Neue Filme - Okt.09
Hannah Montana
Miley Cyrus ist nach außen hin ein gewöhnliches Highschool-Mädchen - mit dem Unterschied, dass sie abends als Sängerin Hannah Montana einigen Ruhm erntet. Dafür verkleidet sie sich stets aufs Neue. Nur wenige wissen von ihrem Doppelleben. Nach einiger Zeit ist sie jedoch so ausgebrannt, dass sie eine Auszeit benötigt. So fährt ihr Vater kurzerhand mit ihr in ihre Heimat Tennessee, weg vom Medienrummel, hinein in die ländliche Idylle. Dort verliebt sich Miley in den netten Nachbarsjungen.
Hilde
Hildegard Knef geht einen langen Weg, bis sie zu sich selbst findet: Aus bedrückenden familiären Verhältnissen gelingt ihr der Sprung in die Schauspielausbildung, doch in den letzten Kriegswirren zählt nur mehr das blanke Überleben.
Nach Filmerfolgen und Fehlgriffen, falschen und richtigen Männern, lähmender Langeweile in Hollywood und einer turbulenten Hass- Liebe mit dem deutschen Publikum muss die Kämpfernatur Hilde lernen, dass manchmal andere Dinge zählen als der Ellenbogenkampf im Showbiz: In ihrer eigenen Geschichte und im Inneren ihrer Seele findet sie die Substanz für die „Hilde“, auf die sie selbst aber auch das deutsche Publikum immer gewartet hat.
Einer der deutschen Lebenswege nach dem Zweiten Weltkrieg. Hildegard Knef war die Sünderin, ein Kinotraum, ein Weltstar, eine Ikone. Und sehr, sehr cool. Dies ist ihr Leben.
Margarete Steiff
Die kleine Margarete, 1847 geboren, ist ein aufgewecktes und optimistisches Kind. Aber sie leidet an den Folgen einer Kinderlähmung, kann ihre Beine nicht bewegen, und auch die rechte Hand ist nur sehr eingeschränkt zu gebrauchen. Unterstützt von ihrem Bruder Fritz, setzt sie trotzdem durch, die Näherinnenschule zu besuchen, und steigt dort bald zur perfekten Schneiderin auf. Als sie ein kleines Geschäft in der schwäbischen Provinz gründet, ist ihr Unternehmergeist geweckt und der Grundstein für ihr Stofftierimperium gelegt.
Illuminati
In Ron Howards packendem Nachfolgefilm zu The Da Vinci Code Sakrileg folgt der Experte für Symbolik Robert Langdon alten Hinweisen, um auf einer atemlosen Schnitzeljagd durch Rom die vier vom tödlichen Geheimbund der Illuminaten entführten Kardinäle zu finden. Mit dem Leben der Kardinäle in größter Gefahr und einem verzweifelt um Hilfe bittenden Camerlengo beginnt für Langdon ein aktionsgeladener Wettlauf gegen die Zeit durch versiegelte Krypten, gefährliche Katakomben und das geheimnisvollste Grabgewölbe der Welt !
slumdog millionär
Glauben Sie an das Schicksal? Für Jamal Malik (Dev Patel) ist es der größte Tag seines bisherigen Lebens. Nur noch eine Frage trennt ihn vom 20-Millionen-Rupien-Hauptgewinn in Indiens TV-Show „Wer wird Millionär?“. Doch was in aller Welt hat ein mittelloser Youngster aus den Slums von Mumbai in dieser Sendung verloren? Und wie kommt es, dass er auf alle Fragen eine Antwort weiß?
Dabei geht es Jamal nicht um das Geld, sondern einzig und allein um die Liebe. Für ihn ist die Sendung nur ein Mittel zum Zweck, eine letzte Chance, seine verlorene, große Liebe Latika in der flirrenden Millionenmetropole Mumbai wiederzufinden.
Slumdog Millionär erzählt in kraftvollen, atemberaubenden Bildern eine außergewöhnliche, berührende Liebesgeschichte und ein mitreißend-faszinierendes Lebensabenteuer. Danny Boyle kreiert in unnachahmlicher Weise die Elemente des Abenteuer-, Liebes- und Gangsterfilms zu einem berauschenden Mix und verliert dabei niemals den Blick für die humorvollen Seiten, die das Leben zu bieten hat.
