Pfarre Wartberg ob der Aist

www.dioezese-linz.at/pfarren/wartberg-aist 

 

Zur Startseite

Pfarre aktuell
Pfarrteam
Besinnliches
Liturgie
Arbeitskreise
Gruppierungen
Kindergarten
Pfarrgeschichte
Jugend
Jungschar
Links
Kontakt

 

 

  Besuche seit 6.6.2005

Besuche seit Juni 2005 



 

 

 

 

Besinnliches

Rund ums Kirchenjahr   

 

 

 Kirchenjahr A: Advent-Weihnachtszeit A / Fasten- und Osterzeit A / Zeit im Jahreskreis A 1.-34. So

 Kirchenjahr B: Advent-Weihnachtszeit B / Fasten- und Osterzeit B / Zeit im Jahreskreis B 1.-34.So

 Kirchenjahr C: Advent-Weihnachtszeit C / Fasten- und Osterzeit C / Zeit im Jahreskreis C 1.-34. So


 

Eine Reise durch das Kirchenjahr

 

 

In den Festen und Zeiten des Kirchenjahres begegnet uns Gott in der Zeit des Menschen. Die einzelnen Stationen sind Oasen im Leben der Menschen, die zum Verweilen, Auftanken und Feiern einladen. Das gemeinsame Begehen der Feste verbindet Menschen.

 

 

Stationen auf dem Weg durch die Advent- und Weihnachtszeit:

 

 

ADVENT

Eine Zeit der Hoffnung -

gegen die Zeiten der Hoffnungslosigkeit

 

Mit dem 1. Adventsonntag beginnt das Kirchenjahr.

Das lateinische Wort "adventus" bedeutet Ankunft. Heute wird die Adventzeit als Zeit der Vorbereitung und Erwartung bezeichnet und ist keine Fastenzeit.

In der Adventzeit geht es um die Frage:

Was dürfen wir hoffen?

Der Advent macht aufmerksam auf Mangel und Fülle, Hoffnung und Hoffnungslosigkeit.

 

NIKOLAUS von Myra

Eine Zeit des Schenkens -

gegen die Zeiten des Geizes

 

 

Seit dem 6. Jahrhundert wird der heilige Nikolaus, Bischof von Myra in Kleinasien, verehrt.

Das Teilen als grundlegender Akt, Not zu lindern und faire Lebenschancen für alle bereitzustellen, wird mit dem Heiligen eng verbunden.

Der Brauch des Besuchs durch den Nikolaus geht bis ins Mittelalter zurück.

 

WEIHNACHTEN

Eine Zeit, der Menschwerdung -

gegen die Zeiten der Unmenschlichkeit

 

 

Die Christen feiern zu Weihnachten die Geburt Christi, dass Gott in Jesus Christus ganz und gar im Menschen gegenwärtig geworden ist.

Die Geburt ist seit Urbeginn der Menschheit als religiöses Ereignis gedeutet worden, als Berührung von Himmel uns Erde.

 

 

Stationen auf dem Weg durch die Fasten- und Osterzeit:

 

 

FASTENZEIT

Eine Zeit der Einkehr -

gegen die Zeiten der Zerstreuung

 

Mit dem Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Sie hat 40 Fasttage und 6 Sonntage. 

 

Wegweiser für das Gelingen: 

Gewinn durch Verzicht – Weniger ist mehr – Weg nach innen – Konzentration auf das Wesentliche – Die Entdeckung der Langsamkeit – Von der Freiheit, loszulassen – Öffnung nach oben; 

  

Fasten mit allen Sinnen... 

...mit den Augen (zB. weniger Fernsehen); 

...mit den Ohren (zB. mehr Stille statt Lärm um mich); 

...mit dem Mund (wie halte ich es mit Essen, Alkohol, Rauchen, Schleckereien; Tratsch...? ); 

...mit Händen (zB. Hände falten zum Gebet) 

...und Füßen (zB. mehr gehen statt fahren, Autofasten).

 

 

PALMSONNTAG

Eine Zeit, die heilsame Macht der Ohnmacht zu erkennen - 

gegen die Zeiten, die Ohnmacht durch heillose Macht zu verdrängen

 

 

 

Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche – auch heilige Woche genannt.

Am Palmsonntag wird mit Palmbuschen und einer Prozession des Einzugs Jesu in Jerusalem gedacht. Die gesegneten Palmbuschen sollen das wachsende Leben symbolisieren.

GRÜNDONNERSTAG

Eine Zeit, für andere zu leben -

gegen die Zeiten, nur für sich selbst zu leben

 

 

Am Gründonnerstag steht die Botschaft vom letzten Abendmahl Jesu mit seinen zwölf Jüngern im Mittelpunkt. Glocken und Orgel schweigen ab dem Gloria des Abendgottesdienstes. Dieser Verzicht wird als „Fasten der Ohren“ gesehen. Ähnlich ist das Verhüllen von Kreuzen und Bildern ein „Fasten der Augen“.

KARFREITAG

Eine Zeit der Durchkreuzung des Lebens um des Heiles willen -

gegen die Zeiten der heillosen Selbsterlösungen  

  

 

Der Karfreitag (Klagefreitag) ist der Gedenktag an das Leiden und den Tod Jesu für uns (zugunsten von uns).

