Neujahrstag
Hochfest der Gottesmutter Maria - Namensgebung des Herrn


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Allgemeines

Der Neujahrstag ist kein ursprünglich christliches Fest. Dennoch ist die Beschneidung Jesu am 8. Tag nach der Geburt (24. Dezember), von der der Evangelist Lukas schreibt, für die Entstehungsgeschichte dieses Feiertages einflussreich.
Der Neujahrstag geht auf eine Maßnahme Cäsars im Jahre 46 v. Chr. zurück, der den Jahresbeginn vom 1. März auf den 1. Jänner vorverlegte. Auch die ausgelassenen Feiern an diesem Tag gehen auf die Römer zurück.
In Spanien und Gallien feierte man vom 6. Jahrhundert an das Fest der "Beschneidung des Herrn". Hintergrund dafür bildet das biblische Ereignis im Lukasevangelium (2. Kapitel, Vers 21) wo es heißt: "Als acht Tage vergangen waren und das Kind beschnitten werden sollte, erhielt das Kind den Namen Jesus, wie der Engel es genannt hatte, noch bevor es im Mutterschoß empfangen war."

Papst Innozenz XII. legte 1691 fest, dass der 1. Jänner der Neujahrstag sei! Davor feierten Christen den Neujahrstag am
6. Jänner, später den 25. Dezember als Jahresbeginn.
Im Mittelalter ist am Neujahrstag das "Fest der Narren" gefeiert worden! Bürger und Priester stülpten sich Larven über den Kopf und trieben Unfug. Dieses Fest gibt es heute nicht mehr, es wurde vom Fasching übernommen.
Heute noch heißt in den Alpen der 6. Jänner "Großes" oder "Hohes Neujahr". Denn für die Bergbauern beginnt erst jetzt das "richtige" Neujahr!
Papst Paul VI. hat den 1. Jänner zum Weltfriedenstag erklärt.

Gottesdienst in unserer Pfarre: 9.00 Uhr  (weitere Infos siehe Monatskontakte)
 
 

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Zu Silvester...

Die Pummerin, der Donauwalzer um Mitternacht in Wien und das Klirren der Sektgläser sind die untrüglichen Zeichen dafür, dass die Silvesternacht ihren Höhepunkt erreicht hat und ihren Wendepunkt. Das Alte ist abgeschlossen, das Neue beginnt. Verschiedene Bräuche, wie Bleigießen (Losorakeln), Glücksbringer werden gepflegt; Böller- und Raketen werden abgefeuert. Dahinter verbirgt sich, man mag es kaum mehr glauben, der Brauch des Dämonenaustreibens. Auch gute Vorsätze werden oft gefasst (selten umgesetzt).
 

Wieso heißt der "Silvester" so?
Dieser Tag ist benannt  nach dem Tagesheiligen, Papst Silvester I.; Er verstarb am 31.12.335 in Rom. Zum Gedenken wurde der letzte Tag im Jahr nach dem Sterbetag benannt.

Wieso "Guten Rutsch" ?
Der Wunsch "Guter Rutsch" kommt vom hebräischen  "Rosch", was übersetzt "Anfang" bedeutet, zurück. Die Juden feiern zu Jahresbeginn das "Rosch ha schana"-Fest, das bedeutet "Anfang des Jahres.
Durch Umlautung entstand aus den "A gut Rosch" des "Jiddischen" der "Gute Rutsch".

 
Viele Religionen feiern Neujahr an anderem Tag! Viele Religionen haben einen beweglichen Neujahrstag!
Die Juden und der Islam nach Mondjahren, die Iraner nach Sonnenjahren. In China beginnt das neue Jahr zwischen Ende Jänner und Ende Februar.
 

 

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 Spaß muss sein.

 Aber nur eine einzige Rakete weniger kann einem jungen Menschen helfen, eine Chance zu bekommen. Die Aktion Brot statt Böller läuft schon zum 15. Mal.

Wenigstens auf einen Teil der Silvesterknallerei zu verzichten, dafür das Geld zu spenden. Dazu lassen sich seit 15 Jahren Leute im Rahmen der Aktion ,,Brot statt Böller" der Katholischen Jugend motivieren. Über 100.000 Schilling kom­men damit zusammen. Jugendliche erhalten mit diesem Geld die Chance, Fuß zu fassen.

Bei der heurigen Aktion werden zwei Lehr­lingsaktionen unterstützt.   Im Unteren Mühlviertel werden behinderte Jugendliche beim Beschäftigungsprojekt des Vereins ,,SAUM" <Sozial- und Ausbildungsver­ein Unteres Mühlviertel> Beschäftigung finden. Mit einem Teil des Geldes werden auch Lehr­plätze in den FreiWald-Lehrstätten gefördert. Tischler; Schlosser und Landschaftsgärtnerei kann man dort lernen. Gedacht sind diese Lehrplätze für Jugendliche, die auf dem freien Arbeitsmarkt keine Chance auf Ausbildung ha­ben.        

Die Aktion Brot statt Böller kann man unter­stützen mit einer Spende auf Konto Nr.000000 16972 bei der Hypo~Bank (BLZ 54000), lautend auf Pastoralamt, Brot statt Böller.

 

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