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GottesdienstleiterIn

Leitung von Wort-Gottes-Feiern am Sonntag:

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BegräbnisleiterIn

Begräbnisleitung:

Die Beauftragung erfolgt durch den Bischof über Ersuchen des zuständigen Pfarrseelsorgers mit einem zustimmenden Votum des Pfarrgemeinderates. (Vgl. Linzer Diözesanblatt 146 (1. April 2000, Nr. 30) Das Ansuchen um Beauftragung ist an das Bischöfliche Ordinariat zu richten. Voraussetzung für diese ist der Nachweis einer entsprechenden Qualifikation und Vorbereitung:

  • Die bildungsmäßigen Voraussetzungen für die Teilnahme am Kurs für Begräbnisleitung sind für Absolventen der Universitäten, des Seminars für kirchliche Berufe und der Diakonatsausbildung durch ihre Berufsausbildung gegeben.
  • Andere Personen benötigen für die Teilnahme den Nachweis einer entsprechenden theologischen Basisbildung: Absolvierung eines Theologischen Fernkurses, der von der Österreichischen Bischofskonferenz anerkannt ist; Teilnahme an einem Kurs für die Leitung von Gottesdiensten; Teilnahme an einer Lektoren- und einer Kommunionhelferschulung. Diese Kurse sind im Rahmen bestehender diözesaner Angebote zu besuchen. Im Rahmen des Begräbnisleiterkurses werden diese Bildungsbausteine nicht extra angeboten.
  • Teilnahme an einem diözesanen Kurs für die Begräbnisleitung.

Die Kurse werden jährlich angeboten; nächster Kurs: siehe Site "Bildung".

Auskünfte im Liturgiereferat.

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LektorIn

Siehe auf der Seite "Kurse" - und beim Link "Orientierungen/Regelungen": "Die Dienstübernahme von LektorInnen im Rahmen einer Sonntagsmesse", sowie auf der Seite "Wort-Gottes-Feier".

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KommunionhelferIn

Siehe auf der Seite "Kurse" und bei den "Regelungen": Richtlinien für den Dienst von KommunionhelferInnen

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KirchenmusikerIn

Auf der Seite des Referates für Kirchenmusik finden Sie zu den musikalischen Diensten sowie zu anderen Themen von Musik und Gottesdienst weitere Informationen und Anregungen.

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MinistrantIn

Diözesane Kontaktstelle: Kath. Jungschar / Referat Kinderpastoral

Falls für Minis aktuelle Veranstaltungen geplant sind, finden Sie hier näheres.

Verantwortlich und Ansprechpartnerin:
Mag. Maria Eichinger, Referentin für Kinderpastoral:
Tel.: 0732/7610-3342
E-Mail: michaela.luger@dioezese-linz.at

Etwas Hilfreiches-Grundsätzliches:

MinistrantInnen-Homepage der Kath. Jungschar Österreichs

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MesnerIn

Mesnergemeinschaft der Diözese Linz:

Adresse: Mesnergemeinschaft der Diözese Linz, Hafnerstr. 18, 4020 Linz, Tel. 0732/79800-1480 Fr. Martina Huber; Sekretariat)

Diözesanleiter: Georg Windtner, Wilbirg Weg 10, 4490 St. Florian, Tel. 07224/8336 (seit 1988)
Geistl. Assistent: Kan. Johann Schicklberger, 4810 Gmunden

Sekretariat der Mesnergemeinschaft: Hafnerstr. 18, 4020 Linz, Tel. (0732) 79800-1436 (Mag. Martin Nenning ((Personal)); - 1480 Martina Huber); E-mail: martina.huber@dioezese-linz.at


A) Aus dem Statut und der Geschäftsordnung der Mesnergemeinschaft:

Der Mesnergemeinschaft als kirchliche Vereinigung können alle im Dienste der Kirche stehenden geistlichen und weltlichen Personen, die Mesnerdienste verrichten, beitreten.

