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Christi Himmelfahrt
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Allgemeines
Bitt-tage
Evangelium
biblische
Gedanken zum Fest
Evangelium für Kinder
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Im Mittelpunkt dieses Feiertages
am 40. Tag nach Ostern, steht Jesu
Aufstieg zu seinem Vater in den Himmel. Auferstehung und Erhöhung sind, auch
wenn sie zeitlich getrennt gefeiert werden, aber nur zwei Aspekte eines
einzigen Ereignisses: der Auferstandene Jesus Christus hat vollständig an
der Macht Gottes Anteil.
Das Fest Christi Himmelfahrt fällt immer auf einen Donnerstag, neun Tage
vor Pfingsten.
Den Hintergrund dieses Ereignisses bildet das Lukasevangelium. Der
Evangelist unterscheidet zwischen einem Auferstehungs- und einem
Himmelfahrtsereignis. Bis zum 4. Jahrhundert waren Himmelfahrt und
Geistsendung ein Fest, das 50 Tage nach der Auferstehung, also zu Pfingsten,
gefeiert wurde. Ende des 4. Jahrhunderts bildete sich ein Fest heraus, das
am 40. Tag nach Ostern gefeiert wurde. Die Zahl 40 gilt als heilig.
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Bitt-Woche (Bitt-Tage)
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Das sind
die 3 Tage Montag, Dienstag, Mittwoch vor Christi Himmelfahrt (dieses Fest
ist immer an einem Donnerstag!)
Sie wurden im
4. Jht. erstmals in der röm. kath. Kirche eingeführt.
Um 600 hat sich Papst Gregor der Große um die Ausgestaltung der
Prozessionen bemüht. Sie endeten stets mit einer Messfeier in St. Peter.
1969 erst wurde sie dort abgeschafft! Um 800 wurden die Bittgänge in Rom
eingeführt. Sie haben sich dort bis heute erhalten und sind sehr beliebt!
An den 3 Tagen vor Christi Himmelfahrt wurde früher in langen
morgendlichen Bittprozessionen von Ort zu Ort für eine gute Ernte gebetet.
In
unserer Pfarre
werden Bitt-Gottesdienste am
Montag
in Fleckendorf
bei Familie Langmayr-Burner und am
Dienstag in
Freindorf (Prozession vom
ehemaligen Kaufhaus Stoiber Stoiber zum Gasthof Strauss) gefeiert.
Mittwoch in der Pfarrkirche
Beginn ist jeweils 19.00 Uhr
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Aus
dem Heiligen Evangelium nach Lukas, 24, 36-53
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Die
Erscheinung des Auferstandenen in Jerusalem
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Während sie noch darüber redeten, trat er
selbst in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Sie
erschraken und hatten große Angst, denn sie meinten, einen Geist zu
sehen. Da sagte er zu ihnen: Was seid ihr so bestürzt? Warum lasst ihr in
eurem Herzen solche Zweifel aufkommen? Seht meine Hände und meine Füße an:
Ich bin es selbst. Fasst mich doch an, und begreift: Kein Geist hat
Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht. Bei diesen Worten zeigte er
ihnen seine Hände und Füße. Sie staunten, konnten es aber vor Freude immer
noch nicht glauben. Da sagte er zu ihnen: Habt ihr etwas zu essen
hier? Sie gaben ihm ein Stück gebratenen Fisch; er nahm es und aß vor
ihren Augen.
Dann sprach er zu ihnen: Das sind die
Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Alles muss
in Erfüllung gehen, was im Gesetz des Mose, bei den Propheten und in den
Psalmen über mich gesagt ist. Darauf öffnete er ihnen die Augen für das
Verständnis der Schrift. Er sagte zu ihnen: So steht es in der Schrift:
Der Messias wird leiden und am dritten Tag von den Toten auferstehen, und
in seinem Namen wird man allen Völkern, angefangen in Jerusalem,
verkünden, sie sollen umkehren, damit ihre Sünden vergeben werden. Ihr
seid Zeugen dafür. Und ich werde die Gabe, die mein Vater verheißen hat, zu
euch herab senden.
Bleibt in der Stadt, bis ihr mit der Kraft aus der Höhe
erfüllt werdet.
