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Musikinstrumente

Hier möchte ich in Form einer kleinen (und nicht vollständigen) Instrumentenkunde
meine Musikinstrumente vorstellen
Wir beginnen mit den

Saiteninstrumenten:

Streichinstrumente

Instrument

Beschreibung

Fotos

persönlicher Bezug

Kompositionen, Noten

"NH" = "Notenheft"

Tonträger

Violine

Die Violine gehört zur Familie der Streichinstrumente. Sie wurde wahrscheinlich kurz vor 1500 aus der  Rebec und der Fiedel entwickelt. Bekannt sind die italienischen Geigenbauerfamilien der Stradivari und Guarneri aus dem 16. Jahrhundert. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden die Violinen nochmals verändert, um eine größere Lautstärke erreichen zu können (schräger Halsansatz, auch längeres Griffbrett).

Die Herausforderung bei der Violine ist die Intonation: Der Hals hat keine Bünde, man muss lernen, die Finger exakt aufzusetzen, um die richtige Tonhöhe zu erreichen. Auch die Bogenführung erfordert viel Übung: Sie bestimmt den Charakter der Musik.

Die Violine hat einen großen Tonumfang (drei Oktaven und mehr) und kann sowohl sehr dezent als auch sehr expressiv gespielt werden.

 

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Die Violine ist mein erstes Instrument (ich begann mit etwa 10 Jahren Violine zu spielen) und dasjenige, das ich am längsten geübt habe. 

NH 1 (Instrumentalensembles),
NH 3-6 (Streichquartett),
NH 33-34 (Violine und Klavier)

Man kann aber auch fast alle anderen Notenhefte mit Violine (und ev. als Begleitinstrument Gitarre) spielen

CD "Petzi der Bär" (Musikgeschichte; Solo-Musikstück für Violine), 

CD "Nimm du deine Flügel", "Hab Mut..." und andere

Viola (Bratsche)

Sie ist die größere Schwester der Violine und klingt eine Quinte tiefer. Der Name Bratsche leitet sich von der italienischen Viola da braccio (etwa: Handfiedel) ab. Sie ist ähnlich wie die Violine zu spielen, nur sind - durch die größere Länge - die Fingerabstände größer (das erschwert ein wenig die Beweglichkeit). Der Ton ist tief und warm.

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Mit 15 oder 16 Jahren lernte ich die Viola kennen.

NH 3-4, 7 (Streichquartett)

CD "Petzi der Bär";
CD "Des Wunda in da Stråßnbåhn": A Måla.."

Cello (Violoncello)

Was erhält man, wenn man die Bratsche noch weiter vergrößert? Richtig: ein Cello! Es klingt eine Oktave tiefer als die Bratsche, wird wegen seiner Größe anders gehalten als Violine und Viola, nämlich zwischen den Beinen und am Boden aufgestützt. Es erfordert deshalb auch eine von der Geige oder der Bratsche deutlich unterschiedene Spieltechnik, und auch beträchtlich mehr Körperkraft!

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Die Musikgeschichte "Petzi der Bär" gab mir den Anstoß, mich doch mit diesem Instrument zu beschäftigen. Ich nahm ein Semester Unterricht (allerdings erst 2001 nach der CD-Aufnahme!), bin also eher ein Anfänger.

NH 1 (Ensembles)

NH 3-4, 8 (Streichquartett);
NH 17 (Hackbrettensemble)

Man könnte auch die Fagottstimmen der Notenhefte 9, 10, 14 (Oboenquartett), 15 (Doppelrohrbläser), 19, 20, 25 (Flötenquintett) und 27, 28, 32 (Oboenquartett) mit Cello spielen, ebenso 36 (Fagott und Gitarre)

CD "Petzi der Bär"

Eine Spur auch im Lied "Herr, Du bist meine Ruhe" (einstimmig) auf der gleichnamigen CD

Bassgeige (Kontrabass)

Die Bassgeige wird in Quarten gestimmt, ist das größte der Streichinstrumente und klingt dementsprechend tief. Für den Korpus und auch für den Bogen gibt es verschiedene Bauweisen.

