Einladung zur Themenfilmwoche im Meierhof Schlägl

Liebe Jugendliche, FreundInnen und Bekannte!  

Ich lade euch recht herzlich zu einer Filmwoche der ganz besonderen Art ein!
Ab Freitag 9. Juli findet im Meierhof Schlägl eine Themenfilmwoche statt. Bei Schönwetter findet die Filmvorführung im Freien statt, bei Schlechtwetter im Jugendzentrum. Filmstart ist jeweils um 21.30 – wer einen guten Platz will, kommt früher – eh scho wissen.  
Infos zu den Filmen findet ihr im Anhang! Ich freu mich, wenn es den einen oder die andere in der nächsten Woche nach Schlägl verschlägt!  

Bis dann,
Barbara Hannerer Jugendleiterin im Dekanat Altenfelden 0676/8776/5852 barbara.hannerer@dioezese-linz.at ooe.kjweb.at/oberesmuehlviertel

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Filmbeschreibungen Themenfilmwoche im Meierhof Schlägl

happy-go-lucky; 9. Juli 2010  
Poppy arbeitet als Grundschullehrerin im Norden Londons und ist das, was man eine wahre Frohnatur nennt: stets gut gelaunt, offenherzig, hilfsbereit und ihren Mitmenschen gegenüber unvoreingenommen. Kurzum: Poppy muss man einfach gern haben. Mit der großen Liebe hat es allerdings noch nicht so richtig geklappt - ist aber auch halb so wild. Schließlich hat Poppy ja ihre Mitbewohnerin Zoe, ihre Schwester Suzy und noch einen ganzen Haufen bester Freundinnen, mit denen sie um die Häuser ziehen kann. Poppys unbeschwerte Art löst in ihrer oft etwas missgelaunten Umwelt allerdings auch Befremden und Erstaunen aus. Manche halten sie für ein wenig schlicht, einige sogar für verrückt. Auf jeden Fall aber führt Poppys Dauerflirt mit dem Leben am laufenden Band zu den absurdesten Situationen, deren Komik nicht selten in anarchischer Auflösung gipfelt. Das Chaos des ganz normalen Lebens als herzerwärmende Komödie von Altmeister Mike Leigh mit einer umwerfenden und preisgekrönten Sally Hawkins in der Hauptrolle.
aus: www.dioezese-linz.at/medienverleih    

Saint Jacques – Pilgern auf Französisch; 11. Juli 2010  
Clara, Claude und Pierre sind entsetzt: Das Erbe ihrer Mutter wird erst ausbezahlt, wenn sich alle drei zusammen als Pilger auf den Weg nach Santiago de Compostela machen. Schlimmeres können sich die drei kaum vorstellen, denn erstens können sie sich gegenseitig nicht riechen und zweitens geht ihnen wandern grundsätzlich gegen den Strich. Doch das Geld können alle gut gebrauchen und so schließen sie sich laut protestierend einer illustren Reisegruppe an. Dort müssen sie feststellen, dass sie beileibe nicht die einzigen widerwilligen Teilnehmer sind. Reiseleiter Guys Fernbeziehung steht kurz vor dem Kollaps, der junge Araber Saïd ist bloß der Liebe wegen hier und sein unbedarfter Cousin im Schlepptau wähnt sich auf dem Weg nach Mekka. Von Gruppendynamik keine Spur und alle haben sie viel zu viel Gepäck. Aber kalte Duschen und Blasen an den Füßen fördern das Gruppengefühl. Der Weg nach Santiago de Compostela ist lang und die Reise dahin voller Überraschungen, Einsichten und harten Betten.
aus: www.dioezese-linz.at/medienverleih  

Das Meer in mir; 13. Juli 2010  
Die wahre Geschichte eines querschnittsgelähmten Spaniers, der 30 Jahre lang um sein Recht auf den Tod kämpfte: Javier Bardem spielt die Hauptrolle des Ramon Sampedro, der mit Hilfe zweier Frauen - einer Anwältin und einer Fabrikarbeiterin - seinen jahrzehntelangen Kampf zu einem Ende bringt. "Mar Adentro" ist kein prätentiöses Rührstück mit massiver musikalischer Unterstützung, sondern ein aufwühlendes Melodram, das dem Zuschauer zwar Tränen entlockt, aber nie in gefälligen Kitsch abgleitet. "Das Meer in mir" ist kein einfaches Pamphlet über Sterbehilfe, sondern ein Film, der auf fast paradoxe Weise Lebensmut vermittelt. (film-dienst 5/2005)
aus: www.dioezese-linz.at/medienverleih      