· Bei der Ocars-Verleihung 2009 erhielt „Slumdog Millionär“ 8 der begehrten Auszeichnungen – in den folgenden Kategorien:
· Bester Film
· Beste Regie
· Beste Drehbuch - Adaption
· Beste Kamera
· Bester Schnitt
· Beste Filmmusik
· Bester Filmsong - "Jai Ho"
· Beste Tonmischung
Dorf Punks
Es ist Sommer 1984. Der Punk ist endlich an der Ostsee angekommen, in Schmalenstedt, einer verschlafenen Kleinstadt in der Holsteinischen Schweiz: Malte Ahrens heißt jetzt Roddy Dangerblood, wohnt bei seinen liberalen Eltern und töpfert sich durch eine ungeliebte Lehre. Das eigentliche Leben spielt sich woanders ab, in der Punk-Clique mit Fliegevogel, Flo, Sid, Piekmeier und Günni. Man hängt mit Dosenbier und Lagerfeuer im Waldversteck ab, tanzt Pogo in der Dorfdisco, träumt von Mädchen und Musik, provoziert die Bürger auf dem Marktplatz und prügelt sich mit den Jungbauern. Seine Eltern, sonst zu jedem erdenklichen Verständnis bereit, kommen nicht mehr mit: Ist das Punk? fragt sein Vater, als Roddy wieder einmal schwer gezeichnet von einer Schlägerei nach Hause kommt.
Napola
Im Zentrum steht der mittellose Berliner Nachwuchs-Boxer Friedrich (Max Riemelt in einer beeindruckenden Vorstellung), der die Napola als einzige Chance sieht, seine erhoffte Sportkarriere wahr machen zu können. Erst der sensible Albrecht (Tom Schilling), Sohn des Gauleiters Heinrich Stein (Justus von Dohnányi), öffnet Friedrich nach und nach die Augen über die systematische Gehirnwäsche, der sie in dieser „Erziehungsanstalt“ ausgesetzt sind. Für die Beiden beginnt ein ideologischer Kampf innerhalb dieses Mikrokosmos des unmenschlichen Nazi-Regimes, dessen tragisches Ende vorprogrammiert zu sein scheint. Auch wenn Regisseur und Drehbuch-Autor Gansel mehr aus seinem unverbrauchten Setting hätte machen können, weiß sein Mahnmal für den geistigen Widerstand der Jugend dennoch durch hohe Dramatik und das eindringliche Spiel seiner Hauptakteure zu begeistern. Wohl auch wegen der Unverbrauchtheit seines Sujets umschifft Napola erfolgreich das „Alles schon mal gesehen“-Gefühl bei vielen anderen Filmen über die Nazi-Zeit, und bietet gerade für junge Leute wichtige Denkanstöße, die Napola lange nachwirken lassen. -- Frank-Michael Helmke
Stella und der Stern des Orients
Gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrer Oma trifft sich die 10-jährige Stella am Silvesterabend 2005 in der Familienvilla, um über den Verkauf des alten Hauses zu entscheiden. Einst lebte ihre Urgroßmutter Clementine, die die Familientradition begründete und Ärztin wurde, in dem Haus. Stella scheint deren Vorliebe für Sterne geerbt zu haben. Als sie in den alten Sachen auf dem Dachboden stöbert, löst sie mit ihrem Amulett durch Zufall eine Zeitmaschine aus: Sie landet am Silvesterabend 1905 bei ihrer Uroma Clementine und deren kleinem Bruder Gustav. Die Kinder erfahren, dass Clementines Eltern kurz vor dem Bankrott stehen und das Haus verkaufen müssen. Einzig der sagenumwobene Schatz von Clementines Onkel Anton kann das Haus – und damit die Zukunft der Familie – noch retten. Bis Mitternacht müssen die Kinder den Stern des Orients allerdings gefunden haben, ansonst kann Stella nicht mehr in ihre Zeit zurückkehren. Doch zwei gerissene Ganoven sind ihnen bereits auf den Fersen und wollen den Schatz für sich gewinnen.
Lizenz zum Heiraten
Robin Williams mochte ich früher schon gerne und da bot sich freilich die Gelegenheit diese Komödie zu sehen und ich bin nicht enttäuscht. Man muss dazu sagen das sich die Gags bis auf ein paar Ausnahmen ziemlich harmlos halten. Also leicht verdauliche Kost... Was mich allerdings zum brüllen brachte war die Scene wo das junge Brautpaar zu spät zum Gottesdienst kam und der Reverend mit seinem Gospelchor im gleichklang sang: "zu spät, zu späät, zuu späääät". Einfach nur herlich.
