| Christkönig-Sonntag | ||||
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Mit dem Christkönigssonntag
schließt das katholische Kirchenjahr am Sonntag vor dem ersten Advent.
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Geschichtliches |
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In der katholischen Jugend der Weimarer Republik und des Dritten Reichs spielt die Christkönigsverehrung eine große Rolle. Gerade der Führerkult führte dazu, dass junge Katholiken mit Begeisterung an den Prozessionen und Feiern teilnehmen, um sich so (gefahrlos) von der Ideologie des Nationalsozialismus abzugrenzen. Das Fest wurde in Deutschland ursprünglich am Dreifaltigkeitssonntag gehalten, als aber die Nazis auf diesen Tag das Reichssportfest legten, verschob man den Termin auf den letzten Sonntag im Oktober. Seit der Liturgiereform fällt das Fest auf den letzten Sonntag im Kirchenjahr. |
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Aus
dem Heiligen Evangelium nach Markus, 15, 24-32 |
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Verhöhnung Jesu am
Kreuz |
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| Christus - der andere König | ||||
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Als man 1926
zum erstenmal dieses Fest, das Christkönigsfest beging, kündigte sich gerade
das sogenannte "Tausendjährige Reich" an, das dann gut 10 Jahre dauerte.
Geprägt vom Wahnwitz eines Menschen, der sich selbst als den „größten Führer
aller Zeiten" bezeichnete. Er ließ sich feiern mit militärischen Aufmärschen
und wehenden Bannern, auf denen ein pervertiertes Kreuzsymbol prangte. Er
versprach Frieden durch Krieg und stürzte einen großen Teil der Welt in die
Hölle des Zweiten Weltkrieges.
"Jesus, denk an mich", sagte der Schächer: Jesus denk an mich, ‑ wenn ich am Kreuz meiner Schuld festgenagelt bin; wenn die Welt mich disqualifiziert hat; wenn ich dem Spott ausgeliefert bin und allein dastehe; wenn ich der Dumme bin, weil ich mir vieles nicht leisten kann, weil ich zu meiner Überzeugung, zu meinen Werten, zu meiner Berufung stehe, zur Verant-wortung, die ich übernommen habe – weil ich mich für Schwache und an den Rand gedrängte einsetze, ohne Dank zu erhalten, ohne, dass ich mich in den Seitenblicken selbst zelebriere. "Jesus, denk an mich", ‑ wenn ich enttäuscht werde und meine Ehrlichkeit ausgenützt wird ... Deine Antwort: "Ich sage dir, noch heute wirst du mit mir im Paradies sein"! Heute noch, jetzt schon können wir die Macht deiner Auferstehung erfahren?! Heute und jetzt schon ist Vergebung und Versöhnung möglich. Heute und jetzt wird uns zugesagt: Der Herr ist mit euch! Heute und jetzt feiern wir seinen Tod und seine Auferstehung; haben am Tisch des Wortes und des Brotes jetzt schon Anteil daran und Gemeinschaft mit ihm. Heute und jetzt tun wir einen Schritt auf eine Zukunft, von der uns keine Macht dieser Welt disqualifizieren, ausschließen, kann ‑ außer wir selbst! Mag. Franz Schauer |
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