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Den Kern
des Festes,
das volkstümlich Mariä Himmelfahrt genannt wird,
bildet die
Aufnahme Marias in den Himmel.
Nach
der Überlieferung wurde Maria nach ihrem Tod
mit ihrem ganzen Leib zu
Gott geholt.
Die Aufnahme Mariens in den Himmel ist somit
auch ein Fest der Hoffnung auf die Auferstehung, ein Fest der Lebenden.
Der Glaube an die Aufnahme Marias in den Himmel ist bereits im 5.
Jahrhundert bezeugt. Maria ist menschlich gestorben, dennoch sollte ihr
Körper nicht im Grab bleiben. Alttestamentliche Berichte von der Aufnahme
Hennochs und Elias in den Himmel stützen diesen Glauben.
Das nebenstehende Gemälde stammt von
Tizian
(Tiziano Vecellio, 1480 - 1576), einer überragenden
Malerpersönlichkeit des 16.Jhd. in Venedig. |