In der Barbarakapelle am Freinberg in Linz
(Wegbeschreibung) steht seit dem 7. September 2002 eine
Nachbildung des Schönstattaltares mit einem Bild der Schönstattmuttergottes, MTA (Mater Ter Admirabilis = Dreimal Wunderbare Mutter).
Auf diese Weise wirkt Maria in über 170 Orten auf der ganzen Welt als Mutter und Erzieherin und macht auch diese Kapelle zu einem Gnadenort, zu einem Wallfahrtsort. Viele Menschen kommen bei ihr vorbei und entzünden für ihre Anliegen eine Kerze und werfen einen Zettel mit ihrer Bitte in den Krug, der vor dem Altar aufgestellt ist. Da aber viele einen weiten Weg zur Barbarakapelle haben, ist es möglich auch per Internet eine Kerze bei der Muttergottes anzuzünden und eine schriftliche Bitte zu schicken, die am 18. jeden Monats bei der Bündnisfeier in den Krug gegeben wird. Um die Anonymität zu wahren, werden die Texte vor dem Versenden verschlüsselt.
Wir können uns in großem Vertrauen mit unseren Anliegen an sie wenden. Wir haben aber auch ein Motto, das heißt:
Nichts ohne dich, nichts ohne uns
Wir wollen aktiv etwas beitragen. Hier in der Kapelle steht vor dem Altar ein Krug mit der Aufschrift Sie haben keinen Wein mehr: Bei der Hochzeit zu Kana hat Jesus auf die Bitte seiner Mutter Wasser in Wein verwandelt. Wie die Diener die Krüge füllten, so dürfen wir unsere Bitten und unser Bemühen bringen. Jesus kann das Wasser unseres Lebens in Wein verwandeln.
Die Gottesmutter regt uns an, alles von Gott zu erwarten, aber auch selbst kleine Schritte zu tun: unsere Bitten sagen, unser Vertrauen ausdrücken, kleine Taten der Liebe schenken oder das, was uns schwer fällt und belastet, abgeben - in den Krug werfen. Es gibt eigene Zettel, auf denen man die Bitten und Geschenke notieren kann. Diese Zettel werden im Krug gesammelt und später ungelesen verbrannt.
Mit einem kleinen Gebet übergeben wir uns und unsere Anliegen, Freuden und Sorgen der Gottesmutter und verpflichten Maria aber auch, sich um uns anzunehmen:
O meine Königin, o meine Mutter!
Dir bringe ich mich ganz dar, und um dir meine Hingabe zu bezeigen, weihe ich dir heute
meine Augen, meine Ohren, meinen Mund, mein Herz, mich selber ganz und gar.
Weil ich also dir gehöre, o gute Mutter, so bewahre mich, beschütze mich, als dein Gut und
dein Eigentum. Amen.
(vgl. Gotteslob 783/4)
Nützen Sie die Gelegenheit, den Krug zu füllen, sooft sie hier vorbeikommen.