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                    Historisches über die

                                       Stiftspfarre Wilhering

   
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Zur Geschichte der Stiftspfarre

Die Seelsorger der Stiftspfarre

P. Eusebius Moritz 1784 - 1787
P. Stephan Kneidinger 1787 - 1790
P. Wolfgang Lang 1790 - 1798
P. Bruno Detterle 1798 - 1801
P. Malachias Razenberger 1801 - 1810
P. Raimund Kitzmüller 1810 - 1819
P. Robert Hahn 1819 - 1835
P. Ferdinand Schwaiger 1835 - 1845
P. Johann Brandstetter 1845 - 1859
P. Alexander Seydl 1859 - 1873
P. Benedikt Kaiser 1873 - 1884
P. Theobald Grasböck 1884 - 1892
P. Bruno Zach 1892 - 1901
P. Anton Bergmayr 1901 - 1912
P. Bruno Zach 1912 - 1915
P. Petrus Schmid 1915 - 1917
P. Gottfried Anzinger 1917 - 1942
P. Friedrich Pfennigbauer 1942 - 1945
P. Amadeus Reisinger 1945 - 1953
P. Norbert Grasböck 1953
DDr. P. Sylvester Pirngruber 1953 - 1965
DDr. P. Gerhard Winkler 1965 - 1969
P. Gottfried Hemmelmayr - Abt 1969 - laufend

 

Unsere Pfarre wurde im Jahr 1784 errichtet. Bis dahin gehörte dieses Gebiet zur Pfarre Schönering. Unter Kaiser Josef II. wurde neben vielen anderen Pfarren auch die Stiftspfarre gegründet.

Die Pfarre ist seit jeher mit dem Zisterzienserstift Wilhering verbunden, welches im Jahr 1146 gegründet wurde. Die Zisterzienser waren ursprünglich ein rein kontemplativer Orden, der keine Pfarrseelsorge ausübte. Daher wurde auch die Bevölkerung dieses Gebietes seelsorglich weiterhin durch die Pfarre Schönering betreut. Ausgenommen waren nur jene, die im unmittelbaren Bereich des Stiftes lebten. Für sie gab es eine eigene Leutkirche, die Bernardikapelle, die sich beim heutigen Ausgang des Stiftshofes befand.

Erst im Laufe der Jahrhunderte haben die Zisterzienser auch Pfarren übernommen. Bei der Gründung der Stiftspfarre im Jahr 1784 wurde selbstverständlich ein Pater des Stiftes Seelsorger der neuen Pfarre. Zugleich wurde die Stiftskirche, die nach dem großen Brand im Jahr 1733 neu erbaut wurde, auch Pfarrkirche.

Die Stiftspfarre Wilhering war immer eine relativ kleine Pfarre, aber durch die Verbindung mit dem Kloster und vor allem durch die wunderbare Rokokokirche ist sie weithin bekannt. Stift und Pfarre sind sehr miteinander verbunden. Vor allem bei den Gottesdiensten an den Hochfesten des Kirchenjahres wird bewusst, dass Kloster und Pfarre nicht voneinander getrennt werden können.

 
 
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