Traunkirchen ist ein alter Siedlungsboden. Funde beweisen, dass hier schon in der jüngeren Steinzeit Menschen gelebt haben, ebenso in der Bronze- und Hallstattzeit. Eine Testgrabung auf dem Johannesberg im Jahre 1979 ergab sichere Hinweise, dass hier vor 3.500 Jahren eine heidnische Kultstätte war. |
möglich war, ist die Entstehung einer frühgeschichtlichen Siedlung verständlich. |
Aribo über, der 904 Besitzungen in der Steiermark erworben hatte. |
Das Abteigebiet der Nonnen erstreckte sich bis Aussee, Einer mehrmaligen Bestätigung auch von Päpsten zufolge, war Traunkirchen (1332) für die Pfarren Aussee, Hallstatt, Goisern (Ischl wurde erst 1554 Pfarre), später auch für Pinsdorf und Nußdorf die Mutterpfarre. |
eine Statue umstoßen. Nach einem Sieg über die Heiden wurde ihr Götzenstandbild gestürzt. (Siehe Abschnitt über die Johannesberg- und Nikolauskapelle!) |
7. Jahrhundert die Gründung des Nonnenklosters folgen. Wie schon gesagt, könnte dieser Sieg über die Heiden die Ursache der Gründung der Abtei" Trunseo" gewesen sein, die in der Urkunde aus dem Jahre 909 zur Zeit des Bischofs Pilgrim von Salzburg erwähnt wird. Bis heute sind sich die Gelehrten nicht einig, ob die Abtei "Trunseo" hier in Traunkirchen oder in Altmünster stand. Auf der linken Seite des Bildes sehen wir das Kloster und die Kirche mit der Johannesberg- und Nikolauskapelle. |
An der äußeren Kirchenmauer im kleinen Klosterhof sind die zwei einzigen erhaltenen Grabsteine von Äbtissinnen eingemauert. Davon ist der größere jener der vorher erwähnten Barbara Kirchberger, gestorben 1534. Auch der Stein des Ritters Herzheimer, wahrscheinlich eines Wohltäters des Klosters, der sich hier im Jahre 1494 ein Denkmal setzen ließ, ist erhalten geblieben. Die lateinische Inschrift besagt, dass Herzheimer zur Sühne den gemeißelten Stein Christus weihte und |
für die armen Seelen eine hl. Messe stiftete. |
Jahre 1804 abgetragen wurde. Dafür wurde ein niederer Turm an der Westseite der Kirche gebaut. |
Seit dem Jahre 1632 wird auch am Fronleichnamstag die berühmte Seeprozession gehalten. Wurden früher die Salzschiffe, die so genannten "Trauner", für die Seeprozession verwendet, wie die alten Bilder zeigen, so werden jetzt Pontons einer |
Traunkirchner Firma mit Motorbooten geschleppt bzw. der Raddampfer "Gisela" verwendet. Sie werden auch nicht mehr selbst gerudert, sondern von Motorbooten geschleppt. Dafür ist auch volle Sicherheit gegeben. Eine Lautsprecheranlage ermöglicht es nun auch, dass alle Teilnehmer auf den Fuhren, in |
den Booten und Schiffen und am Ufer die Prozession im Gebet und Gesang miterleben können. |