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"Erste Kärntner Priestercombo"

Ich begann etwa 1987, auf einer  Bassgeige herumzuzupfen, bin also Autodidakt, ohne große Kenntnisse, aber mit viel Spaß beim Spielen, besonders wenn es darum geht, für Lieder eine Bassstimme zu zupfen und in einer Band mitzuspielen! 

Ev. NH 1 (Ensembles)

CD "Petzi der Bär"; CD "Hab Mut..."

Zupfinstrumente

Gitarre

Die Gitarre kam über die Araber nach Spanien und ist vom Typus her eine gezupfte Laute. Ihre jetzige Besaitung (E A d g h e') erhielt sie erst im 18. Jahrhundert. Sie kann auf eine sehr abwechslungsreiche Geschichte zurückblicken. Man kann mit ihr sehr anspruchsvolle Musik spielen (klassisch bis modern), wobei nicht nur Melodie, sondern auch Begleitung gespielt wird; man kann aber auch - mehr oder weniger kompliziert - Lieder begleiten. Als elektrisch verstärktes Instrument ist sie aus der modernen Unterhaltungsmusik nicht wegzudenken. Sie ist also insofern sehr vielseitig, als man mit ihr mit wenigen Kenntnissen schon passabel Lieder begleiten kann; andererseits gibt es für Virtuosität nach oben keine Grenzen. Und auch die Liedbegleitung selber kann man schrittweise ausbauen und interessanter machen. Neben der üblichen 6-saitigen Gitarre gibt es auch 12-saitige Western-Gitarren

 

 

 

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an der Donaulände
 

 

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12-saitige Western-Gitarre

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Das Jahr 1968 brachte nicht nur die Studentenrevolution, sondern auch ein anderes Ereignis: Ich begann damals (als Autodidakt) mit dem Gitarrespiel! Die Gitarre ist das Instrument, das ich neben der Harfe am meisten verwende, und zwar für die Begleitung von Liedern. Fallweise verwende ich dafür auch eine 12-saitige Westerngitarre (mit sehr vollem Ton!)

Hin und wieder spiele ich auch Instrumentalstücke auf der Gitarre (siehe CD "Saitenklang"). 

 

Die Gitarre kann man zur Liedbegleitung in allen meinen Songbooks und auch fast in allen Notenheften verwenden.

Die Musikstücke für Gitarre solo auf meiner CD "Saitenklang" gibt es noch nicht als Notenheft, aber zumindest als einfaches Blatt (dies kann ich auch gerne zuschicken). Mein Lieblingsstück darauf ist ein Kanon für drei Gitarren und kleines Schlagzeug (Chicken shakes, Klangstäbe...)

CD "Saitenklang" (6 Solostücke für Gitarre)

und als Begleitinstrument auf allen CDs außer "Harfenspiel"

Hackbrett

Das Hackbrett ist ursprünglich ein Psalterium, das dann aber mit Klöppeln geschlagen wurde. Im 20. Jahrhundert ließ es Tobi Reiser zum Salzburger Hackbrett weiterentwickeln (chromatische Stimmung).
Der Tonumfang des Salzburger Hackbrettes beträgt fast 3 Oktaven. Je Ton gibt es 3 oder vier Saiten. Das ergibt zum Stimmen an die 100 Saiten - entsprechend lange braucht man dazu! (Ich rechne jeweils mit einer guten halben Stunde). Das Hackbrett klingt sehr schön nach. Es kann weich (mit Filzseite der Klöppel) oder hart (Holzseite) geschlagen oder auch mit Fingern gezupft werden.

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hier im Kloster Wernberg / Kärnten

Ich begann 1978 als Patient das Hackbrett autodidaktisch zu erlernen. - So kann auch eine Krankheit sinnvoll genützt werden!

