Neue Filme - Dez.09
"42Plus"
"42plus" erzählt die Geschichte der 42jährigen attraktiven Medienfrau Christine, die einen beruflich erfolgreichen Ehemann, eine pubertierende Tochter und eine Freundin hat, deren Ehemann ihr heimlicher Liebhaber ist. Während eines Familienurlaubes im italienischen Feriendomizil begegnet Christine dem jungen Tamaz und ist sofort von ihm fasziniert. Während Tochter Sonja unbeschwert die erste Liebe ihres Lebens genießt, wird auch der Mutter bewusst, dass sie mit 42 keineswegs am Ende ihrer Wünsche und Sehnsüchte steht. Mit ungebremster Leidenschaft lässt sich Christine auf eine sexuelle Beziehung zu Tamaz ein und setzt damit alles aufs Spiel, nicht zuletzt, um das Leben wieder intensiv zu spüren.
Blöde Mütze
"Blöde Mütze" ist ein hübscher kleiner Film, der vom Erwachen der ersten Liebe erzählt und sich dabei sehr unprätentios präseniert. Der Film hat das Herz auf dem rechten Fleck. Auf angenehm subtile Weise führt der Film den älteren Zuschauer zu einer Zeit zurück, in der sich alles veränderte, in der man vom Kind zum Mann (oder zur Frau) wurde und nichts mehr so war wie zuvor. Dabei schlägt der Regisseur leise Töne an, die dafür umso bedeutsamer nachhallen.
Fazit: Ein schöner Film über das Erwachsenwerden.
Einsatz auf vier Pfoten
Zur Zeit der großen Depression kann ihr alleinerziehender Vater es sich nicht länger leisten, sie zu füttern, und so zieht die 12jährige Emma notgedrungen in die (zunächst) wenig liebevolle Obhut ihrer Tante auf dem Lande. In Tantes Dorf sind soeben per Dekret alle Hunde verboten worden, was zu offenen Ausschreitungen führt zwischen behördlichen Hundefängern und einigen vor der Stadtgrenze residierenden Hundefreunden. Emma schlägt sich auf die Seite von Letzteren und trägt mit Einfallsreichtum entscheidend zu deren totalem Triumph bei.
Feuerherz - Die Reise der jungen Awet
Awet wird von ihrer älteren Schwester aus der Klosterschule geholt und nach Hause ins Rebellengebiet von Eritrea gebracht. Der Vater übergibt die beiden der Befreiungsarmee, einem wirren Haufen mit diffusen ideologischen Zielen. Während Klein-Awet sich erst einmal mit dem Holzgewehr begnügen muss, darf die Schwester von Anfang an mit geladener Waffe in den Kampf ziehen. Die bei Nonnen erzogene Zehnjährige hält ihr Mundwerk nicht im Zaum, stellt unbequeme Fragen und nimmt auch schon mal die Munition aus der Waffe.
Noel
Edel besetzt, präsentiert Regisseur Chazz Palminteri ein anrührendes Weihnachtsstück, das natürlich die eine oder andere Träne beim Publikum fordern soll. Dabei ist dies ein recht durchkalkulierter Film, bei dem Weihnachten wieder einmal zum Fest aller Einsamen wird. Sicherlich, man wird manipuliert, aber schön ist der Film schon — und natürlich die perfekte Unterhaltung für die Weihnachtsfeiertage.
Fazit: Anrührender Weihnachtsfilm.
Novemberkind
Inga lebt als Antiquarin in Malchow, Mecklenburg-Vorpommern. Eines Tages taucht Literaturprofessor Robert auf und behauptet, ihre Mutter Anne am Bodensee getroffen zu haben. Inga hielt sie für tot, haben ihr das doch die Großeltern schon als Kind weisgemacht. Mit Robert begibt sich Inga auf die Suche nach ihrer Mutter und ihrer wahren Familiengeschichte - und ahnt nichts von Roberts Plänen, der eigennützige Ziele verfolgt: Er will einen Roman über ihr Schicksal schreiben.
Phantomschmerz
Marc (Til Schweiger), passionierter Rennradfahrer, Frauenheld und Geschichtenerzähler, lebt in den Tag hinein. Standhaft weigert er sich, Verantwortung zu übernehmen – auch nicht für seine Tochter (Luna Schweiger).
Selbst als er bei einem Verkehrsunfall sein linkes Bein verliert, lässt sich der unerschütterliche Optimist Marc nicht unterkriegen – wären da nicht diese entsetzlichen Phantomschmerzen und seine Liebe zu Nika (Jana Pallaske), die ihn dazu zwingen, sich endlich mit seinem Leben und seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen.
Romy
Romy" erzählt von den wichtigsten Stationen im leidenschaftlich und intensiv gelebten Leben des deutschen Weltstars Romy Schneider, das die Menschen bis heute fasziniert. Eine Frau und Künstlerin, die sich und der Welt immer auch ein Rätsel blieb.
