Der Friedhof der Pfarre Aspach

Am 24. Juni des Jahres 1845 wurde der heutige Friedhof, der ca. einen halben Kilometer ortsauswärts an der Mettmacherstraße liegt, feierlich gesegnet.

Haupteingang

Friedhof

 

 

 

Der alte Friedhof, der ursprünglich um die Kirche am sogenannten Kirchenhügel lag, musste aus Platzgründen aufgelassen werden. Der Friedhof Aspach ist ein katholisch-konfessioneller Friedhof und steht im Eigentum und in Verwaltung der Pfarre Aspach. Derzeit besteht der Friedhof aus 467 Gräbern, die sich auf Einzel-, Doppel-, Wand- und Kindergräber aufteilen. Urnen können sowohl in Erdgräbern als auch in der 2010 errichteten Urnenwand beigesetzt werden.

 

„Auf die Bestattung im Friedhof Aspach haben alle Personen Anspruch, die in der Pfarre Aspach ihren ordentlichen Wohnsitz haben – nach Maßgabe der freien Plätze. Die Annahme von Leichen oder Urnen außerhalb der Pfarre Aspachs Verstorbener, kann von der Friedhofsverwaltung ohne Angabe eines Grundes verweigert werden, es sei denn, dass diese bei ihrem Ableben Angehörige der Pfarre Aspach waren oder als Angehörige ein Recht auf die Beisetzung in einem Familiengrab besaßen.

Leichenhalle

Benützen die Angehörigen im Friedhof bereits eine Grabstätte, in der ein Verstorbener beigesetzt werden könnte, so ist die Friedhofsverwaltung nicht verpflichtet, ein neues Grab bereitzustellen“ (vgl. Friedhofsordnung für den Friedhof Aspach, genehmigt durch die Bezirkshauptmannschaft Braunau am 23.3.1983).

Unser Friedhof ist eine würdige Gedenkstätte, ein Ort der Trauer, aber auch ein Ort der Hoffnung. Denn durch Christus, der für uns gestorben ist, dürfen auch wir auf dieses ewige Leben bei Gott hoffen und vertrauen.





„Wohin fallen wir, wenn wir sterben?
Wohin fallen wir,
wenn wir all das loslassen müssen,
was uns bisher Halt gab?
Wohin fallen wir,
wenn uns die Kräfte schwinden?
Ins Dunkel?
Ins Nichts?
Wohin fallen wir?
Wir fallen in Gottes Hand.
In seine guten Hände.
In Gottes gute Hände.
In seiner Hand ruht unser Leben.
In seiner Hand ruht unser Schmerz.
In seiner Hand ruht unsere Trauer.
In seiner Hand ruht unser Suchen und Fragen.
In seiner Hand
– nicht irgendwo.
Es ist die Hand dessen, der sagt:
Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.
Es ist die Hand dessen, der sagt:
Ich habe dich in meine Hand geschrieben,
weil du mir teuer und wertvoll bist.
In seiner Hand
– nicht irgendwo.
Das ist unsere Chance,
das ist unsere Hoffnung,
das ist unser Trost,
das ist unser Glaube.
Amen