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Weihnachten ist das Fest der Geburt Jesu.
 
Die Menschwerdung Gottes in Jesus ist die zentrale Botschaft des Weihnachtsfestes. Gott kommt als Jesus Christus auf die Erde und nimmt Menschengestalt an. In Jesus schenkt sich Gott selbst und macht sich selbst zum Menschen, der Schmerz, Vergänglichkeit und Tod auf sich nimmt. Die Geburt Jesu Christi ist ein Zeichen des Mitgefühls und des Wohlwollens Gottes mit dieser Welt. Die Evangelien geben Zeugnisse von der Geburt Jesu.
   

Wann genau vor etwa 2.000 Jahren Jesus zur Welt kam, ist nicht bekannt. Nach dem Bericht des Evangelisten Lukas waren es Hirten, die zuerst Nachricht von der Geburt Jesu erhielten. Ihnen verkündete ein Engel: "Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll. Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren. Er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt."
Das Ganze soll sich in Betlehem und Umgebung zugetragen haben. In der knapp zehn Kilometer von Jerusalem entfernten Stadt steht heute dort, wo Jesus geboren sein soll, die Geburtskirche.


 
Gottesdienst in unserer Pfarre:
Heiliger Abend, 24.12.: 16.00 Kinderliturgie

 23.00 Christmette

Hochfest der Geburt Christi, 25.12.
Christtag
  8.00 Gottesdienst

10.00  Hochamt
Stephanitag, 26.12.   9.00 Uhr

 

 


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Geschichtliches

In den ersten drei Jahrhunderten kannten die Christen nur das Osterfest. Die Feier am 25. Dezember als Jesu Geburtsfest ist erstmals im Jahr 354 für die Stadt Rom bezeugt. Als Tag der Wintersonnenwende war das Datum aber schon heidnisch besetzt als Fest des "unbesiegten Sonnengottes". Möglicherweise legten die Christen das Geburtsfest Jesu als Gegenpunkt bewusst auf diesen Termin. Zudem wurde der Tag der Wintersonnenwende auf Jesus hin gedeutet: der Erlöser als Licht für die Welt.
Über den genauen Zeitpunkt der Menschwerdung Christi liegen unterschiedliche Berichte vor. Nach alten Überlieferungen gilt der 25. März als erster Tag der Schöpfung. Mit diesem Tag brachte man ebenfalls die Geburt Christ in Zusammenhang. War Jesus am 25. März empfangen, so konnte man den 25. Dezember als seinen Geburtstag festlegen.
Einen weiteren Hintergrund bietet das Lukasevangelium, wo geschrieben steht, dass Jesus sechs Monate nach der Geburt Johannes des Täufers (24. Juni) zur Welt kam.
Andere Quellen nehmen die Geburt Jesu im Frühling an, wieder andere rechnen mit der Geburt Jesu im Mai (20. Mai).


Brauchtum und Feier
Das Weihnachtsfest wird vom Heiligen Abend (24.Dezember) bis zum 6. Jänner (Heilige Drei Könige - Epiphanie) gefeiert. Es ist nach Ostern das zweithöchste Fest der Christen. 
Weihnachten gilt in unserem Kulturkreis als ein Fest der Familie. Die Familie feiert vor allem am "Heiligen Abend" im kleinen Kreis, man singt Weihnachtslieder und tauscht Geschenke aus.

Der geschmückte Christbaum gilt als Symbol des Lebens (Lebensbaum, grüne Zweige). In der christlichen Symbolik hat der Baum eine vielseitige Bedeutung vom Paradiesbaum bis zum Baum des Kreuzes.

In vielen Kirchen findet man Weihnachtskrippen, die an das Geschehen rund um die Geburt Jesu erinnern. Die Darstellung von Jesus in der Krippe im Stall mit Ochs und Esel geht auf Franz von Assisi zurück.