NH 16 (1-2 Hack-
bretter und Gitarre)
NH 17 (Hackbrettensemble)
NH 42 (60 Musikstücke für Hackbrett und Gitarre)

Man könnte auch die Stücke vieler anderer Notenhefte mit dem Hackbrett spielen, als auch viele Lieder


CD "Nimm du deine Flügel": Hier sind mehrere Instrumental-
stimmen mit Hackbrett eingespielt

Die CD "Saitenklang" enthält u.a. 6 Musikstücke für Hackbrett (und Gitarre)

Schoßharfe

Die Harfen gehören zu den ältesten Instrumenten (Ägypten, 3000 v.Chr.). Entstanden aus dem Jagdbogen, wurden sie von den Sumerern zur Winkelharfe weiterentwickelt. In Irland (ab 600 n. Chr.) kam der dritte feste Teil des Rahmens dazu. Die irische Harfe wurde 1000 Jahre später in Tirol zur Hakenharfe weiterentwickelt, im 19. Jhd. zur Pedalharfe (damit kann man während des Spieles Saiten umstimmen und so alle Töne erreichen) und dann zur Doppelpedalharfe (jede Saite kann zwei Mal verändert werden).
Im 20. Jhd gab es ein erneutes Interesse an alten Harfen, deshalb die "Wiedergeburt" der Schoßharfe.

 

 

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Mich faszinierte etwa 1982 die Schoßharfe, also der Nachbau einer alten irischen Harfe. 1988 wurde diese Sehnsucht Wirklichkeit- ich konnte eine Schoßharfe erwerben. Die Schoßharfe hat keine Pedale; meine hat auch keine Haken. Man muss also beim Spiel in einer Tonart bleiben. Es gibt allerdings einige Tricks, wie man doch noch einige wichtige Akkorde "herausholen" kann (durch das Umstimmen einzelner Saiten). Dem interessierten Laien bin ich bereit, einige dieser Kenntnisse weiterzugeben! Grundsätzlich bin ich aber auch hier (mangels eines Lehrers) Autodidakt geblieben. Aber es ist ein wunderbares Instrument, das Melodie und Begleitung enthält und das auch, wenn man nicht gleich zu hoch hinaus will, gar nicht so schwer zu erlernen ist. (Kommen Sie und probieren Sie es aus!) Obwohl klein, kann man damit ohne Verstärkung locker größere Kirchen mit Klang erfüllen. Und: Sie hat das Potential, Menschen zu verzaubern (vgl. das Lied "Du meine Harfe" auf der CD "Des Wunda in da Stråßnbåhn").

NH 2 (Partitur zur Harfen-CD: 30 Musikstücke für Schoßharfe)
NH 18, 35, 41 und 44 (jeweils 60 Musikstücke für Schoßharfe)

MC "Wasser des Lebens"
CD "Harfenspiel", CD "Saitenklang" (darin 6 Musikstücke für Schoßharfe); weiters sind in der CD "Herr, Du bist meine Ruhe" mehrere Spuren mit Schoßharfe aufgenommen

Primzither

Die ungarische Zither oder Primzither gehört zu den Volkszithern, die je nach Land und Kulturkreis unterschiedlich ausgebildet wurden. Sie hat eine sehr eigentümliche Bausweise mit ihren stufenweise angebrachten Wirbeln und Saiten. Sie enthält zwei Griffbretter, einmal mit drei Saiten (die Bünde entsprechen den weißen Tasten am Klavier) und einmal mit zwei Saiten (hier entsprechen die Bünde den schwarzen Tasten). Bordunsaiten in Quint und Oktav runden den Klang ab.

 

 

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links die Primzither; rechts ein Monochord

 

Dieses geheimnisvolle Instrument lernte ich bei einer kärntner Ordensschwester kennen. Vom Klang fasziniert, fuhr ich 2004 nach Ungarn, besorgte mir so ein Instrument (wer suchet, der findet), und begann (wieder mal autodidaktisch) darauf zu spielen; wobei ich das Instrument leicht modifiziert habe (man kann jetzt  zweistimmig Melodie darauf spielen!); meine Schlagtechnik dafür habe ich von der Gitarre übernommen.

NH 40 (20 Musikstücke für Primzither, Cello und Gitarre)

Die CD "Saitenklang" enthält 6 Musikstücke für Primzither solo

Ukulele

Die Ukulele wurde auf Hawaii entwickelt; dorthin war eine kleine 6-saitige Gitarre gekomen. Die Ukulele besitzt nur 4 Saiten; die Saitenabstände sind wie die 4 höchsten Gitarresaiten, nur dass die tiefste eine Oktave höher gestimmt ist. Sie hat einen hellen eigentümlichen Klang; mit dem nötigen Rhythmus fühlt man sich bald in die Südsee versetzt! Sie ist auch leichter zu spielen als die Gitarre; und auch wenn ein Finger verletzt ist, kann man ev. immer noch Ukulele spielen... (wie ich heuer im Sommer!)

