Chronik

Kirchweihe 1845

Grundsteinlegung 8. August 1842

Unter Teilnahme des Mühlviertler Kreishauptmannes Franz Greil und der Pfleger von Riedegg, Weinberg und Hagenberg, sowie mehrere Pfarrer und Kapläne der Umgebung fand am 8. August 1842 die Grundsteinlegung statt. Es ist zu bemerken, dass Johann Löckinger Expositus in Altenberg, der dann erster Pfarrer von Alberndorf wurde, dabei war. Er war es auch, der bereits beim Bau der Kirche mitredete. In den Sommermonaten 1842-1845, hat der Maurermeister Matthias Pikisch aus Urfahr unter den Augen Johann Löckingers den Bau aufgeführt. Er redete auch bei der Ausstattung der Kirche mit. Sie ist eine praktische Hallenkirche. Gesamtkosten 12.685 Gulden und 38 Kreuzer alles inbegriffen. Leider hat Pfarrer Löckinger noch keine Chronik angelegt. Sie wurde erst unter Pfarrer Hintringerbegonnen.

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Bischof Ziegler

Bischof Dr. Thomas Ziegler nahm die Weihe am 18. August 1845 vor

Bereits am 14.8.1845 wurden die 4 Glocken vom Bischof Dr. Ziegler in der Karmeliterkirche in Linz geweiht. Gebracht wurden die Glocken durch Pferdegespann von Georg Grubauer vom Grubauergut in der Schwarzau und von Franz Gusenbauer, Wirt in Spattendorf. Die Glocken wurden zum erstenmal am 16. August 1845 geläutet. Es war ein Samstag. Es war am Abend. In der Chronik heisst es: "Weiber fielen vor Rührung und Dank auf die Knie. Es war Abend.

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Ein kleiner Überblick über die Kirchweihe in Alberndorf/Rdm. 1845:

14.8.1845 Donnerstag Glockenweihe und Überführung von Linz
15.8.1845 Freitag Fest Maria Himmelfahrt
16.8.1845 Samstag Glockenaufzug am Turm - abends zum erstenmal geläutet.
17.8.1845 Sonntag
18.8.1845 Montag Fest der Kirchweihe auf den Namen "Maria Himmelfahrt"
Der Friedhof wurde im Jahre 1846 errichtet - Weihe am 13.8.1847
Pfarrhofbaubewilligung - Dekret vom 19. Februar 1845
Die Schule (jetziges Pfarrheim) wurde im Jahre 1847 unter Pfarrer Löckinger erbaut und zwar
die Nordseite der Schule (jetzt Bücherei und Seniorenheim). Gebilligt wurde sie bereits mit
Hofkanzleidekret vom 20. Oktober 1840.

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Die Pfarrgrenzen von Alberndorf/Rdm.
Mit Antrag vom Jahr 1829 sollten 7 Pfarren zur Pfarre Alberndorf kommen:
Aus Gallneukirchen: Steinbach, Aich, Luegstetten, Greifenberg.
Aus Neumarkt: Traidendorf
Aus Reichenau: Wintersdorf
In der Chronik steht: "Der Antrag scheiterte an der Weigerung der Bevölkerung dieser
Ortschaften. Der eigentliche Grund der Weigerung ist der Meinung nach die Furcht vor dem Zahlen gewesen."

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