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„teilen macht stark“ – Benefiz-Suppenessen in den Welser Minoriten

Zum dritten Mal lud die Katholische Frauenbewegung der Dekanate Wels-Stadt und Wels-Land gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Peter Koits zum Benefiz-Suppenessen am Aschermittwoch in die Welser Minoriten ein.


v.l.: LAbg. Mag.a Doris Schulz, Erika Kirchweger (kfb OÖ), StR. Silvia Huber, LAbg. Roswitha Bauer, GR. Brigitte Lindlbauer, Trude Humer und Gertrude Pallanch (kfb Wels), Vzbgm. Anna Eisenrauch, Margit Hauft (Präsidentin der Kath. Aktion OÖ), Mag.a Roswitha Haugeneder (Haugeneder-Catering); Foto: Wöginger

Am Beginn wies die Moderatorin, Dr.in Christine Haiden, vor einem voll besetzten Saal darauf hin, dass es sich bei diesem Suppenessen auch um eine politische Veranstaltung handeln würde, und zwar um eine entwicklungspolitische. „In Wels beginnt´s“, wandelte Haiden den Slogen der Stadt Linz im Bezug auf das „Suppenessen“ ab und betonte die Bedeutung dieser Veranstaltung, die in ähnlicher Weise in ganz Österreich durchgeführt werde. „Seit 1958 gibt es diese einfache wie geniale Idee der Katholischen Frauenbewegung (kfb), eine einfache Suppe zu essen und das Ersparte entwicklungspolitischen Projekten in aller Welt zu spenden“, so Haiden.

Trude Humer, die Obfrau der kfb des Dekanates, konnte zahlreiche PolitikerInnen und Ehrengäste aus Wirtschaft und Kirche begrüßen, darunter die Landtagsabgeordnete Roswitha Bauer, die Vizebürgermeisterin von Wels, Anna Eisenrauch und die Stadträtin Silvia Huber in Vertretung von Bürgermeister Dr. Peter Koits, die Präsidentin der Katholischen Aktion Oberösterreich, Margit Hauft, die Obfrau der kfb Oberösterreich Erika Kirchweger, sowie die Dechanten Slawomir Dadas und Hans Wimmer.

Weiters betonte Humer die große Bedeutung des heurigen Mottos der Aktion Familienfasstag: Menschenrecht auf Bildung. „Bitte helfen Sie mit, das Menschenrecht auf Bildung zu verwirklichen! Stärken Sie benachteiligten Frauen den Rücken! Mit Ihrer Spende für die Aktion Familienfasttag 2011 erlangen Frauen Bildung, Einkommen, Gesundheit und die Kraft, ihr Leben und die Zukunft ihrer Familie nachhaltig selbst zu verbessern“, so Humer und bedankte sich im Vorhinein für die Spenden.

Ebenso bedankte sich Humer sehr herzlich bei den Sponsoren. Allen voran bei der Firma Haugeneder für die drei köstlichen Suppen, bei der Bäckerei Stöbich für das Brot, bei der Gärtnerei Wildberger sowie bei der Stadt Wels.

Silvia Huber dankte der kfb für ihr soziales Engagement auch im Namen des Bürgermeisters und betonte die Notwendigkeit des solidarischen Handelns gerade in unserer Zeit.

Im Gespräch mit Christine Haiden berichtete Margit Hauft von ihren beeindruckenden Erfahrungen bei indischen Projektpartnerinnen und wies darauf hin, dass alleine das Zutrauen aus Österreich diese Frauen enorm stärke. Die Journalistin Roswitha Fitzinger, von den OÖ Nachrichten, betonte bei ihrem Bericht von einer Philippinen Reise die Bereitwilligkeit der Frauen, sich zu bilden, obwohl sie bis zu sechs Kinder bekämen. Eine große Herzlichkeit und Gastfreundschaft zeichne zudem diese Frauen aus, so Fitzinger. Ihr als Journalistin sei es wichtig, über das Leben dieser Menschen so zu berichten, wie es ist.

Marina Stürzlinger und Andrea Ziegelböck sorgten mit Querflöten und Gitarre für den musikalischen Rahmen.

 

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