Dann führte er sie hinaus in die Nähe von
Betanien. Dort erhob er seine Hände und segnete sie. Und während er sie
segnete, verließ er sie und wurde zum Himmel emporgehoben; sie aber fielen
vor ihm nieder. Dann kehrten sie in großer Freude nach Jerusalem
zurück. Und sie waren immer im Tempel und priesen Gott. |
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Jesus
kehrt heim
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Es wurde Zeit für Jesus, zu Gott, seinem Vater heim zu
gehen. Vierzig Tage waren seit dem glücklichsten Tag von allen
vergangen, und Jesus war oft bei seinen Freunden gewesen, in Jerusalem
und Galiläa. Jetzt waren seine besten Freunde wieder in Jerusalem, und
er saß mit ihnen auf einem Hügel vor der Stadt.
"Ich habe alles getan, was Gott von mir erwartet hat", sagte Jesus.
"Jetzt seid ihr an der Reihe: Geht los und erzählt allen Menschen von
mir. Findet mir viele neue Freunde und bringt ihnen bei, wa ihr von mir
gelernt habt: dass Gott sie liebt und retten will!" |
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| "Wartet aber erst noch hier in Jerusalem, bis Gott euch seinen mächtigen
Helfer schickt!, fuhr Jesus fort. "Ihr werdet seine Hilfe brauchen, denn
danach sollt ihr die ganze Welt bereisen und überall von mir und meiner
guten Botschaft erzählen." "Wirst du denn nicht bald zum König
gekrönt werden?", fragten seine Freunde ungeduldig. "Wann wirst du überhaupt
wieder kommen?" Sie hatten noch so viele Fragen. "Das muss Gott alleine
entscheiden!", antwortete Jesus. |
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Da zog eine leuchtende Wolke über den Hügel und blendete
die Apostel. Sie konnten Jesus nicht mehr sehen. Aber es kam ihnen so
vor, als sei er in der Wolke verschwunden.
Dafür standen plötzlich zwei Männer bei ihnen. Es waren Engel in
strahlend weißen Gewändern.
"Warum starrt ihr da rauf in den Himmel?", fragten die Engel sie. "Jesus
ist heim gekehrt zu Gott, seinem Vater. Genau so wie er jetzt weg
gegangen ist, wird er eines Tages wieder kommen. Eines Tages, aber nicht
heute." |
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Die besten Freunde von Jesus waren verwirrt. Während sie
zur Stadt hinunter gingen, überlegten sie: "Er hat uns doch versprochen:
`Ich bleibe immer bei euch, immer bis zum Ende der Welt!`
Was mag er damit gemeint haben, wenn er jetzt verschwunden ist? Es
bleibt uns wohl nichts übrig, als ab zu warten, wie es weiter geht. |
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Biblische
Gedanken zum Fest
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Aus
dem Heiligen Evangelium nach Matthäus, 28, 16-20
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Der
Auftrag des Auferstandenen
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Die elf Jünger gingen nach Galiläa auf
den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor
ihm nieder. Einige aber hatten Zweifel. Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu
ihnen: "Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht zu allen Völkern, und macht
alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und
des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich
euch geboten habe.
Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der
Welt."
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Christi Himmelfahrt - Jesus mitten unter
uns |
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Auf den ersten Blick könnte man meinen: Wir feiern - so wie es der Name
eben sagt: Christus ist in den Himmel aufgefahren und wir sind allein
zurückgeblieben. Wie das konkret gewesen sein soll, bleibt offen. Im
Mittelalter zog man eine Puppe in die Höhe. Heute denken manche
vielleicht an eine Art Raketenflug oder an ein Wegbeamen. Doch all diese
Überlegungen bringen uns dem Fest in keiner Weise näher. Da ist es schon
hilfreicher, wenn wir uns auf die Bibel texte konzentrieren und diese
nochmals anschauen.