Moolaadé - Bann der Hoffnung; 14. Juli 2010
 
Der Film ist eine großartig in Szene gesetzte Parabel über die Tradition der Beschneidung junger Mädchen in Afrika sowie den mutigen Kampf einer jungen Frau gegen die aktuelle Praxis dieses Rituals. Vier Mädchen, die sich weigern sich beschneiden zu lassen, suchen Schutz bei einer Frau mit einem starken Willen, die ihre eigene Tochter vor der Beschneidung bewahrt hat. Als die anderen Bewohner des Dorfes und ihre Verwandten versuchen sie zu zwingen, sich von den Mädchen zu trennen, beruft sie sich auf den altehrwürdigen Brauch des »Moolaadé«, das einen unantastbaren Schutzraum bietet. Selbst als die Heirat ihrer Tochter durch ihre mutige Haltung gefährdet wird, behauptet sie ihre Stellung. Ein afrikanisches Drama, mit einer ergreifenden, berührenden Geschichte, vom Altmeister des afrikanischen Kinos Ousmane Sembene in großartigen Bildern erzählt. Sprache: bambara, teilw. französisch mit deutschem Untertitel
aus: www.dioezese-linz.at/medienverleih    

Der große Diktator; 12. Juli 2010
 
Chaplins Groteske auf Hitler, Mussolini und deren autoritäre Systeme ermöglicht ihm, die Nöte des kleinen Mannes in dieser "heroischen" Zeit aufzuzeigen und gleichzeitig die grenzenlose Dummheit, die sich hinter der pompösen Fassade verbarg, zu entlarven. Grandios inszeniert und gespielt! aus: www.dioezese-linz.at/medienverleih Tomania wird mit eiserner Hand vom Diktator Adenoid Hynkel regiert. Uniformen, Aufmärsche und eine gewal-tige Aufrüstung: Man will die Welt erobern. Unbarmherzig verfolgen Hynkel und seine Schergen die Juden im Land, für die kein Platz sein soll im tomanischen Reich.Von all dem weiß der kleine jüdische Friseur nichts, der nach 20 Jahren aus dem Hospital entlassen wird. Nach seiner Verwundung im Ersten Weltkrieg hat er das Gedächtnis verloren. Es ist ihm, als habe er erst gestern seinen Laden im jüdischen Ghetto verlassen. Woher soller wissen, dass Hynkels Polizisten nun nach Gutdünken ungestraft plündern und zerstören dürfen?Beherzt setzt er sich gegen die Übergriffe zur Wehr – und kommt nur durch ein Wunder mit dem Leben davon. Der Offizier Schultz, dem er im Ersten Weltkrieg das Leben gerettet hat, kommt zufällig vorbei, als Hynkels Schergen den renitenten Friseur kurzerhand aufhängen wollen. Er ist ein mächtiger Mann im neuen Tomania geworden und stellt den Friseur und dessen Freunde unter seinen persönlichen Schutz. Im Ghetto hält ein kaum mehr für möglich gehaltener Frieden Einzug.Sogar für die Liebe ist wieder Zeit. Der Friseur ist ganz verzaubert von Hannah, dem Mädchen aus dem Nachbarhaus. Doch am Abend ihrer ersten Verabredung bricht die Katastrophe wieder ins Ghetto ein, schlimmer als je zuvor. Denn Schultz ist in Ungnade gefallen, weil er sich Hynkels Plänen zur Invasion des Nachbarlandes Osterlich widersetzt hat. Er flieht zu seinem alten Freund ins Ghetto. Dort versucht man alles, um Schultz zu retten. Doch schließlich wird er von Hynkels Männern gefasst und zusammen mit dem Friseur ins Konzentrationslager gebracht.Hynkel muss derweil alles diplomatische Geschick auf-wenden, um seinem Diktatoren-Kollegen Benzino Napaloni aus Bacteria beim Einmarsch in Osterlich zuvorzukommen. Beim Besuch Napalonis in Hynkels Palast wird eine Allianz geschlossen – der Weg für die tomanischen Truppen ist frei. Hynkel begibt sich, als Entenjäger getarnt, ins Grenzgebiet.Schultz und der Friseur entkommen in tomanischen Uniformen aus dem Konzentrationslager. Sie geraten in die Invasion Osterlichs. Doch die tomanischen Soldaten verwechseln den Friseur mit Hynkel. Und während der echte Diktator auf der Entenjagd von seinen eigenen Truppen als entlaufener KZ-Häftling verhaftet wird, führt man den Friseur auf den Paradeplatz von Osterlichs Hauptstadt. Er soll eine Rede halten. “Reden Sie”, fleht Schultz. “Es ist unsere einzige Hoffnung...”

