Elia, hebr. Elijahu = Jahwe ist mein Gott, war der erste große Prophet des geteilten Israel.
Zur Zeit des Königs Ahab und der Königin Isebel wird ein Fruchtbarkeits- und Wettergott (Baal) verehrt, doch Elias Taten beweisen dem König, dass es nur einen wahren Gott gibt. Elias Wirken ist von vielen Konflikten und wundersamen Begebenheiten geprägt. So tritt er in einen Wettstreit mit den Baalspriestern, die behaupten ihr Gott könne Feuer vom Himmel regnen lassen. Doch sie können es nicht, da baut Elia einen Opferaltar für Jahwe und gießt über das Holz Wasser, als er Gott um Feuer bittet, wird es ihm gegeben. Die Baalspriester werden daraufhin hingerichtet. Königin Isebel schwört Blutrache, deswegen flieht Elia in die Wüste
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und setzt sich unter den Ginsterstrauch, um zu sterben. Doch ein Engel nährt ihn mit Brot und Wasser, so gestärkt wandert er zum Horeb. In einer Höhle sitzend erfahrt er Gottes Gegenwart weder im allesverzehrenden Feuer, noch im vernichtenden Donner, auch im Erdbeben ist Gott nicht zu finden. Erst im zarten Windhauch begegnet Elia Gott. Am Ende seines Lebens steht nicht der Tod, sondern ein Streitwagen aus Feuer trägt Elia vor den Augen seines Schülers Elischa in den Himmel. Somit ist er mit Mose und Jesus einer, der in den Himmel auffährt. Darum begegnen auch Mose und Elia Jesus bei der Verklärung.
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