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Folgende Orte waren beteiligt: Linz, Wels, Steyr, Attnang, Maria Puchheim, Bad Ischl, Gmunden, Schörfling, Eggelsberg, Eferding, Pregarten, Ried i.I., St. Florian, Vöcklabruck, Weyer, Zell/Pram mit den christlichen Kirchen der Ökumene in Oberösterreich: Altkatholische Kirche, Baptistengemeinde Linz, Evangelische Kirche AB und HB, Evangelisch-methodistische Kirche, Koptisch-orthodoxe, Römisch-katholische, Rumänisch-orthodoxe und Serbisch-orthodoxe Kirche. Eine ökumenische Nacht In vielen Orten begann die Lange Nacht der Kirchen mit einem ökumenischen Gebet. Im Linzer Mariendom wurde das Gebet von Chören verschiedener christlicher Konfessionen gestaltet. Werner Holmes-Ulrich von der Baptistengemeinde Linz ermutigte in seiner Ansprache, die Nacht zum Tag zu machen: „Erleben wir die Vielfalt der Kirchen und die damit verbundenen Kulturen. Staunen wir über Gott, den Schöpfer dessen, was wir heute alles erleben.“ Religionsfreiheit in Gefangenschaft „Die Menschen sollen wissen, dass in ihrem Namen die Gefangenen besucht werden.“ Thomas Pitters, evangelischer Gefangenenseelsorger in der Justizanstalt Linz machte es gemeinsam mit dem Leiter der Justizanstalt Brgd. Josef Pühringer möglich, dass die Kapelle des Gefangenenhauses in der Langen Nacht der Kirchen in Linz für eine Stunde für 80 Personen geöffnet wurde. Pitters: „Dadurch tritt die Kapelle aus dem Schatten des Verborgenen heraus. Durch den freiwilligen Zusatzdienst vieler Beamter wurde dies möglich gemacht.“ In der Kapelle wurde von den Gefangenenseelsorgern das Paradoxon angesprochen: ‚Religionsfreiheit in der Gefangenschaft’. Psalmen von Menschen in Schubhaft Die Linzer Schubhaft-SeelsorgerInnen trugen in der Kirche der Barmherzigen Brüder Klagepsalmen, neu formuliert von betroffenen Menschen in der Schubhaft vor. Der Titel der Veranstaltung war in drei Sprachen formuliert um die vielen Herkunftsländer dieser Menschen auszudrücken: „Höre mein Klagen – Hear my voice in my prayer – Ecoute la voix de ma plainte“ Tauchkurs und Windkanal Ein ganz anderes Programm gestaltete die Pfarre Wels St. Franziskus am Abend der Langen Nacht der Kirchen. „Wir haben uns bemüht unser Profil auf der Grundlage des Sonnengesangs des Hl. Franz von Assisi erlebbar und erfahrungsorientiert anzubieten“, sagt Pfarrassistentin Irmgard Lehner, „Es gibt heute viele Menschen, die sagen, dass sie Spuren Gottes erleben, wenn sie in der Natur sind. Genau da setzen wir mit unserem Programm im Naturraum rund um unsere neue Kirche an.“ Die Kirche Wels St. Franziskus ist besonders umweltschonend und nachhaltig gebaut. Sie ist ein architektonisch wie spirituell herausragender Kirchenbau der Gegenwart. „Um unsere Kirche sind so wenige Laternen, dass wir die Sterne noch sehen“, so Lehner. Deshalb wurde in der Langen Nacht ein Blick zum Nachbarplaneten gewagt. Zudem konnte ein Schnupper-Tauchkurs absolviert werden, der Windkanal getestet und Feuerartistik ausprobiert werden oder der „ökologische Fußabdruck“ berechnet werden. Wer die Stille suchte, fand sie im Inneren der Kirche, zum Beispiel bei der Taufquelle. Hier arbeitet ein Mensch Auf die Arbeitsbedingungen und die Sorgen und Ängste der Menschen in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise machte die Betriebsseelsorge / Treffpunkt mensch & arbeit in Wels mit einer Kunstinstallation „Leere Ladenregale“ aufmerksam. "Häferlgucken" bei EU ExpertInnen Michael Kuhn, Stv. Generalsekretär der Kommission der Bischofskonferenzen des EU-Raumes in Brüssel reiste extra nach Linz, um Einblick in seine EU Arbeit zu geben und Fragen rund um die Themen EU und Kirche zu beantworten. Schifffahrt am Traunsee Von der Schlosskirche Ort am Traunsee startete um 23.40 ein Schiff zur nächtlichen Fahrt zum Rathausplatz. Beim Lagerfeuer vor der Kirche und in der Kirche wurde in der Kalvarienbergkirche in Gmunden mit den Jugendlichen über Berufungen diskutiert.
Fotos in den Bildergalerien aus Eggelsberg, Linz, Pregarten, Wels, Ried, Vöcklabruck, Zell a. Pram. Fotonachweis: Diözese Linz
(gec)
2009-06-05 21:39:51
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