Meine erste Ukulele kaufte ich während meiner Zeit im Priesterseminar Linz . Dies war auch sehr praktisch bei einer Radtour mit Seminaristen im Sommer 1979. 

Meine jetzige erwarb ich im Juni 2010

Ich habe noch keine eigenen Noten für Ukulele veröffentlicht; aber man kann natürlich sehr viele meiner Lieder damit begleiten. Einfach mal ausprobieren!

 

 

CD "Hab Mut den eig'nen Weg zu gehn", 2 Lieder

Holzblasinstrumente:

Flöten

Blockflöte

Wer würde denken, dass dieses heute so verbreitete Instrument anfangs des 20. Jahrhunderts praktisch verschwunden war? (Verdrängt von der Querflöte). Arnold Dolmetsch hat sie ab 1919 wieder populär gemacht. Die Blockflöte kam im Mittelalter aus Asien nach Europa (wie so viele andere Instrumente auch). In der Renaissance- und Barockzeit wurde sie in verschiedenen Familiengrößen gebaut. Heute werden hauptsächlich die Größen Sopran, Alt, Tenor und Bass verwendet.

 

 

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Monika mit der Altflöte
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Sopran, Alt, Tenor

 

Auch mit diesem Instrument habe ich mich während meiner Zeit im Priesterseminar (etwa 1979) angefreundet.

Bisher: keine spezifischen Notenhefte für Blockflöte. Man könnte aber verschiedene Musikstücke mit Blockflöte spielen

Okarina

Okarina - Wikipedia:

Die Okarina (aus ital. ocarina, wörtlich „kleine Gans“) ist ein diatonisches, einteiliges Blasinstrument (Gefäßflöte) aus gebranntem oder getrocknetem Ton, Terrakotta oder Holz und gehört zu den Schnabelflöten.

Sie wird mit beiden Händen gespielt und hat je nach Modell vier bis zwölf Löcher.

Experten nehmen an, Okarinas seien über 12.000 Jahre alt. Sie waren in vielen alten Hochkulturen vertreten und wurden bereits von den Mayas, Inkas und Azteken gespielt. Dort hatten sie meist die Form von Vögeln oder anderen Tieren, während die Okarinas im alten Kaiserreich China eher eiförmig waren.

Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte der italienische Tonbrenner Giuseppe Donati aus Budrio die heute vorherrschende rübenförmige Gestalt mit einem Tonumfang von eineinhalb Oktaven, die 10-Loch-Okarina.

 

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Wenn ich mich recht erinnere, hab ich dieses Instrument auch während meiner Zeit im Priesterseminar kennen gelernt. Zumindest gab es unter den Seminaristen einen, der darauf spielen konnte. (Bald darauf waren es mindestens zwei Seminaristen, die dies spielen konnten!)

Schwegel

Dieses Holzblasinstrument hat sich im Salzkammergut als Instrument der Hirten (meist paarweise gespielt) überliefert. Nur sechs Grifflöcher und ein Anblasloch genügen. Die Anblastechnik ist schwieriger als auf der Blockflöte, man braucht einige Zeit, um einen guten Ton hervorzubringen. Schwegelspieler haben meist mehrere Schwegeln verschiedener Stimmung dabei, um sich bei verschiedenen Tonarten die Vorzeichen zu ersparen. Ursprünglich einteilig, wird sie heute wieder in verschiedenen Größen und auch zweiteilig erzeugt.

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Da gegenüber dem Priesterseminar (das ich 1978-1983 besuchte) ein Schaufenster mit Musikinstrumenten inklusive Schwegeln zu sehen war... den Rest können Sie sich denken. Jedenfalls setzte darauf hin im Priesterseminar ein Schwegelboom ein.

