Kindermess-Börse

Hier finden Sie eine Auswahl an Kindermessen, die wir für unsere Kindergottesdienste vorbereitet haben. Wir freuen uns über Rückmeldungen, falls Sie Anregungen gefunden haben oder vielleicht sogar eine Vorlage verwendet haben. Auch auf Tipps und Ihre eigenen Erfahrungen sind wir sehr neugierig!
Kontakt: PA Sonja Gnadlinger  e-mail

 

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Glauben macht mutig      
Auf den Retter warten      
Jesus ist unser aller Freund      

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Jesus ist unser aller Freund

Lied: Im Namen des Vaters ( Lob 713, 3 Str. ) 

Eröffnung: Hr. Pfarrer 

Einleitung: Auch ich möchte Sie und euch Kinder ganz herzlich zu diesem Familiengottesdienst begrüßen. Ganz im Mittelpunkt dieser Messe steht Jesus. Jesus kannte ganz viele Leute und viele Leute kannten Jesus. Überall wo er damals hinkam auf seiner Wanderschaft, warteten die Leute schon auf ihn. Sie freuten sich, auf seine Geschichten von Gott und horchten sehr gerne zu. Andere wollten Jesus ganz nahe kommen und von ihm geheilt werden. Wieder andere Menschen waren schon zufrieden, Jesus von der Ferne zu sehen.

Viele verschiedene Leute kamen um Jesus zu begegnen. Jesus ging auf sie zu,  beantwortete ihre Fragen, erzählte ihnen Geschichten und jede Frau, jeder Mann und vor allem auch die Kinder waren sehr wichtig für Jesus. Es war nicht nötig sich vor Jesus mit irgendetwas wichtig zu machen, er begegnete jeden Menschen als Freund.

 Bußakt:

  • Jesus, ich komme zu dir. Ich weiß, du schaust mit Liebe auf mich.               Herr, erbarme dich (gesungen)
  • Jesus, du siehst, was ich gut mache. Du siehst auch, was ich falsch mache.  Christus, erbarme dich (gesungen)
  • Jesus, du kennst mich. Vor dir kann ich ehrlich sein. Dir kann ich alles sagen. Du vergibst mir. Deshalb komme ich zu dir.          Herr, erbarme dich (gesungen)

Glorialied: Laudato Si (Lob 196 2 Str.)

 Tagesgebet: Hr. Pfarrer

 Zwischengesang:  Wer Ohren hat zu hören,...

 Evangelium:  Lk 19, 1-16

Jesus kam nach Jericho und ging durch die Stadt. Dort wohnte ein Mann namens Za­chäus; er war der oberste Zollpächter und war sehr reich. Er wollte gern Jesus sehen. Doch die Menschenmenge versperrte ihm die Sicht; denn er war klein und die Leute ließen ihn nicht durch. Für Zöllner, die sie betrogen, hatten sie nichts übrig. Schon gar nicht für den obersten Zollpächter. Darum lief Zachäus raus und stieg auf einen Maulbeerfeigenba­um, um Jesus zu sehen, der dort vorbeiko­mmen musste. Als Jesus an die Stelle kam, schaute er hinauf und sagte zu ihm: »Zachäus, komm schnell runter! Denn ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein.« Da stieg Zachäus schnell vom Baum herunter und nahm Jesus freudig zu sich auf. Als die Leute das sahen, empörten sie sich und schimpften: »Er ist bei einem Sünder eingekehrt. Er wäre besser zu einem von uns gegangen!«

 Spiel:
Der Herr Pfarrer hat uns einen kleinen Teil aus der Bibel vorgelesen. Die Geschichte erzählt von einem Mann, der Zachäus hieß. Das ganze passierte – sagen wir einmal – vor zirka 2000 Jahren. Das ist ja sehr lange her und wenn es nur erzählt wird, dann vergessen wir die Geschichte von der Freundschaft zwischen Zachäus und Jesus sicher bald wieder.
Daher haben wir uns gedacht, alles hier in der Kirche einmal durchzuspielen, so wie es damals vielleicht war. Wir sind andere Menschen und wir sind hier in Ansfelden, das ist klar. Aber ich glaube, durch dieses kleine Spiel können wir spüren, wie es dem Zachäus gegangen ist, als Jesus gerade auf ihn zuging und ihn ansprach. Die Schauspieler und die Kinder werden herausgebeten.