Alles in allem ist die Komödie wirklich schön und wer für einen Filmabend leichte Kost möchte in Sachen Humor und Ethik, der ist hier genau richtig.
Paranoid Park
Wer sich unter dem Titel einen Tony-Hawks-Film o. ä. vorstellt, liegt schief - die Skaterszene dient nur als typisierender Background für die Hauptfigur Alex und als ursächliches Handlungselement für dessen Gewissenskonflikt. Der wird vielschichtig dargestellt - als Reifeprozess eines Jugendlichen, der sich nach dem von ihm mitverschuldeten Todesfall am liebsten kindlich vor seiner Verantwortung verstecken würde und in seinen desolaten, aber leider normalen Alltag zu flüchten versucht, jedoch immer mehr mit seinem wachsenden Moralbewusstsein zu kämpfen hat. Die Erwachsenenwelt, die eigentlich Stärke zeigen sollte, ist willens, aber wenig fähig, ihm dabei behilflich zu sein. Die einzelne "Horrorszene" ist sehr wohl gerechtfertigt, da ihr grässlicher Realismus Alex bewusst macht, dass das kein Game ist - ab diesem Augenblick beginnt er, seine Kindheit abzustreifen. Das Ganze aus der zerrissenen und unfertigen Sicht des Pubertierenden darzustellen, ist mit Hilfe der ungewohnten Kameratechnik und Musik hervorragend gelungen.
Die Farben des Paradieses
Der achtjährige Mohammad besucht mit großem Erfolg eine Blindenschule in Teheran. Als die Sommerferien beginnen, kommt sein Vater aus den Bergen, um ihn ins geliebte Heimatdorf zurückzuholen. Endlich wird Mohammad wieder mit seiner Großmutter und den Schwestern zusammen sein. Doch der Vater schämt sich für die Behinderung des Sohnes, möchte nicht, dass seine zukünftige Frau von ihm weiß. Also beschließt er, den Jungen zu einem weit entfernt lebenden Zimmermann in die Ausbildung zu geben...
Schulbeginn mit Astrid Lindgren
Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga, Peter & Petra gehen in die Schule. Dabei erleben sie in 4 lustigen TV-Episoden ganz unterschiedliche Abenteuer.
"Als Michel in die Schule kam"
Es ist so weit: Michel wird eingeschult. An den ersten Tagen in der Schule hat er großen Spaß. Er ist der Klassenbeste, und eine nette Lehrerin hat er auch. Michel mag seine Lehrerin sogar so sehr, dass er sie eines Tages vor allen anderen Schülern auf die Wange küsst. Dieses unerhörte Ereignis macht die Runde, und noch viele Tage später reden alle Nachbardörfer davon...
Laufzeit: 25 Minuten
"Pippi lernt Plutimikation"
Pippi freut sich zwar über den ersten Schnee, aber irgendetwas beschäftigt sie. Sie findet es ziemlich ungerecht, dass sie sich nicht wie Annika und Tommi auf die Weihnachtsferien freuen kann. Also beschließt sie, auch die Schule zu besuchen - damit auch sie Ferien haben darf. Die Lehrerin trägt den unerwarteten Besuch mit Fassung - die Kinder sind begeistert. Pippi erkennt sehr rasch: Sie macht lieber gleich Ferien.
Laufzeit: 25 Minuten
"Peter & Petra (Teil 1 & 2)"
Während des Unterrichts in der 1. Klasse klopft es an der Tür. Die Lehrerin und die Schulkinder staunen nicht schlecht, als zwei winzig kleine Trollkinder eintreten und bitten, am Unterricht teilnehmen zu dürfen. Die Lehrerin hat dagegen nichts einzuwenden. Und weil Tische und Bänke für die Däumlinge viel zu groß sind, finden sie ein Plätzchen auf Gunnars Bank. Schnell freundet sich der Junge mit Peter und Petra an. Nach der Schule trägt er sie behutsam in seinem Ranzen nach Hause und schaut sich das kleine Häuschen an, in dem Peter und Petra mit Eltern und Geschwistern wohnen. Als die Weihnachtsferien vor der Tür stehen, ist Gunnar fast ein bisschen traurig, denn die Ferienzeit bedeutet, dass er seine neuen Freunde nicht jeden Tag sehen kann.
Laufzeit: 50 Minuten



