Zweck der Mesnergemeinschaft:

  1. Förderung des Glaubenslebens und der religiösen Wissensbildung
  2. Fachliche Ausbildung und Weiterbildung
  3. Hebung des Standesbewusstseins der Mitglieder und des Standesansehens unter den Gläubigen
  4. Pflege der persönlichen Kontakte
  5. Die beruflichen Angelegenheiten der Mitglieder wahrzunehmen und zu vertreten.

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B)  Das Berufsbild der Mesnerinnen und Mesner in Österreich

(Beschlosssen von derArbeitsgemeinschaft  der österr. Mesnergemeinschaften 2001)

Wie bei keinem anderen Beruf liegt beim Mesnerberuf der Akzent auf Berufung.

Grundlegung in der Heiligen Schrift:
Schon beim Abendmahl legte Jesus Wert darauf, dass es vorbereitet wurde. Im Lukasevangelium lesen wir: "Dann kam der Tag der ungesäuerten Brote, an dem das Paschalamm geschlachtet werden musste. Jesus schickte Petrus und Johannes in die Stadt und sagte: Geht und bereitet das Paschamahl für uns vor, damit wir es gemeinsam essen können. Sie gingen und fanden alles so, wie er es ihnen gesagt hatte, und bereiteten das Paschamahl vor" (Lk 22,7-13).
Petrus und Johannes bereiteten das Abendmahl im Auftrag Jesu vor. Hier ist der Dienst des Mesners beschrieben.

Der Mesnerdienst ist Dienst vor Gott und der Gemeinde.
Die Würde seines Dienstes erhält der Mesner von Christus, der von sich sagt: "Ich aber bin unter euch wie der, der bedient" (Lk 22,27). Der Hl. Paulus gibt die Weisung: "Dient freudig, als dienet ihr dem Herrn und nicht den Menschen" (Eph 6 7). Das Wissen des Mesners und der Mesnerin, dem Herrn zu dienen und vor seinem Angesicht zu arbeiten, ist grundlegend. Wenn der Mesner eine tiefe und lebendige Beziehung zu Gott hat, dann werden auch die Kirchen und Kapellen, die zu betreuen sind, eine Würde ausstrahlen, so dass der heilige Ort auch für andere Menschen zu einem Ort der Gottesbegegnung wird. Der Mesner hat vor allem die Voraussetzung für eine würdige Feier des Gottesdienstes zu schaffen.

Der Mesner, die Mesnerin als Mitarbeiter des Priesters und der Gemeinde
Da es in unseren Tagen weniger Priester gibt, sind die Laien sehr gefordert mitzuarbeiten, und so ist es auch für den Mesner selbstverständlich, seinen Dienst selbstständig und verlässlich zu tun.

Der Priester und die Gemeinde müssen auf den Mesner voll vertrauen können, er muss verlässlich und korrekt sein. Oft ist der Mesner Bindeglied zwischen Gemeinde und Priester.

Wenn in der Zusammenarbeit mit Priester und Gemeinde menschliche Schwierigkeiten auftreten, soll in christlicher Haltung, in Ruhe und Besonnenheit vorgegangen werden. Erst bei unüberwindlichen Problemen sollen die Berufsgemeinschaft oder diözesane Stellen beansprucht werden.

Ein nicht zu übersehendes Mittel allen Schwierigkeiten zu begegnen, ist das Gebet füreinander.

Aufgabenbereiche:
Das Berufsfeld des Mesner, der Mesnerin, ist festgelegt durch die bischöfliche Behörde. Innerhalb dieses Berufsfeldes legt die Gemeinde mit ihrem Vorstand die Aufgaben, die vom Mesner jeweils wahrgenommen werden sollen, fest. Das nötige Fachwissen wird durch die Teilnahme am "Mesnerfernkurs" und den Weiterbildungen der diözesanen Mesnergemeinschaften vermittelt.