Querflöte

Ursprünglich als Schwegel aus dem Osten importiert, wurde sie im 17. Jahrhundert von der Familie Hotteterre in Frankreich weiterentwickelt, indem Klappen angebracht wurden, die die Intonation und Spielbarkeit verbesserten. Im 19. Jahrhundert entwickelte sie Theobald Böhm in München zur heutigen Böhm-Flöte weiter (geniales genaues Klappensystem; zylindrische Bohrung; Korpus aus Metall).

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2003 war ich einige Monate in Aachen bei den Jesuiten tätig. Ich begann dort auch, Oboe zu lernen. Da man, wenn man Oboe lernt, öfters pausieren muss (es strengt die Mundmuskulatur sehr an), dachte ich mir, ich könnte in den Pausen ja was anderes üben. So begann ich mit der Querflöte... und halte es jetzt für ein sehr schönes Instrument, mit dem man u.a. zu Liedern sehr gut improvisieren kann.

NH 19-15 (Querflötenquintett: 3 Flöten, Altflöte & Fagott); NH 39 (Querflöte und Gitarre)

CD "Hab Mut..."

Panflöte

Das ist nun wieder eine sehr urtümliche Flöte; zu finden besonders in Rumänien und in den Anden Südamerikas. 

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Ich bin seit Ende August 2010 stolzer Besitzer einer Panflöte (aus Österreich!) und übe, wenn's sein muss, auch auf der Straße! 

Habe bis jetzt einige Stücke für Panflöte geschrieben, aber noch kein Heft veröffentlicht.

Quena

Eine ebenfalls sehr urtümliche Flöte aus Südamerika. Ähnliche Flöten gibt es aber auch in Asien. Sie hat oben 6 Grifflöcher, hinten eines; oben, dort wo man hineinbläst, ist sie einfach offen mit einem U-förmigen Einschnitt. Die Töne sind schön, aber brauchen längere Übung! 

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Ich entdeckte sie 2009 in meinem Elternhaus (wie ist sie dorthin gekommen? Wahrscheinlich als Geschenk bei meiner Primiz 1988). Jeder, der mich besucht, kann mal probieren!

Instrumente mit einfachem Rohrblatt

Klarinette

Welches Instrument überbläst nicht in die Oktave, sondern in die Duodezim (Oktave + Quinte)?: Richtig: Die Klarinette! Heute gebaut als Böhm-Klarinette (mit einem System ähnlich der Böhm-Querflöte) oder als Deutsche Klarinette, ist sie aus der Blasmusik nicht wegzudenken; aber auch in der Klezmer-Musik vertreten, im Jazz etc.

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Im Frühjahr 2003 stellte ich fest: Jetzt fehlt mir von den Holzblasinstrumenten nur mehr die Klarinette. So begann ich aus Gründen der Allgemeinbildung, dieses Instrument ein bisschen zu spielen (autodidaktisch).

 

 

Saxophon

Entwickelt im 19. Jahrhundert vom belgischen Instrumentenbauer Adolphe Sax, erlebte sie ihre Blüte mit dem Aufstieg des Jazz im 20. Jahrhundert, und wird heute meist in folgenden Größen gebaut: Sopran, Alt, Tenor und Bariton (s. unteres Foto! Die übrigen Bilder zeigen Alt-Saxophone).

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Ich traf  Ende 2002 eine Ordensschwester, die ein Saxophon hatte, aber kaum Zeit zum Spielen. Ich lieh es mir aus; spielte nach einem Wochenende die ersten Lieder... hab inzwischen ein Semester lang Unterricht genommen... und schon ein Stück für Saxophonquartett komponiert (s. Foto!)

NH 37 und 38 (jeweils 60 Musikstücke für Saxophon und Gitarre)

NH 43 enthält 15 Musikstücke für Saxophonquartett (Sopran, Alt, Tenor, Bariton)

Die CDs "Des Wunda in da Stråßnbåhn", "Nimm du deine Flügel" und besonders "Hab Mut, den eig'nen Weg zu gehn" enthalten einzelne Stimmen mit dem Saxophon

Instrumente mit doppeltem Rohrblatt

Oboe

Die Oboe wurde im 17. Jhd. von der Familie Hotteterre (Frankreich) aus der Diskantschalmei entwickelt und im 19. Jahrhundert mit einem Klappenmechanismus versehen.

