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Du bist der Gott der Armen, der Einfache und Menschliche, der Gott, der auf der Strasse schwitzt, der Gott mit dem sonnengegerbten Gesicht. Deshalb spreche ich zu Dir so wie mein Volk spricht, weil Du der werktätige Gott bist: Christus, der Arbeiter. Du gehst mit meinen Leuten Hand in Hand, kämpfst auf dem Lande und in der Stadt, im Arbeitslager stehst Du Schlange, damit sie Dir Deinen Tageslohn bezahlen. Du isst dort im Park mit Eusebio mit Pancho und Juan José und kratzt Deine Schüssel aus wenn in Deinem Cirope zu wenig Honig ist. Ich habe Dich in einem Wirtshaus beim Schank sitzen gesehen ich habe Dich gesehen, als du Lose verkauftest, auf der Gasse und Du hast Dich nicht geschämt. ich hab Dich bei der Tankstelle gesehen wie Du die Reifen eines Lasters überprüft sogar bei der Strassenpatrouille, im Overall und mit Lederhandschuhen. Du bist der Gott der Armen, der Einfache und Menschliche, der Gott, der auf der Strasse schwitzt, der Gott mit dem sonnengegerbten Gesicht. Deshalb spreche ich zu Dir so wie mein Volk spricht, weil Du der werktätige Gott bist: Christus, der Arbeiter. |
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Bevor noch der Tag erwacht bringen uns die Vögel im Wald ihre Melodien, die Guises und Zenzontles singen und zwitschern. Man hört das dumpfe Klopfen des Spechtes, der hoch am Baum droben sein Haus baut, in dem er wohnen will und ein kleiner Spatz hüpft von Ast zu Ast, ganz in der Nähe. Wie diese Vögel sing ich Dir heute, Herr, und bitte Dich, dass Du uns vereinigst in Kraft und in Liebe. Ich lobe Dich tausendmal, weil Du ein Rebell warst, Tag und Nacht hast Du gekämpft gegen die Ungerechtigkeit der Menschheit. Tausend Campesinos sind wir hier vereint und singen Dir: Wir kommen von den Bergen mit unseren Umhängetaschen voll von Liebe, weil Du der Oberste, der Führer und der Richter, weil Du der Meister meines ganzen Volkes bist. Pijules, Zanates und Pocoyos sollen Dir singen, herbei die Chichiltotes, die Salta – Piñuelas und der Alcarabán, der Kolibri und der Kanari, die Chocoyos mit dem Macuá - alle sollen fröhlich singen! |
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In dieser Messe, Herr, bringe ich Dir dar die Plackerei aller Tage, alle Energie, die meinen Schweiß kostet. Herr, ich bringe Dir dar meine ganze Arbeit, meine langen Lianenarme und auch die helle Begeisterung meines Herzens! Wir Arbeiter und Bauern bringen Dir heute mit Brot und Wein all die Früchte, die oben in den Bergen unsre Erde hervorbringt. Wir bringen Dir Chilincocos und Mandeln, die dunkelblauen Caimtos und die Mangos in den Farben von Sonne und Mond die Kürbisse, Pipianes und Avotes den Honig der Jicoten und den Wein der Chiche-Eoyol. Die Arbeiterklasse, die schon in der Morgenfrühe ihrer Arbeit nachgeht, sie singt dir dort vom Pflug her, von jedem Baugerüst und von jedem Traktor herunter. Maurer und Zimmerleute, Schneider und Taglöhner, Schmiede und Hafenarbeiter und die Schuhputzerbuben vom Stadtpark: alle miteinander singen Dir in gleicher Weise. |
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Kommt, gehn wir zum Maisfeld, zum Maisfeld unseres Herrn. Jesus Christus lädt uns ein zur Ernte seiner Liebe. Die Maispflanzen glitzern im Licht der Sonne, geh´n wir zum Maisfeld der Kommunion! Dein Volk reiht sich da rund um den Altar, ganz nahe ums Feuer ist die ganze Gemeinde versammelt. Vom Landesinnern komm ich her von weit weg, dort bei Sacacli, bring schöne Maiskolben mit uns sing ein Lied dazu: Die Fischlein vom See wollen uns begleiten und springen fröhlich, ganz trunken von Brüderlichkeit. Die Languneros und Robalos, der Guapote und der Gaspar, die Mojarras und die Guabinas, ja sogar die Sardinen scheinen zu singen! Die Kommunion ist kein Ritus, undurchschaubar und leer, sie ist Engagement und Leben, Bewusstwerden der Christenheit. Das heisst: ich bin Christ, und auf mich, Bruder kannst Du Dich verlassen! |
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