 

In der Stadt Jericho wohnt Zachäus.        
            (Zachäus schaut traurig)                               

Er ist Zöllner, er arbeitet für die Römer und hat viel Geld.
            (schüttelt mit dem
Geldbeutel)

Aber er hat keinen einzigen Freund.                                                     (andere drehen sich weg)

 

Da kommt Jesus mit seinen Freunden in die Stadt.

Zachäus möchte Jesus zu gerne sehen, doch auf der Straße sind viele Leute.

Alle wollen Jesus sehen.                                             
(Auf Zehen stellen, neugierig schauen)

 

Wei1 Zachäus klein ist, steigt er auf einen Baum.                     (Zachäus steigt auf die Leiter)

Jesus entdeckt ihn da oben und sagt: Zachäus, komm herunter!

Ich will heute bei dir bleiben.

 Zachäus steigt schnell vom Baum herunter.                            (Zachäus kommt herunter)

Voll Freude begrüßt er Jesus und nimmt ihn in sein Haus auf.
(Haus mit Händen andeuten)
Die Leute ärgern sich und fragen empört: Warum geht Jesus ausgerechnet zu Zachäus?
Der betrügt doch beim Kassieren des ZolIs.  
(Leute schütteln den Kopf)

Zachäus aber freut sich, dass Jesus bei ihm ist                                   (Zachäus lächelt)

Er sagt: Ich weiß, ich habe vieles falsch gemacht.

Das will ich in Ordnung bringen. Alles Unrecht will ich wieder gut machen.

Und mit den Armen will ich mein Geld teilen.                 

 

Jesus antwortet Zachäus: Heute ist für dich alles gut geworden.

Denn ich bin gekommen, um dich froh zu machen und um dir zu zeigen, dass Gott dich lieb hat.

Und Zachäus ist glücklich, weil er diesen Freund gefunden hat. (Jesus und Zachäus geben sich die Hände)

 

 

Ich glaube, mit diesem Spiel kann man sich schon besser vorstellen wie das damals war.

Vor allem bei Zachäus ist ein großer Wechsel zu sehen. Wie ist es ihm am Anfang der Geschichte gegangen? Er war traurig, alleine, verachtet von den anderen und er war reich, aber unglücklich. Wann kam dann ein Wechsel, durch was änderte sich plötzlich Zachäus, was passierte da? Jesus ging auf ihn zu und wollt bei ihm Gast sein, wollte sein Freund sein. Hat sich Zachäus durch diese Freundschaft zu Jesus auch geändert? Er war ja reich, was wollte er mit  seinem Geld machen? Es auf die Armen aufteilen und dadurch hatte er zwar weniger Geld, aber es ging Zachäus dabei besser. Ich bin mit sicher, dass er auch dann mehr Freund hatte.

 Fürbitten: Herr Jesus Christus, du willst unser Freund sein darum bitten wir dich:

  • Zeige uns, wie auch wir deine Freunde sein können.      Christus, höre uns.

·        Jesus, du bist zu Zachäus hingegangen. Gib auch uns den Mut zu Menschen zu gehen, die keine Freunde haben.Christus, höre uns.

  • Hilf uns, anderen Gutes zu tun und sie so die Liebe spüren lassen.       Christus, höre uns.
  • Jesus, du hast durch deine Freundschaft das Leben des Zachäus total verändert. Schenke auch uns die Kraft, unser Leben mit dir zu wagen.         Christus, höre uns.

Jesus Christus, du willst das Gute für die Menschen. Du willst das Gute von den Menschen. Wir bitten dich: lass das Gute in uns wachsen, damit wir leben, wie du es willst. Amen.

 Gabenlied:  Sieh was wir dir bringen, ...

Sanctus: Singt dem Herrn (Quelle 177)

Vater unser:  gebetet

Kommunionlied: Zachäuslied

Schlussgebet: Guter Jesus, Zächaus wollte dich unbedingt sehen.
                        Er war zu klein. Deshalb stieg er auf einen Baum.
                        Für vieles sind wir auch zu klein. Aber wir können dich lieb haben. Dafür danken wir dir. Amen.

Segen

Schlusslied: Wenn einer sagt, ich mag dich, du ... ( 2 Str.)

Quellen: 1.      Du hast uns eingeladen, Wortgottesdienst mit Kindern; Elsbeth Bihler

2.      Kinder- und Familiengottesdienst, Dokumentation; Besentheater

 

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