durch Personen aus der Kirche Missbrauch und Gewalt erfahren haben. Daher informieren sie über die diözesane Kommission gegen Missbrauch und Gewalt.
•Sie appellieren an Seelsorgerinnen und Seelsorger, sich mit den unterschiedlichen Facetten von Gewalt auseinanderzusetzen und durch Bewusstseinsarbeit dazu beizutragen, die Spirale der Gewalt zu durchbrechen.
•Sie unterstützen nationale Initiativen, wie z.B. die Frauenhelpline für Opfer von Gewalt: 0800 222 555.
•Sie weisen darauf hin, dass Gewalt gegen Frauen ein internationales Problem ist und fördern in der kfb Projekte, die von Gewalt betroffene Frauen unterstützen und Bewusstseinsarbeit gegen Gewalt machen, z.B. in Kolumbien.
Bischof Ludwig Schwarz betonte in seinem Statement, dass gleiches Recht und gleiche Würde, unabhängig vom Geschlecht, ein Menschenrecht ist. Gewalt gegen Frauen ist eine Realität, an der die Kirche nicht vorbeischauen kann. Im Blick auf die Bibel wird deutlich, dass Gott auf der Seite der Opfer steht.
Informationen: Mag.a Michaela Leppen, Kath. Frauenbewegung OÖ, 0732/7610-3446 Mag.a Sonja Riha, Frauenbeauftragte der Diözese Linz, 0732/7610-3010
Katholische Frauenbewegung der Diözese Linz
Frauenkommission der Diözese Linz
Politisches Nachtgebet für Frauen Termin: 25. November 2009, 19.30 Uhr Ort: Evang. Martin-Luther-Kirche, Linz, J.-K.-Vogel-Str. 2 A Thema: „... und raus bist du“ - Armutszeugnis Frauenarmut Jedes Jahr organisieren Menschenrechtsorganisationen zum 25. November Veranstaltungen verschiedenster Art. Ziel ist die Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Frauen und Mädchen, die allgemeine Stärkung von Frauenrechten und die Unterstützung von Gleichstellungsprogrammen. Dabei sollen die unterschiedlichen Formen von Gewalt an Frauen zur Sprache kommen: Sexueller Missbrauch, Zwangsprostitution, Vergewaltigung, Zwangsheirat, häusliche Gewalt, Frauenarmut, Benachteiligungen beim Erb- und Wahlrecht, bei der Bildung. Hintergrund für die offizielle Initiierung dieses Aktionstages 1999 durch die Vereinten Nationen war die Entführung, Vergewaltigung, Folterung und Ermordung der drei politisch aktiven Schwestern Patria, Minerva und Maria Teresa Mirabel durch den Militärischen Geheimdienst der Dominikanischen Republik 1960. VeranstalterInnen: Diözesane Frauenkommission Linz - KAB und Betriebsseelsorge OÖ - kfb OÖ - Haus der Frau/Linz - Evangelische Frauenarbeit OÖ - Evang. Pfarrgemeinde Linz/Innere Stadt - Österreichisches Frauenforum Feministische Theologie - Amnesty International/CSI - Caritas OÖ/Haus für Mutter und Kind
v.l.: Michaela Leppen, Abteilungsleiterin kfb; Ursula Steiner, Vorsitzende der Frauenkommission der Diözese; Bischof Ludwig Schwarz; Erika Kirchweger, Vorsitzende der kfb OÖ; Sonja Riha, Frauenbeauftragte der Diözese
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Erika Kirchweger, Vorsitzende der kfb OÖ und Ursula Steiner, Vorsitzdende der diözesanen Frauenkommission |
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Bischof Ludwig Schwarz und Erika Kirchweger |
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Schülerinnen der landwirtschaftlichen Fachschule Kirchschlag |
(ha)
2009-11-25 10:54:58
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