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In den kommenden Tagen wird die Herbstkonferenz der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ) wichtige Weichen für die zukünftige Arbeit stellen. Erstmals als Bundesgeschäftsführer dabei ist Stefan Wurm.
In den vergangenen Monaten hat in der KAÖ ein breiter Nachdenkprozess stattgefunden. Nun soll das Ergebnis in einem Strategiepapier gebündelt und dann auch umgesetzt werden. „Da mitzumachen ist für mich eine spannende Herausforderung“, sagt Stefan Wurm (27). Das war mit ein Grund, warum er sich für die Stelle des Geschäftsführers beworben habe. Ein weiterer – und entscheidender – Grund ist für Wurm, die in der KA gelebte Verbindung von Glaube und Engagement, von Spiritualität und Einsatz in Kirche und Welt. „Der Glaube bereichert nicht nur mein persönliches Leben, er ist für mich auch eine Quelle und ein Auftrag, mich für andere einzusetzen und etwas zu verändern – vor allem dort, wo Menschen an den Rand gedrängt werden, wo ihnen Unrecht geschieht und ihre Lebenschancen beschnitten werden.“ Das, so Wurm, haben ihm auch seine Eltern und Großeltern, die selbst von KA-Gliederungen geprägt waren, mitgegeben.
Von Kind an. Wurm stammt aus Offenhausen (OÖ). Er ist mit der Jungschar aufgewachsen, vom Ministranten bis zum Dekanatsleiter. Während seines Studiums in Wien (Wirtschaftspädagogik und Politikwissenschaften) stieß er über das entwicklungspolitische Projekt „Enchada“ zur Katholischen Jugend. Er wurde zum Bundesvorsitzenden gewählt und wirkte am „spannenden Erneuerungsprozess der KJÖ“ mit. Anschließend arbeitete er bei einem Unternehmensberater, wo „ich viel soziale Kompetenz lernen durfte.“
MMag. Stefan Wurm: „Taizé wurde für mich zu einer sehr prägenden Erfahrung. Da habe ich erlebt, wie ein bunter Haufen von Jugendlichen aus aller Welt zu einer gemeinsamen Spiritualität findet. Und das ist etwas, was auch die Katholische Jugend und die KA insgesamt auszeichnet – bei aller
Pluralität.“
Hans Baumgartner
KIZ Ausgabe 2009/39
2009-09-23 08:12:35
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