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  Wieder Weihnachten

Teile mit einem dein Brot, mit dem andern dein Haus, mit dem einen dein Leid, mit dem andern dein Glück.
Du holst nicht die Sterne vom Himmel herunter, doch Weihnachten holst du zurück, glaub mir, Weihnachten holst du zurück!

 Teile mit einem den Wein, mit dem andern dein Geld, mit dem einen dein Lachen und auch deine Zeit ...
Du holst nicht die Sterne vom Himmel herunter, doch Weihnachten ist nicht mehr weit, glaub mir, Weihnachten ist nicht mehr weit. 

Schenke dem einen dein Ohr und dem andern die Hand, gib dem einen was ab, nimm vom andern was an ...
Du holst nicht die Sterne vom Himmel herunter, doch Weihnachten fängt damit an, glaub mir, Weihnachten fängt damit an. 

Öffne dem Fremden die Tür, zeig dem Blinden den Weg, reich dem Alten den Stab, leg den Arm um das Kind ...
Du holst nicht die Sterne vom Himmel herunter, doch Weihnachten ähnlich beginnt, glaub mir, Weihnachten ähnlich beginnt.

Tröste den einen, der's braucht, mit dem andern wein mit, mach ein Feuer, wenn's friert, gib dich so, wie du bist ...
Du holst nicht die Sterne vom Himmel herunter, doch merkst du, was Weihnachten ist, ja, dann merkst du, was Weihnachten ist.

Rolf Krenzer

   

 

 

                    Wia so a Esl

 Kumsta net a hi und da so vua wia der Esl in da Krippn.
Ojile haltns di fia bled, ojile ladn neta auf bei dir,
oille haun neta ei auf di.
Kumsta net a so vua wia so a Esl.
Und trotzdem, er steht in da Krippn,
siacht des Liacht, was kuma is in d'finstare Nacht
und deaf des Kindal sogar a bissl wama
mittn in dera kaltn Nacht.

 

 

Auf amal
isa nimma da Blede und da Arme, und da Gschundane,
na, er is wia vawaundlt, er is wichtig und groß.

Vielleicht gehts da a a so z'Weihnachtn, wia dem Esl in da Krippn,
vielleicht vawaundlts di a, des kloane Kindal
und macht di wichtig und groß
vielleicht.

Hans Dieter Mairinger

 


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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas, 2, 1-20

Die Geburt Jesu

In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen.  Dies geschah zum ersten mal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien. Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen.
So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft,  und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war. 
In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat der Engel des Herrn zu ihnen, und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr, der Engel aber sagte zu ihnen: “Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. 
Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.“
Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach: „Verherrlicht ist Gott in der Höhe, und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade.“ Als die Engel sie verlassen hatten und in den Himmel zurückgekehrt waren, sagten die Hirten zueinander: Kommt, wir gehen nach Betlehem, um das Ereignis zu sehen, das uns der Herr verkünden ließ. So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten. 
Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach. 
Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen  verkündet worden war.

 

Weihnachtssegen

Weihnachten sei dir ein Fest der Stille
mit viel Ruhe und Zeit zum Nachdenken
über Gottes Gegenwart in dieser Welt

Weihnachten sei Dir ein Fest der Freude
und zeige Dir neu, was Gott uns schenkt
an Gaben und Freuden, an Liebe und Glück. 

Weihnachten sei Dir ein Fest des Lichtes
und stärke dich neu in dem Vertrauen,
dass Dir Gott in seiner Liebe entgegen kommt.

Weihnachten sei Dir ein Fest des Friedens,
dass Du Gottes Güte und Menschenfreundlichkeit
ganz neu erleben und verwirklichen kannst.                                           

Weihnachten sei Dir ein Fest des Segens:
Gott möge Dich so reichlich beschenken,
dass Du aus dieser Fülle weitergeben kannst.

So sei Dir Weihnachten ein Fest:
voll Freude, Frieden, Licht und Segen,
damit Du zu Dir und zu Gott finden kannst.

 


Ansfeldner Weihnachtskrippe (Ausschnitt)

 

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