Verrückt nach Paris; 15. Juli 2010
Hilde, Karl und Philip haben ein Handikap. Sie leben in einem Heim für behinderte Erwachsene in Bremen. Philip und Karl arbeiten in einer Werkstatt und bauen Spielzeugenten, Hilde schält eimerweise Kartoffeln in der Heimküche. Gemeinsam sehnen sich die Drei nach einem Leben mit neuen Herausforderungen. Heimlich planen sie einen Ausflug und hauen ab aus dem Heim. Auf ihrer Reise, die sie nach Köln und später nach Paris führt, entdecken sie für sich ungeahnte Möglichkeiten und erobern neue Freiheiten. Enno, ihr Betreuer, ausgebrannt von seiner Arbeit, macht sich widerwillig auf den Weg, das Trio zurückzuholen. Eine Verfolgungsjagd mit Hindernissen nimmt ihren Lauf. Am Ende ist nichts mehr wie es war. Den Regisseuren Eike Besuden und Pago Balke geht es in diesem Roadmovie darum, ein Bewusstsein für die Situation Behinderter zu schaffen und Berührungsängste zu überwinden. Hildes Stimme aus dem Off erzählt ihre Geschichte. Sie erzählt von den Schwierigkeiten ihres Lebens, aber auch von ihren Träumen und Gefühlen. Gerade durch ihren Witz und ihren Einfallsreichtum in schwierigen Situationen werden Behinderte hier nicht als bemitleidenswert dargestellt. Die drei Hauptdarsteller sind Mitglieder des Bremer Blaumeier-Ateliers, ein Projekt in dem sich seit 1992 behinderte Menschen und Künstler treffen um gemeinsam kreativ zu arbeiten.

aus: www.dioezese-linz.at/medienverleih

Das Fest des Huhnes; 16. Juli 2010
Eine Folge der beliebten AllAfricanTeleVision-Serie "Kayonga Kagame zeigt uns die Welt" - diesmal: "Das unberührte und rätselhafte Oberösterreich". Schwarzafrikanische Forschungsreisende dringen in die Weiten Oberösterreichs vor, um Sitten und Gebräuche der dort lebenden Stämme zu studieren, und entdecken dabei völlig neue und in der ethnologischen Literatur bisher nicht beschriebene Kulturphänomene. »Das Verfahren vieler weißer Forscher, die nach Afrika reisen, um ethnologische Studien zu betreiben und anschließend in Dokumentarfilmen die Gewohnheiten und Gebräuche schwarzer Stämme zu interpretieren, hat Wippersberg umgedreht: In seiner Geschichte verschlägt es einen schwarzafrikanischen Forscher nach Oberösterreich. (...) Die Kirchen, einst wichtige Versammlungsorte, sind leer - dafür drängen sich die Ureinwohner ob der Enns in einem riesigen Zelt zusammen. Dort trinken sie gewaltige Mengen einer gelblichen Flüssigkeit und vertilgen hauptsächlich Hühner. Worauf der Forscher eine Sensation wittert. Das weiße Volk hat ein neues Götzenbild: Das Huhn hat das Lamm abgelöst ...«
aus: www.dioezese-linz.at/medienverleih

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