Die Entwicklungen der letzten Jahre haben dazu geführt, dass sich der Arbeitsbereich verändert hat. Es sind Aufgaben dazugekommen. Die Aktivierung des Gemeindelebens auch außerhalb der Feier des Gottesdienstes stellt neue Anforderungen. Die Laienmitarbeiter sind zunehmend gefordert in der Kirche mitzuarbeiten und Verantwortung zu übernehmen. Damit treten drei Funktionsbereiche für den Mesner in den Vordergrund:

1. Der liturgische Dienst

2. Die Koordination und Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Mitarbeitern

3. Durchführungsarbeiten in Kirche und pfarrlichen Gebäuden

Gottesdienst:
Die zentrale Aufgabe des Mesners ist die gute Vor- und Nachbereitung eines Gottesdienstes. Altar - Kerzen - Blumenschmuck - liturgische Geräte und Bücher - Paramente - technisches Gerät. Der Mesner ist durch sein liturgisches Wissen meist in das Geschehen mit einer Aufgabe eingebunden, die keine ehrenamtlichen Mitarbeiter verdrängt. Darüber hinaus sollte der Mesner in der Lage sein, einen Wortgottesdienst selbstständig vorzubereiten und zu leiten.

Assistenz bei der Sakramentenspendung:
Bei diesen komplexen und vielfältigen Feiern kommt dem Mesnerdienst ebenso eine sehr wichtige Bedeutung bei Vorbereitung und Assistenz zu. Hier wird besonders ersichtlich, dass eine gute Ausbildung unerlässlich ist.

Liturgisches Gerät, Paramente und Bücher:
Hier geht es oft um hohe und unersetzliche Werte, die über Dauer erhalten bleiben müssen und deren Pflege und sachgemäße Aufbewahrung spezielle Kenntnisse über Material und Pflege voraussetzt. Durch die gediegene Ausbildung und vor allem Weiterbildung ist der Mesner auch ein guter Kustos der oft wertvollen Kunstgegenstände.

Technische Anlagen:
Viele unserer Gotteshäuser sind technisch gut ausgerüstet. Es nützt jedoch die beste Technik nichts, wenn sie nicht sachgemäß in Betrieb genommen wird und gewartet wird. Dies ist Aufgabe des Mesners. Er sorgt für die Betriebsbereitschaft, Wartung und veranlasst notwendige Reparaturen durch Fachleute.

Besorgungen:
Der Mesner ist für das Vorhandensein der Dinge, die für den Gottesdienst notwendig sind, verantwortlich. Daher sorgt er für den rechtzeitigen Ankauf und Ersatz. Besonders für Dinge die zu Festtagen und Feiern benötigt werden.

Blumenschmuck und Reinigung:
Beides ist Aufgabe des Mesners. Meist in Zusammenarbeit mit freiwilligen Helfern, deren Einsatz er koordiniert. Die kreative Arbeit mit Blumen erfordert einiges Fingerspitzengefühl. Auf die Sauberkeit der Kirche ist besonders zu achten. Die Belüftung von Kirche und Räumen ist besonders wichtig. Der Platz rund um die Kirche soll einladend sein.

Organisation der Mitarbeiter:
Der Mesner ist immer bedacht, viele ehrenamtliche Mitarbeiter zu motivieren. Gerade der Mesner hat viele Aufgaben, die er delegieren kann, weil er den Überblick hat. Durch viele Mitarbeiter in der Pfarre gibt es naturgemäß auch Konflikte; diese sollten in Ruhe und Besonnenheit gelöst werden. Wenn größere Reparaturen anstehen, sind Fachleute von Nöten. Diese werden in Absprache mit dem Kirchenvorstand herbeigeholt. Der Mesner übernimmt die Beaufsichtigung.

Öffnen und Schließen des Gotteshauses:
Unsere Kirchen sollen offene Häuser sein, die die Menschen zum Gebet auch außerhalb der Gottesdienste einladen. Zur gegebenen Zeit schließt der Mesner das Gotteshaus ab und aktiviert, wenn vorhanden, die Alarmanlage.