Das Rohr (Mundstück mit Doppelrohrblatt) wird von den Spielern zumeist selbst hergestellt (s. Foto von einem Kurs dazu, rechts unten)

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etwas anstrengend, wie man sieht!

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die können's schon besser...

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hier werden Oboenrohre (das Mundstück) hergestellt

Im Februar 2003 machte ich Exerzitien und hörte beim Essen eine CD: Oboenkonzert von Mozart. Die Oboe spielte mir direkt ins Herz. So begann ich im Frühjahr 2003, Oboenunterricht zu nehmen.

NH 9-12 (die ersten Quartettstücke für 2 Oboen, Englischhorn und Fagott, alles Doppelrohrblattinstrumente)
NH 15 (Ensembles)

NH 26 (Oboe und Gitarre)

NH 27-30 (wieder Quartette)

Die CD "Weites Land" enthält 24 Musikstücke für Oboe und Gitarre (ich spiele darin Gitarre; meine Oboelehrerin Claudia Ortner die Oboe).

Fagott

Wer liebt nicht diesen etwas brummigen, lustigen Ton? Die Entwicklung dieses Instrumentes begann im 16. Jhd. und dauert bis heute an.

Im untersten Bild üben wir übrigens Kontrafagott (noch größer, noch tiefer, noch ... teurer, noch...)

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hier mit Gitarrenbegleitung

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und hier sogar mit Kontrafagott!

Als ich (genauer: mein Zwillings-
bruder) 50 Jahre alt wurde... bekam ich die Krise. Ich überwand die Krise, indem ich im Herbst 2002 Fagott zu lernen begann. Die Krise ist seither nicht zurückgekehrt. (Sollten Sie mal die Krise haben...!!!)

 

NH 9, 10 & 14 (die ersten Quartettstücke für 2 Oboen, Englischhorn und Fagott)
NH 15 (verschiedene Ensembles mit Doppelrohrblattinstrumenten), NH 19, 20 & 25 (Querflötenquintett mit Fagott);
NH 27, 28 & 32 (wieder für Quartett mit Doppelrohrblattinstrumenten) und 
NH 36 (Fagott und Gitarre)

 

-

und zu allem dazu noch: Ein Dudelsack!

Dudelsack

Dudelsäcke gibt es in sehr vielen Varianten. Dieser, ein "Hümmelchen", hat eine Spiel- und eine Bordunpfeife. Die Spielpfeife spielt man wie eine Blockflöte; sie hat aber ein Doppelrohrblatt in einer Windkammer, ist also eine Rauschpfeife; die Bordunpfeife gibt nur einen Ton; sie kann aber beim Hümmelchen gestimmt werden, durch Verlängern oder Verkürzen, sogar Herausnehmen eines Teiles der Bordunpfeife. Diese besitzt im abgebildeten Exemplar ebenfalls ein Doppelrohrblatt (es gibt auch welche mit einfachem Rohrblatt). 
Mit dem Anblasrohr bläst man Luft in den Sack; dieser wird gleichmäßig mit dem Arm gedrückt, sodass Luft in die Pfeifen kommt. Viele Dudelsäcke haben mehrere Bordunpfeifen.

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mit Hümmelchen

Meine Schwäche für den Dudelsack begann beim Linzer Pflasterspektakel 2007: Vor unserem Haus spielte Saskia Konz samt Band ... ich und viele andere waren total begeistert! So besorgte ich mir später einen Dudelsack aus Deutschland, mit dem ich aber nicht zufrieden war; hab aber jetzt einen sehr guten (s. links) von Stefan Widhalm aus Österreich.

 

 


Blechblasinstrumente

Alphorn

Das Alphorn hat ein Mundstück und die Tonerzeugung wie ein Blechblasinstrument, ist aber aus Holz. Es hat keine Ventile oder Klappen. und ist Insofern ein Naturinstrument; man kann damit nur die Töne der Naturtonreihe spielen.

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Seit Juli dieses Jahres übe ich mich am Alphorn. Es macht große Freude! Wer mich besucht, kann es auch selbst mal ausprobieren! (So wie hier die kleine Maria!)