Gitarre
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Die Gitarre kam über die Araber nach Spanien und ist vom Typus
her eine gezupfte Laute. Ihre jetzige Besaitung (E A d g h e') erhielt
sie erst im 18. Jahrhundert. Sie kann auf eine sehr abwechslungsreiche
Geschichte zurückblicken. Man kann mit ihr sehr anspruchsvolle Musik
spielen (klassisch bis modern), wobei nicht nur Melodie, sondern auch
Begleitung gespielt wird; man kann aber auch - mehr oder weniger
kompliziert - Lieder begleiten. Als elektrisch verstärktes Instrument
ist sie aus der modernen Unterhaltungsmusik nicht wegzudenken. Sie ist
also insofern sehr vielseitig, als man mit ihr mit wenigen Kenntnissen
schon passabel Lieder begleiten kann; andererseits gibt es für
Virtuosität nach oben keine Grenzen. Und auch die Liedbegleitung selber
kann man schrittweise ausbauen und interessanter machen. Neben der
üblichen 6-saitigen Gitarre gibt es auch 12-saitige Western-Gitarren
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an der Donaulände

12-saitige Western-Gitarre

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Das Jahr 1968 brachte nicht nur die
Studentenrevolution, sondern auch ein anderes Ereignis: Ich begann
damals (als Autodidakt) mit dem Gitarrespiel! Die Gitarre ist das
Instrument, das ich neben der Harfe am meisten verwende, und zwar für die Begleitung
von Liedern. Fallweise verwende ich dafür auch eine 12-saitige Westerngitarre
(mit sehr vollem Ton!)
Hin und wieder spiele ich auch Instrumentalstücke auf der Gitarre
(siehe CD "Saitenklang").
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Die Gitarre kann man zur Liedbegleitung in allen meinen Songbooks
und auch fast in allen Notenheften verwenden.
Die Musikstücke für Gitarre solo auf meiner CD
"Saitenklang" gibt es noch nicht als Notenheft, aber zumindest
als einfaches Blatt (dies kann ich auch gerne zuschicken). Mein
Lieblingsstück darauf ist ein Kanon für drei Gitarren und kleines
Schlagzeug (Chicken shakes, Klangstäbe...)
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CD "Saitenklang" (6 Solostücke für Gitarre)
und als Begleitinstrument auf allen CDs außer
"Harfenspiel"
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Hackbrett
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Das Hackbrett ist ursprünglich ein
Psalterium, das dann aber mit Klöppeln geschlagen wurde. Im 20.
Jahrhundert ließ es Tobi Reiser zum Salzburger Hackbrett
weiterentwickeln (chromatische Stimmung).
Der Tonumfang des Salzburger Hackbrettes beträgt fast 3 Oktaven. Je Ton
gibt es 3 oder vier Saiten. Das ergibt zum Stimmen an die 100 Saiten -
entsprechend lange braucht man dazu! (Ich rechne jeweils mit einer guten
halben Stunde). Das Hackbrett klingt sehr schön nach. Es
kann weich (mit Filzseite der Klöppel) oder hart (Holzseite) geschlagen
oder auch mit Fingern gezupft werden.
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hier im Kloster Wernberg / Kärnten
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Ich begann 1978 als Patient das
Hackbrett autodidaktisch zu erlernen. - So kann auch eine Krankheit
sinnvoll genützt werden!
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NH 16 (1-2 Hack-
bretter und Gitarre)
NH 17 (Hackbrettensemble)
NH 42 (60 Musikstücke für Hackbrett und Gitarre)
Man könnte auch die Stücke vieler anderer Notenhefte mit dem Hackbrett
spielen, als auch viele Lieder
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CD "Nimm du deine Flügel": Hier sind mehrere Instrumental-
stimmen mit Hackbrett eingespielt
Die CD "Saitenklang" enthält u.a. 6 Musikstücke für
Hackbrett (und Gitarre)
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Schoßharfe
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Die Harfen gehören zu den ältesten Instrumenten (Ägypten, 3000 v.Chr.). Entstanden aus dem Jagdbogen, wurden sie von
den Sumerern zur Winkelharfe weiterentwickelt. In Irland (ab 600 n. Chr.)
kam der dritte feste Teil des Rahmens dazu. Die irische Harfe wurde 1000
Jahre später in Tirol zur Hakenharfe weiterentwickelt, im 19. Jhd. zur
Pedalharfe (damit kann man während des Spieles Saiten umstimmen und so
alle Töne erreichen) und dann zur Doppelpedalharfe (jede Saite kann
zwei Mal verändert werden).