Jesus geht mit uns und wir mit ihm durch Leiden, Sterben und Tod hindurch und am Ende des Tunnels erstrahlt das Licht von Ostern.

 

OSTERN

Eine Zeit des Auf-stands zum Leben -

gegen die Zeiten der Herrschaft des Todes

 

 

 

Das Osterfest feiert Jesu Auferstehung und Erhöhung. Die Auferstehung ist das Ereignis, durch das uns Gott in der Zeit dieses Lebens, in der Zeit des Leidens entgegenkommt, alle Tränen abwischt und den Tod und alles Todbringende in Leben verwandelt. Die Osternachtsfeier ist der Höhepunkt des Kirchenjahres.

CHRISTI HIMMELFAHRT

Eine Zeit, auf das Ziel des Lebens zu schauen

wider die Zeiten des ziellosen Umherirrens;

 

 

Christus nimmt nicht Abschied von der Erde bis zur Wiederkehr. Er ist auf neue Weise gegenwärtig: Herr und Gott für die Menschen aller Länder und aller Zeiten.

Himmel ist nicht die Bezeichnung eines Ortes, sondern einer Beziehung. Himmel beginnt dort, wo wir wirklich Gott begegnen; überall dort, wo wir Liebe, Freude und Glück schenken und erfahren.

 

PFINGSTEN

Eine Zeit der Inspiration

wider die Zeiten geistiger Leere;

 

50 Tage nach Ostern steht im Mittelpunkt des Pfingstfestes die Sendung des Heiligen Geistes. Der Heilige Geist wird oft als Taube dargestellt, die schon in der Antike als Sinnbild für Liebe und Frieden galt.

 

 

Stationen im Jahreskreis: 1.-34. So im Jk / Feste im Jahreskreis

 

 

DREIFALTIGKEITSSONNTAG

Eine Zeit der Einheit in Vielfalt

wider die Herrschaft des Einen gegen die Vielen;

 

 

Gott ist kein einsamer Gott, Gott ist Gemeinschaft.

Gott ist für uns Vater, Bruder, Beistand.

Gott ist einer über uns, mit uns, in uns.

FRONLEICHNAM

Eine Zeit, nach außen zu gehen

wider die Zeiten des Rückzugs ins Private;

 

 

Fronleichnam ist das Fest, an dem der Glaube auf Straßen und Plätzen öffentlich bezeugt wird. Unsere Welt und unser Alltag, unsere Straßen, unsere Arbeit und unsere Freizeit haben mit Gott zu tun.

 

MARIA HIMMELFAHRT

(15. Aug.)

Eine Zeit, Himmel und Erde zu vereinen

wider die Zeiten, Leib und Seele zu trennen;

 

 

Maria - mit Leib und Seele im Himmel lebendig.

Wir feiern Maria als die ganz heile Frau.

Seit über 1.000 Jahren werden am Fest der Himmelfahrt Mariens an bestimmten Orten Heilkräuter gesegnet. Menschen drücken ihre Sehnsucht nach Gesundheit und Heil aus.

 

ERNTEDANK

 

Eine Zeit des Dankes für Arbeit und Brot -

gegen die Zeiten, die Gaben des Lebens als selbstverständlich zu nehmen 

 

 

Erntedank ist eines der ältesten Feste mit religiöser Tradition. In allen Kulturen wird die Frucht der menschlichen Arbeit und der Na­tur als Geschenk betrachtet. Das Christentum feiert das Erntedankfest im Herbst.

Das Fest ist Ausdruck des Schöpfungsglaubens, dass alles Leben von Gott kommt.

 

ALLERHElLIGEN

 

Die Zeit der Vollendung - gegen die Zeit der Endlichkeit 

 

 

Am Fest Allerheiligen denkt die katholische Kirche an alle christlichen Heiligen. Das Fest wurde ursprünglich gleich nach Pfingsten gefeiert, da die Heiligen die Kirche weiterführen, die zu Pfingsten gegründet wurde.

Der Besuch auf dem Friedhof zu Allerheiligen und Allerseelen gehört zum festen Familienritus.

 

HL. ELlSABETH

 

Eine Zeit für die Leidenden - gegen die Zeiten, Leidende nicht zu sehen

 

 

Am 19. November gedenkt die katholische Kirche der heiligen Elisabeth. Die Königstochter aus Thüringen, Mutter von drei Kindern im 13. Jahrhundert, ist der Inbegriff der barmherzigen und caritativen Menschen geworden.

Der Überlieferung nach kümmerte sie sich um Bedürftige.

Elisabeth ist Patronin der Caritas.

CHRISTKÖNIG

 

Eine Zeit der Menschlichkeit - gegen die Zeiten der Herrschaft des Menschen über den Menschen

 

 

 

Der Christkönigssonntag hält die „gefährliche Erinnerung“ wach: Christus ist als jener König zu sehen, der sein Reich mit Armut, Ohnmacht und allein mit der Kraft der Liebe errichtet. Dieses Reich nimmt in den Herzen seinen Anfang.

Mit dem Christkönigssonntag endet das Kirchenjahr.