Auskünfte bei: Pastoralämtern der Diözesen

Bundesvorstand Sepp Fink, 8230 Hartberg, Hauptplatz 13

Mesnerfernkurs / Diözese Linz:
Kontakt: Referat Pfarrverwaltung- u. Personal, Hafnerstr. 18, 4014 Linz; Mag. Martin Nenning

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Folgenden Bericht über die Entstehung der Linzer Mesnergemeinschaft hat Hr. Lorber anlässlich seines 35jährigen Dienstjubiläums gegeben (Auszug):

Die Gründung des Mesnerstandes erfolgte durch Bischof Rudigier im Jahre 1870. Vorher wurde der Mesnerdienst in unseren Kirchen durch Volksschullehrer und Organisten besorgt, bis 1870 der Landesausschuss von OÖ eine Verordnung erlassen hat, in welchem allen Lehrern an öffentlichen Schulen dieser Kirchendienst verboten wurde, wenn sie ihren Beruf beibehalten wollten. Das veranlasste Bischof Rudigier den Mesnerstand zu errichten und verordnete, dass die Mesnerstelle von einem anständigen, in sittlicher und religiöser Beziehung unbescholtenen und zu diesem Dienst erforderlichen Eigenschaften versehenen Mann zu besetzen ist und auch für eine gerechte Entlohnung dieser Dienste Vorsorge getroffen werden muss.

Die ersten Bestrebungen in OÖ für einen Zusammenschluss der Mesner in eine Berufsgemeinschaft gehen in die Jahre 1945 - 1946 zurück. Besonderen Anstoss und Auftrieb dazu gab dann das österreichische Mesnertreffen in Bischofshofen im Missionshaus St. Rupert im Jahre 1947. Am 27. November 1952 war dann der Tag an dem sich eine große Anzahl von Mesnern, bei 100, darunter auch Mesner aus den Ordensgemeinschaften und Frauen, versammelten und die Gründung der OÖ Mesnergemeinschaft vollzogen wurde.
Diözesanbischof Josefus Cal. Fließer, ein großer Gönner der Mesner, bestätigte diesen Zusammenschluss der OÖ. Mesnerinnen und Mesner als rechtliche kirchliche Gemeinschaft mit der Unbefleckten Empfängnis als Patronin.
Bei dieser Gründungsversammlung wurden u. a. auch folgende Statuten: Religiöse Betreuung, fachliche Ausbildung, Sicherung der materiellen Grundlagen und Hebung des Standesbewusstseins festgelegt. Vom Bischöfl. Ordinariat wurde zur geistlichen Betreuung der Gemeinschaft ein Präses in der Person des damaligen Spirituales vom Priesterseminar, Msgr. Huber, beigegeben - 1962; 1962 - 2000: Kan. Heinrich Hirscher, Stadtpfarrer in Wels.

Auch auf dem sozialen und wirtschaftlichen Bereich konnte manches für die Mesner getan und erreicht werden. 1956 wurde ein neuer Mesner-Dienstvertrag erstellt und 1966 haben wir einen festen, wertgesicherten Stundenlohn, einen 13. u. 14. Monatsbezug, sowie eine Abfertigung analog den übrigen Kirchenangestellten zugesprochen bekommen.

Wohl nicht unerwähnt lassen möchte ich unsere Mesner-Zeitschrift, denn sie war in allen uns gestellten Aufgaben eine große Hilfe.
Seit 1954 haben wir die süddeutsche Mesnerzeitschrift mit einer österr. Einlage bezogen, die leider wegen des geringen Beitrages aus Österreich bei den Abonnenten nicht gut angekommen ist. So haben sich dann die Diözesen St. Pölten und Linz zusammengeschlossen und einen Mesnerbrief herausgegeben, dem sich dann auch andere Diözesen angeschlossen haben. 1981 waren dann die Voraussetzungen geschaffen, für eine selbstständige "Österr. Mesnerzeitschrift" mit dem Titel "Kath. Mesner".

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