Der Film geht dem Mythos des gefeierten Leinwandstars Romy Schneider nach, der trotz der großen Erfolge immer rastlos auf der Suche nach dem Glück und der Liebe war. Er erzählt von den Kindheitsjahren im Internat fern der Eltern, der ganz großen Liebe zu Alain Delon, von der schwierigen Ehe mit Harry Meyen und nicht zuletzt davon, dass sie, um sich von ihrem "Sissi"-Image zu lösen, nach Frankreich ging und dort endgültig zum großen internationalen Star aufstieg.
S.O.S. - ein spannender Sommer
Die 12-jährige Noora lebt auf einer norwegischen Insel, auf der ihre Familie Hütten an Touristen vermietet. Eines Tages findet sie ein hilfloses Robbenbaby, das sie versteckt und heimlich zu pflegen beginnt, damit es nicht dem Robben jagenden Feriengast Dieter in die Hände fällt.
Durch ihre Heimlichtuerei zieht sie die Aufmerksamkeit anderer Gäste auf sich, die auf der Suche nach einem Päckchen mit Rauschgift sind, das wiederum Nooras jüngerer Bruder in seinem Besitz hat. Als bei ihrer schwangeren Mutter die Wehen einsetzen und sie von ihrem Vater ins Krankenhaus aufs Festland gebracht wird, spitzen sich während eines Sturms die Ereignisse zu...
Ulzhan - Das vergessene Licht
Charles will sein früheres Leben aufgeben und beginnt eine letzte Reise - ausgerechnet in Kasachstan. Ihm werden die Papiere gestohlen, man verhaftet ihn als Spion. Nach der Flucht landet er in der Steppe, möchte allein sein und sich auf den Tod vorbereiten. Aber da ist der Schamane Shakuni, der immer wieder seinen Weg kreuzt, sowie die junge Nomadin Ulzhan, die sich an seine Fersen heftet. Zwischen Todessehnsucht und Lebenshoffnung oszilliert Charles im Nirgendwo. Am mystischen Berg Khan Tengri muss er sich entscheiden.
Weihnachten mit Astrid Lindgren
"Pippi lernt Plutimikation": Pippi beschließt, die Schule zu besuchen, damit sie sich wie Annika und Tommi auf die Weihnachtsferien freuen kann. "Pippi und das Weihnachtsfest": Kurz vor Weihnachten hat Tante Prüsselius die unglückliche Idee, dass Pippi das Fest der Liebe im Kinderheim verbringen soll. "Als Michel das Fest für die Armen gab": Lausbub Michel organisiert ein Weihnachtsfest für die Armen in Katthult. "Pelle zieht aus": Weil Pelle sich von seinen Eltern unverstanden fühlt, will er Weihnachten allein im Häuschen im Hof verbringen. "Lotta - Ein Weihnachtsbaum muss her": Kurz vor Weihnachten droht ein Desaster: es gibt keine Weihnachtsbäume zu kaufen.
Wunder einer Winternacht
Das 2007 von Regisseur Juha Wuolijoki inszenierte „Wunder einer Winternacht“ zeigt die „schönste Geschichte aller Zeiten“ so rührend und voller Herzenswärme, dass sie weltweit diverse Filmpreise einheimste. Angesichts dieser Geschichte nicht weiter verwunderlich: In einem kleinen Dorf in Lappland lebt die kleine Waise Nikolas (Jonas Rinne). Schon früh verwaist, nachdem die Eltern und seine Schwester in einer Winternacht im eisigen See ertranken, wächst er bei insgesamt sechs Pflegefamilien auf. Denn einst hatten die Dorfbewohner entschieden, dass sie den Jungen gemeinsam groß ziehen, jedes Jahr passt somit eine andere Familie auf ihn auf. Immer Heiligabend kommt er von der einen Familie zur nächsten. Und so hat sich Nikolas angewöhnt, deren Kindern aus Dankbarkeit zu Weihnachten selbst geschnitzte Spielzeugfiguren zu schenken. Und so kommt eben jede Weihnachten eine neue Familie dazu. Diesen Brauch behält er auch bei, als er zu dem grantigen Zimmermann Iisakki (Kari Väänänen) kommt. Hier muss er nun ordentlich schuften, verfeinert aber auch gleichzeitig seine handwerklichen Fähigkeiten immer mehr, um noch schönere Geschenke zu fertigen. Doch mit der Zeit erweicht Nikolas auch das Herz des Zimmermanns. Dieser überlässt ihm schließlich sogar sein gespartes Geld und so kann er auch erstmals die Geschenke in Papier verpacken. Doch warum er die Kinder der Umgebung so gern beschenkt, dass hat Nikolas bisher niemandem verraten. Erst Aada (Laura Birn), die Tochter seines besten Freundes Eemeli (Mikko Kouki), kommt hinter das Geheimnis des Weihnachtsmanns... „



