Ihr werdet meine Zeugen sein
Zunächst zur Lesung aus der Apostelgeschichte (Apg 1,1-11). In einer
Fülle von uns frem den bildern werden uns zentrale Glaubensinhalte
verkündet. Wir hören da: „Ihnen hat er nach seinem Leiden durch viele
Beweise gezeigt, dass er lebt; vierzig Tage hindurch ist er ihnen
erschienen und hat vom Reich Gottes gesprochen.“ Jesus ist auch nach
seinem Tod unter ihnen. Er zeigt sich seinen Jüngern eine heilvolle Zeit
lang. Immer wenn in der Bibel von 40 die Rede ist, dann ist eine
heilvolle, eine Zeit des Reifens, eine gute Zeit gemeint. So eine gute
Zeit lang erscheint er ihnen. |
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Und
dann ist von einer Begegnung beim Mahl die Rede. Schon während seines
Wirkens ist es typisch für Jesus, immer wieder mit seinen Freunden gemeinsam
zu essen und zu trinken. Schließlich ist auch die Verabschiedung in ein Mahl
eingebunden. Jetzt verspricht Jesus seinen Jüngern die Kraft des Heiligen
Geistes. Zugleich werden sie zu Zeugen beauftragt: „Ihr werdet meine Zeugen
sein“. Die Jünger bekommen damit den Auftrag, Jesu Werk fortzuführen - bis
an die Grenzen der Erde.
Nach
diesem Auftrag kommen dann zwei himmlische Boten, die den Jüngern die Augen
auf den Boden, auf den Boden der Realität richten. Zu einfach wäre es
nämlich, sich hinzustellen und traurig nach oben zu blicken. Die
himmlischen Boten weisen darauf hin, dass Jesus wieder kommt.
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Die
Bilder deuten
Das hört sich alles ganz verständlich und klar an. Zu leicht vergessen
wir, dass wir es hier aber mit Bildern zu tun haben. Oder besser gesagt:
Wir glauben oft an die Bilder und schauen nicht auf die Inhalte, die
hinter den Bildern liegen. Vor zweitausend Jahren war es allgemein
verständlich, von einer Himmelfahrt zu sprechen. Damit sollte die ganz
besondere Verbindung und Nähe dieses Menschen zu Gott zum Ausdruck
gebracht werden. Das wird jetzt auch von Jesus vermittelt. Der Tod ist
nicht das letzte, das wir von Jesus glauben. Und schon gar nicht ist
dieser Tod eine Trennung von Gott. Vielmehr soll mit diesem Bild zum
Ausdruck gebracht werden: Gott lässt diesen Jesus nicht im Stich. Jesus
hat jetzt eine ganz besondere Stellung bei Gott. Gott ist diesem Jesus
ganz nahe. Das sollen die Jüngerinnen und Jünger - seit 2000 Jahren -
bezeugen. Dabei handelt es sich aber nicht um eine Schau nach oben,
sondern eben um eine Verwirklichung hier und jetzt auf Erden. Der Blick
gilt unserem Alltag und den ganz konkreten Aufgaben, die vor uns liegen.
Die Jünger erwarten sich zunächst alles von oben.
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Da
braucht es zur Korrektur schon himmlische Boten. Diese machen deutlich,
worum es geht: „Was steht ihr da und schaut zum Himmel empor?“ Die Musik -
so könnte man sagen - spielt hier auf der Erde. Mitten unter uns. Mit dem
Bild der Himmelfahrt will Lukas also den Blick nicht nach oben lenken,
sondern nach unten - zu uns. Das ist es, was wir feiern: Dieser Jesus ist
nicht irgendwo im uns unzugänglichen Jenseits, sondern hier bei uns.
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Die
Situation der Jünger
In
anderen Bildern bringt das Matthäus im Evangelium (Mt 28,16-20) zum
Ausdruck: „Die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, den Jesus
ihnen genannt hatte. Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm
nieder. Einige aber hatten Zweifel. Da trat Jesus auf sie zu und sagte
zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde.“ Auch
da wird eine Begegnung des Auferstandenen mit seinen Jüngern erzählt.
Das Verhalten der Jünger ist erneut sonderbar. Die Jünger - so heißt es
– knien glaubend vor Jesus nieder. Und gleichzeitig ist vom Zweifel die
Rede. Die Jünger werden in einer Situation beschrieben, in der sich
unsere Gemeinden oft befinden - aber auch wir persönlich: Einerseits
Glaube - andererseits Zweifel. Die Frage ist nicht, ob das so sein darf.