Im 20. Jhd gab es ein erneutes Interesse an alten Harfen, deshalb die
"Wiedergeburt" der Schoßharfe.
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Mich faszinierte etwa 1982 die Schoßharfe, also der
Nachbau einer alten irischen Harfe. 1988 wurde diese Sehnsucht
Wirklichkeit- ich konnte eine Schoßharfe erwerben. Die Schoßharfe hat keine Pedale; meine hat auch keine Haken. Man muss also
beim Spiel in einer Tonart bleiben. Es gibt allerdings
einige Tricks, wie man doch noch einige wichtige Akkorde
"herausholen" kann (durch das Umstimmen einzelner Saiten). Dem
interessierten Laien bin ich bereit, einige dieser Kenntnisse
weiterzugeben! Grundsätzlich bin ich aber auch hier (mangels eines
Lehrers) Autodidakt geblieben. Aber es ist ein wunderbares Instrument,
das Melodie und Begleitung enthält und das auch, wenn man nicht gleich zu hoch
hinaus will, gar nicht so schwer zu erlernen ist. (Kommen Sie und
probieren Sie es aus!) Obwohl klein, kann man damit ohne Verstärkung
locker größere Kirchen mit Klang erfüllen. Und: Sie hat das
Potential, Menschen zu verzaubern (vgl. das Lied "Du meine
Harfe" auf der CD "Des Wunda in da Stråßnbåhn").
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NH 2 (Partitur zur Harfen-CD: 30 Musikstücke für Schoßharfe)
NH 18, 35, 41 und 44 (jeweils 60 Musikstücke für Schoßharfe)
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MC "Wasser des Lebens"
CD "Harfenspiel", CD "Saitenklang" (darin 6
Musikstücke für Schoßharfe); weiters sind in der CD "Herr, Du
bist meine Ruhe" mehrere Spuren mit Schoßharfe aufgenommen
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Primzither
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Die ungarische Zither oder Primzither gehört zu den
Volkszithern, die je nach Land und Kulturkreis unterschiedlich
ausgebildet wurden. Sie hat eine sehr eigentümliche Bausweise mit ihren
stufenweise angebrachten Wirbeln und Saiten. Sie enthält zwei
Griffbretter, einmal mit drei Saiten (die Bünde entsprechen den weißen Tasten am
Klavier) und einmal mit zwei Saiten (hier entsprechen die Bünde den schwarzen Tasten).
Bordunsaiten in Quint und Oktav runden den Klang ab.
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links die Primzither; rechts ein Monochord
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Dieses geheimnisvolle Instrument lernte ich bei
einer kärntner Ordensschwester kennen. Vom Klang fasziniert, fuhr ich
2004 nach Ungarn, besorgte mir so ein Instrument (wer suchet, der
findet), und begann (wieder mal autodidaktisch) darauf zu spielen; wobei
ich das Instrument leicht modifiziert habe (man kann jetzt zweistimmig
Melodie darauf spielen!); meine Schlagtechnik dafür habe ich von der Gitarre übernommen.
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NH 40 (20 Musikstücke für Primzither, Cello und Gitarre)
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Die CD "Saitenklang" enthält 6 Musikstücke für
Primzither solo
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Ukulele
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Die Ukulele wurde auf Hawaii entwickelt;
dorthin war eine kleine 6-saitige Gitarre gekomen. Die Ukulele besitzt
nur 4 Saiten; die Saitenabstände sind wie die 4 höchsten
Gitarresaiten, nur dass die tiefste eine Oktave höher gestimmt ist. Sie
hat einen hellen eigentümlichen Klang; mit dem nötigen Rhythmus fühlt
man sich bald in die Südsee versetzt! Sie ist auch leichter zu spielen
als die Gitarre; und auch wenn ein Finger verletzt ist, kann man ev.
immer noch Ukulele spielen... (wie ich heuer im Sommer!)
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Meine erste Ukulele kaufte ich während meiner
Zeit im Priesterseminar Linz . Dies war auch sehr praktisch
bei einer Radtour mit Seminaristen im Sommer 1979.
Meine jetzige erwarb ich im Juni 2010
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Ich habe noch keine eigenen Noten für Ukulele
veröffentlicht; aber man kann natürlich sehr viele meiner Lieder damit
begleiten. Einfach mal ausprobieren!
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CD "Hab Mut den eig'nen
Weg zu gehn", 2 Lieder
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