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Festgottesdienst 
100 Jahre 
Hochaltar

Ein Gottesdienst bei dem für die Gläubigen vieles nicht mehr klar erkennbar war.

Unser Kaplan feierte mit uns die Festmesse. Er erklärte uns in seiner Predigt unter anderem auch die Bedeutung des "Hochaltars" und des "Volksaltars". 

"Selig, die nicht sehen und doch glauben!"

Der Gottesdienst ist vorbei, die Gläubigen gegangen, das Licht abgedreht. Ruhe ist wieder eingekehrt. Der Altarraum wird nur mehr vom Kerzenschein und Sonnenlicht erhellt. Ein Anblick, der auch unser Inneres berühren kann. Nehmen wir doch diese Atmosphäre, diese strahlende Wärme mit hinaus in den Alltag und schenken wir sie weiter.

100 Jahre ist er nun alt unser Hochaltar. Vieles hat er miterlebt, nicht nur den Duft des Weihrauchs, sondern auch die Erschütterung des Bombenangriffs. Von so manchen Zwist, aber auch von Versöhnungen könnte er uns erzählen. Anfangs stand er im Mittelpunkt des Geschehens, bis ihm sein "Kleiner Bruder" der Volksaltar in den Hintergrund drängte. Viele verschiedene Arten und manchmal vermutlich auch Abarten von Gottesdienstgestaltungen, auch was Musik und Gesänge betrifft hat er über sich ergehen lassen müssen. Die Vielfalt ob sie uns nun gefällt oder nicht ist aber gerade bei der Gottesdienstgestaltung sehr wichtig, denn nirgends sonst gibt es ein derart breit gefächertes "Publikum". Alle, ja wirklich Alle müssen in dieser Kirche ihren Platz finden können, nicht nur DU und ICH, sondern auch DIE DA und DER DA!

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