Vielmehr diktiert das konkrete Leben: „Es ist so!“ Und genau in diese
Angst- und Zweifels situation hinein ergreift Jesus die Initiative und
tritt auf die Jünger zu. Der Zweifel der Jünger wird nicht gerügt. Er
stellt sich als der vor, der alles in der Hand hat. Damit will er zum
Ausdruck bringen: Es gibt keinen Grund zum Zweifel, weil er ja alle
Macht hat. |
Was
hier ersichtlich wird, zeigt sich im ganzen Matthäusevangelium. Matthäus
charakterisiert die Nachfolgerinnen und Nachfolger sehr wohl als Gläubige.
Aber in entscheidenden Momenten ist dieser Glaube oft ein „Kleinglaube“.
Matthäus spricht damit eine ganz typische Situation in der Nachfolge an. Der
Glaube und das Bekenntnis zu Leben, Tod und Auferstehung Jesu ist zwar
vorhanden, aber eben nur „klein“. So lesen wir in der Erzählung vom
Seesturm: „Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst, ihr
Kleingläubigen? Dann stand er auf, drohte den Winden und dem See und es trat
völlige Stille ein.“ Oder an anderer Stelle: „Als Petrus aber sah, wie
heftig der Wind war, bekam er Angst und begann unterzugehen. Er schrie:
Herr, rette mich! Jesus streckte sofort die Hand aus, ergriff ihn und sagte
zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?“ Jesus hat Verständnis
für unseren oft so kleinen Glauben. Damals und heute. Dieser Kleinglaube
wird ernst genommen. Auf die Initiative Jesu hin - und nicht aufgrund
eigener Anstrengungen - geht es im Bibeltext aber weiter, und zwar mit einer
aufbauenden Zusage.
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Ich bin bei euch
„Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern;
tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen
Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe.
Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ Dies
sind die letzten Worte Jesu im Matthäusevangelium. Sie klingen wie ein
Testament. Alles steuert auf den letzten Satz zu: „Ich bin bei euch“.
Diese Zusage gilt - trotz allen Kleinglaubens. Die Jünger werden
beauftragt, en Glauben zu bezeugen. Auch wenn erneut sich Zweifel und
Kleinglaube einstellen werden, gerade dann gilt die Zusage: „Ich bin bei
euch!“ Für diese Zusage gibt es keine Bedingungen auf der Seite der
Menschen. Jesus ist bedingungslos auf unserer Seite. „Ich bin bei euch
...“, wer sollte daraus nicht Kraft und Zuversicht schöpfen. Egal was
vor mir liegt (und sei es die Aufforderung zum Jüngermachen und den
Glauben zu bezeugen), ich darf und kann mir der Gegenwart des
Auferstandenen gewiss sein. „Ich bin bei euch ...“, mit dieser
Zuversicht endet das Matthäusevangelium. Mit dieser Zusage will Matthäus
all seine Leserinnen und Leser motivieren. „Ich bin bei euch“. Das ist
die entscheidende Zusage an uns Christinnen und Christen. Diese
Zuversicht will uns Matthäus - trotz des vorhandenen Kleinglaubens und
aller Angst - als Testament mitgeben. Diese Zusage will er uns ins
Stammbuch - in den Kopf, ins Herz und in die Hände - schreiben.
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Kaum vorzustellen,
wenn Christinnen und Christen beim Wort Christi Himmelfahrt die Augen
nicht mehr nach oben richten, sondern neu sich bewusst machen: Der
Auferstandene ist bei uns, alle Tage bis zum Ende der Welt. Er ruft uns
zu: Ich bin bei euch. Oder wie es Matthäus an anderer Stelle ausdrückt:
„Wo zwei oder
drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“
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Dr.Franz
Kogler, Bibelwerk der Diözese Linz |
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Warten - kommen
Viele sind in Erwartung auf das, was kommen soll.
Viele schauen nach oben und hoffen.
Viele blicken aufwärts und warten auf den,
der angekündigt ist und kommen soll.
Doch von oben kommt er nicht.
Umsonst schauen sie, währenddessen er hinter ihrem Rücken kommt,
er, der da kommen soll.
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