Das „Spiel der
Glocken“ bezeichnet
ein Instrument aus vielen
Glocken, wobei jede Glocke in
sich eine Harmonie aus mehreren
Tönen bildet und mehrere
oder einzelne Glocken zueinander
ebenfalls eine Harmonie bilden.
Dabei ist zu beachten, dass
die Teiltöne einer jeden einzelnen
Glocke zu den Teiltönen
jeder anderen Glocke in gutem
Verhältnis stehen. Während bei
den Kirchenglocken traditionell
auf 1/16 Halbton-Genauigkeit
gestimmt wird, so ist man bei
den Glockenspielglocken bei
einer Genauigkeit von ca. 3 Cent
Halbton. Das heißt, man ist ca. 6
x genauer in der Einteilung als
bei den Kirchenglocken.
Dipl.-Kfm. Rudolf Perner
Glockengießermeister, Passau-Schärding |
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Mit diesem
Glockenspiel können
nun verschiedene Melodien
gespielt werden. Die einzelnen
Melodien werden in einem
Spielcomputer abgespeichert und
können zu verschiedenen Zeiten
einzeln, oder mehrere nacheinander
abgespielt werden. Auf der
größten der Glocken ist der
Kanon des Hl. Johannes geschrieben.
Jede Anfangssilbe dieses
Kanons bezeichnet einen Ton der
Tonleiter. Während mit den
Glocken einzeln oder mehreren
zusammen ein Motiv geläutet
werden kann, so kann mit dem
Glockenspiel ein konkretes Lied
aus der Kirchenmusik gespielt
werden. Es ist so also möglich,
die Liturgie der Kirche über das
Glockenspiel nach außen zu tragen.
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Das Glockenspiel
besteht aus 16 Glocken
mit den Haupttönen:
a2, h2, cis3, d3, dis3, e3, fis3, g3,
gis3, a3, h3, cis4, d4, dis4, e4, fis4
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